§ 8a Abweichende Regelungen zu Sportstätten und Sportbetrieb (1)

Abweichend von § 8 wird im Zeitraum vom 1. Dezember 2020 bis 20. Dezember 2020 der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie Schwimmbädern untersagt. Dies gilt sowohl für Sportanlagen im Freien als auch in geschlossenen Räumen.

 Ausgenommen hiervon sind der:

 1. Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand,

2. Sportbetrieb von Berufssportlern,

3. Sportbetrieb von Kaderathletinnen und Kaderathleten, die einem auf Bundesebene gebildeten Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Nachwuchskader 1 oder Nachwuchskader 2 eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes, einem Landeskader eines Landesfachverbandes des LandesSportBundes Sachsen-Anhalt e. V. oder einem Nachwuchsleistungszentrum angehören,

4. Trainingsbetrieb des organisierten Sportbetriebs von Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres in Kleingruppen bis maximal fünf Personen, einschließlich des Trainers oder Betreuenden, 

5. Rehabilitationssport,

6. die Durchführung der Prüfungen für den Ausbildungsberuf Fachangestellte/Fachangestellter für Bäderbetriebe gemäß § 8 der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe vom 26. März 1997 (BGBl. I S. 740) in Verbindung mit der Prüfungsordnung für die Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen im Ausbildungsberuf Fachangestellte/Fachangestellter für Bäderbetriebe (Bek. des MS vom 4. Juni 2010, MBl. LSA S. 334),

7. die Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmern sowie die Durchführung von Lehrgängen und Prüfungen zum Erwerb von Trainerlizenzen,

8. die Durchführung des Aufnahmegesamtverfahrens einschließlich des dazu notwendigen Vorbereitungstrainings und der Prüfungen zur Aufnahme an die Schulen mit inhaltlichem Schwerpunkt Sport gemäß § 2 Abs. 3 der Verordnung über die Aufnahme in Schulen mit inhaltlichen Schwerpunkten vom 17. Juni 2010 (GVBI. LSA S. 364) in Verbindung mit „den Ergänzenden Regelungen zur Aufnahme in Schulen mit dem genehmigten inhaltlichen Schwerpunkt Sport (Sportschulen)“ (RdErl. des MK vom 15. Februar 2007, SVBl. LSA S. 65, geändert durch RdErl. des MB vom 2. Januar 2012, SVBI. LSA S. 30),

9. sowie nach der einschlägigen Studienordnung notwendige Veranstaltungen in Sportstudiengängen.

Das Ministerium für Inneres und Sport kann im Benehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration festlegen, welche Ligen und Wettbewerbe als Sportbetrieb von Berufssportlern gemäß Satz 3 Nr. 2 einzustufen sind und hierbei Regelungen zum Trainings- und Wettkampfbetrieb treffen. (2) Für den nach Absatz 1 Satz 2 zugelassenen Sportbetrieb gelten folgende Einschränkungen:

 1. die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht;

2. Hygieneanforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten;

3. die Ausübung von Individualsportarten mit Körperkontakt erfolgt mit festen Partnern und

4. Zuschauer sind nicht zugelassen.

(3) Die Nutzung der Sportanlage oder des Schwimmbades erfordert die Freigabe durch den Betreiber. Dieser hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren sowie entsprechend der Größe und Beschaffenheit der Sportanlage eine Höchstbelegung der Sportsstätte festzulegen. Die Nutzung der Sportanlage oder des Schwimmbades soll auf den für den Sportbetrieb nach Absatz 1 notwendigen Personenkreis eingeschränkt werden. Die Festlegung der Höchstbelegung hat unter Beachtung der in Absatz 2 Nr. 1 geregelten Beschränkung zu erfolgen. (4) Die Untersagung nach Absatz 1 gilt nicht für den Schulsport; das Ministerium für Bildung kann hierzu ergänzende Regelungen treffen.

In Demker fand, am letzten Sonntag, der vorletzte Lauf des Elbe-Ohre-Cups statt. Unter besonderen Corona-Regeln durften vier Sportler aus unserer Laufgruppe an den Start gehen. Caro lief über die 5,6 km lange Strecke 26:04, 3 min und liegt damit momentan auf dem ersten Platz in der U18. Fynn lief in der U16 die gleiche Strecke und konnte sich in 23:10,8 min ebenfalls vorerst den ersten Platz sichern. Bruder Kjell ging auf den 12 km Kanten. Diese Strecke bewältigte er in 49:33,7 min. Er konnte sich damit ebenfalls den Sieg und die 40 Punkte in der EOC- Wertung sichern. Auf den zweiten Rang kam Hannes, der trotz einiger körperlicher Beschwerden in 52:31,9 min durchs Ziel lief. Alle Platzierungen sind noch nicht sicher, da am kommenden Wochenende andere Läufer auf den gleichen Strecken antreten dürfen.  Hannes

Liebe Henriette, alles Gute für deinen neuen Lebensweg. Lass was von dir hören und dich auch mal sehen. Vielleicht kehrst du nach erfolgreichem Studium zu uns zurück.

Beim 14. Bismarckturmlauf, waren acht unserer Athleten am Start. Der morgentliche Regen konnte nicht verhindern, dass zu Beginn der Veranstaltung sehr gute Bedingungen für die Läufer vorlagen. Dementsprechend gut waren die Zeiten, die über die drei verschiedenen Strecken gelaufen wurden. Eva, Tamina und Janik liefen die kleine Runde über 2,64 km. Mit tollen Zeiten kamen sie knapp hintereinander ins Ziel. Der jeweils zweite Platz in der ihrer Altersklasse war der Lohn. Der nächst längere Kanten ging über 6,57 km. Emely und Caro konnten hier in der U18 unangefochten die Plätze eins und zwei erkämpfen. Auch die Jungs waren sehr stark. Einen Doppelsieg gab es für Familie Diegeler. Fynn siegte in der AK 15 und Kjell war an diesem Tag sogar Hannes zu stark, der hinter Kjell Rang zwei in der AK U18 wurde. Schön, dass wir mittlerweile auf mehreren Gebieten mitmischen können. Macht weiter so!

Rudi war wieder mit den Wurfgeräten aktiv. Beim Werfertag in Stadthagen, versuchte er sich im klassischen Werfer-Fünfkampf. Das Wetter war nicht gerade fördernd, um gute Weiten zu erzielen. Dauerregen und sehr kühle Temperaturen machten es den Werfern sehr schwer. In den isolierten Einzeldisziplinen lag Jürgen jeweils auf den drei vorderen Plätzen. Der neue Vereinsrekord im Fünfkampf hätte noch deutlicher ausfallen können. Leider erzielte er mit dem Hammer erst im vierten Versuch eine gültige Weite, womit diese nicht in die Mehrkampf-Wertung kam. So wird es aber beim nächsten mal sicherlich einfacher, vielleicht sogar die 3000 Punkte anzugreifen.

Um die Sporthallen der Stadt und des Landkreises nutzen zu dürfen, mussten alle Vereine einem vorgegebenen Hygiene-Konzept zustimmen. Zudem wurden die Vereine verpflichtet, ein eigenes Konzept zu entwickeln und dieses dem Träger vorzulegen. Unser nachfolgendes Konzept, beruht zu großen Teilen auf den Vorgaben der Stadt und bezieht sich hauptsächlich auf die Sporthalle am Schützenplatz. Damit wir unser Training im Winter wahrnehmen können, bitten wir darum, dass sich jeder Sportler und die Eltern der Sportler an die Vorgaben halten. Alle Jung-Übungsleiter sind dazu aufgerufen, unsere leitenden Trainer und Übungsleiter bei der Durchsetzung unseres Konzeptes zu unterstützen. 

Konzept zur Nutzung der Sporthalle am Schützenplatz                                                                                                Burg, 11.10.2020

PSV Burg e.V.

Abteilung Leichtathletik

 

Nutzungszeit:    Montag:           16.00 Uhr – 16,50 Uhr, 17.00 Uhr – 18.00 Uhr

                       Freitag:            16.00 Uhr – 17.10 Uhr, 17.30 Uhr – 19.00 Uhr   neu!

 

 Auf Grund der Corona Pandemie werden wir folgende Regeln beachten:

 

1.         Hygieneplan

Der Verein zeichnet für die Einhaltung des Hygieneplans sowie die Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen verantwortlich. Die ausgehängten Hygieneregeln werden beachtet. Auf die Händehygiene ist zu achten. Die genutzten Sportgeräte werden nach Trainingsende desinfiziert. Desinfektionsmittel werden vom Verein zur Verfügung gestellt.

 

2.         Distanzregeln

Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den anwesenden Personen wird eingehalten. Sportliche Aktivitäten werden kontaktfrei durchgeführt. Die Trainingsgruppen werden so verkleinert, dass die Maßnahmen eingehalten werden können.

 

3.         Namenslisten

Für alle Teilnehmer werden Namenslisten geführt. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden dabei beachtet. Für minderjährige Trainingsteilnehmer wird die Einwilligung der Erziehungsberechtigten eingeholt.

 

4.         Organisation der Nutzung

Damit der Begegnungsverkehr in und um das Sporthallengelände und damit Kontakte zwischen den verschiedenen Nutzungsgruppen vermieden werden können, ist eine Überschneidung nicht gestattet. Daher werden wir die Nutzung der jeweils ersten Gruppe um 10 Minuten kürzen. Alle Sportler der zweiten Gruppe müssen, unter Einhaltung der Abstandsregeln, auf der Tribüne warten, bis die Übungsleiter die Umkleidekabinen wieder freigeben. Zwischen den Gruppen und nach Beendigung des Trainings der zweiten Gruppe, werden Halle und Umkleidekabinen großzügig gelüftet. 

 

5.         Umkleiden / Duschen

 Die Umkleiden werden unter Einhaltung der folgenden Regelungen genutzt:

  •  Nutzung der Umkleiden nur unter Einhaltung Mindestabstand. Wenn nicht Maske tragen.
  • Hallenzeiten sind so zu gestalten, dass es zu keiner Zeit Überschneidungen von Vereinen/Sportgruppen in einer Umkleide kommt (siehe Punkt 4.)
  • Entsprechende Reinigungszeiten für die jeweilige Zwischenreinigung werden eingeplant.
  • Die Reinigung der Umkleiden wird durch den Verein eigenständig sichergestellt
  • Es werden geeignete Reinigungs- und Desinfektionsmittel in Abstimmung mit dem GLM der Stadt Burg verwendet. 
  • Die Duschen dürfen nicht genutzt werden.

 

6.         Reinigung/Desinfektion Halle

Jede Übungsgruppe wird mit einem sogenannten Hygiene-Notfallpaket ausgestattet. Vor der Aufnahme der Nutzung vergewissert sich der Verein, dass sich die zu nutzenden Geräte und Einrichtungen in einem sauberen Zustand befinden. Bei erkennbarer Verschmutzung wird die Säuberung/Desinfektion selbst vorgenommen.

 

7.         Lüften

Vor und nach dem Training, sowie während des Trainingsgruppenwechsels, wird eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster und Türen vorgenommen. 

 

8.         Hygiene Sanitärbereich

Die Toiletten werden nur einzeln genutzt. Der Verein muss darauf achten. Die Toiletten werden vor und nach dem Schulsport montags bis freitags durch die Stadt Burg gereinigt und desinfiziert. In allen Toilettenräumen stehen für den Schulbetrieb grundsätzlich ausreichend Reinigungsmittel zur Verfügung, welche regelmäßig aufgefüllt werden. Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher usw. werden für die Schule vorgehalten. 

 

9          Wegeführung

Es ist darauf zu achten, dass es zu keinen Warteschlangen auf und im Sporthallengelände kommt. Auch hier gelten die Abstandsregeln. Der Verein achtet darauf, dass die Abstands- und Hygieneregeln beim Betreten und Verlassen der Sporthalle strikt eingehalten werden. Eltern sollen die Sporthalle nicht betreten, sondern ihre Kinder vor dem Gebäude absetzen oder abholen.

 

10.       Meldepflicht

Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung und das Auftreten von COVID-19-Fällen in Räumen der Stadt Burg sind umgehend das Gesundheitsamt des Landkreises Jerichower Land sowie die Stadt Burg zu informieren.

 

11.       Städtische Informationen

Jede neue Maßnahme, die durch weitere politische Entscheidungen gefordert wird, wird sofort verkündet. Die Einhaltung dieser Maßnahmen wird gewährleistet. 


Auch am Sonntag waren einige unserer jungen Sportler in Magdeburg unterwegs. Alle waren Tags zuvor Helfer bei unserem Werfertag. Um so schöner, dass die Leistungen noch einmal stimmten. Unsere Mittelstreckler Kjell und Fynn starteten bei den LM und BM im Straßenlauf. Fynn drehte die 5 km Runde im Stadtpark in 21,07 min und belegte bei den LM den 9. und bei den integrierten BM den 5. Platz. Sein Bruder musste die doppelte Strecke absolvieren. Mit Stolz konnte er seine Zeit von 39,51 min präsentieren. Bei den LM hieß dies Platz vier und bei den BM sogar der Vize-Platz; ein starker Auftritt Beider. Im Kannenstieg, beim MLV Einheit, versuchten sich Eva, Mia und Nicolas noch einmal im Dreikampf. Sie mussten dazu jeweils die 100 m sprinten, weit springen und die Kugel stoßen. Pech hatte der Veranstalter mit dem Wind. Da der MLV nicht die Möglichkeit hat, die Laufrichtung zu wählen, kämpften alle Sprinter mit starken Gegenwinden. Beim Weitsprung lief es schon deutlich besser. Auch die Kugel flog zum Abschluss der Saison noch einmal recht gut, sodass unsere Helden mit den Platzierungen sehr zufrieden sein konnten. Mia belegte in einem starken Feld den fünften Platz. Nicolas wurde bei den Männern Zweiter und Eva schaffte es, in einer höheren Altersklasse den Sieg zu holen. Rekorde im Sprint blieben leider aus, da Winde von 1,9 bis 5,1 m/s entgegen bliesen.

Unseren 12. Werfer-Tag, schrieben wir in diesem Jahr "nur" für die Senioren aus. Grund war die Masse an möglichen Startern, die alle hungrig auf Weitenjagd waren. 39 gemeldete Sportler, die sich auf über 80 Starts in den drei Wurfdisziplinen aufteilten, zeigten, wie begehrt in dieser Saison die wenigen Wettkämpfe sind. Wir bedienten uns wieder unserem bewährten Modus, Pokale für die Riegen der Geschlechter auszugeben. Die besten Weiten der einzelnen Athleten-innen, in den drei Disziplinen wurden dabei zusammengezogen. Einige unserer Schüler hatten, außerhalb der Pokalwertung, jedoch ebenfalls startrecht. So kam es, dass letztendlich Werfer aus drei Bundesländern und von 19 verschiedenen Vereinen am Wettkampf teilnahmen. Das bestellte Wetter ließ sich nicht lumpen, und so entwickelte sich, zum sehr späten Zeitpunkt des Wettkampfjahres, ein munteres Gerätewerfen. In der weiblichen Riege traten 14 junge Damen an. Den Pokal konnte sich dabei Titelverteidigerin Anna Lena Piele aus Haldensleben holen. Mit 78,96 m (ein knapper Meter weiter als im vergangenem Jahr) gewann sie wieder recht deutlich. Auch die Plätze zwei und drei gingen an die selben jungen Damen des Vorjahres. Nur war die Reihenfolge 2020 gedreht. Platz zwei erarbeitete sich Andrea Zahn vom VfV Spandau, knapp vor Ariane Meyer ebenfalls aus Haldensleben. Unsere jungen Starterinnen mussten sich nicht verstecken. Lilly warf nur Bestleistungen, Eva einen Vereinsrekord mit dem Speer, Jenna gleiches mit dem Diskus. Auch der Speer von Mia segelte wieder weit. Bianca war mit ihrem Einstand ebenfalls zufrieden. Kalina, unser Gast aus Halberstadt, ließ neben dem Speer, auch Diskus und Kugel sehr weit fliegen. Die Männer traten in breiter Front an. Bei der hohen Anzahl der Starter, mussten wir die Versuche bei den Langwürfen reduzieren. Nachdem er im letzten Jahr nicht teilnehmen konnte, war Marcus Graunke aus Wolmirstedt hoch motiviert. Er siegte mit knappen 90 Metern deutlich vor den Verfolgern. Rang zwei belegte Peter Abramowski aus Borsum. Mit einer tollen Weite im Speerwruf, konnte er sich die lange An- und Abreise etwas versüßen. Der dritte Rang ging etwas überraschend an Joachim Kotzek aus Magdeburg. Joachim entwickelt sich immer mehr zum Allrounder. Bei 24 Startern gäbe es noch mehr zu berichten, denn fast bei jedem stand am Ende mindestens ein guter Wert im Protokoll. Auch Dauergast Lothar Huchthausen, mischte in der AK 85 wieder erfolgreich mit. Aus unseren Reihen traten Thilo, Tommy und Jürgen an. Jürgen hatte zu ersten mal ein Heimspiel, seitdem er unserem Verein beitrat. Etwas müde von den letzten Wettkampf-Wochen, aber trotzdem voller Tatendrang erkämpfte er sich einen Platz unter den besten Zehn. Thilo begnügte sich mit dem Speer, um anschließend als Kampfrichter zu wirken. Tommy warf ebenfalls den Speer und konnte mit seiner Weite sehr zufrieden sein. Vielen Dank noch einmal an alle fleißigen Helfer. Es ist in dieser Zeit nicht selbstverständlich, dass solche Veranstaltungen ehrenamtlich durchgezogen werden. Schön, dass es diesmal nicht nur die üblichen Verdächtigen waren, die unseren Werfertag gelingen ließen. Auf diesem Niveau sollten wir auch im nächsten Jahr arbeiten. 

Das Wochenende überraschte mit Wetter, welches wir in unseren Breiten kaum noch kennen. Besonderes Pech hatte dabei der Stendaler LV 92, der als Ausrichter des internationalen Hanse Cups, sich dieses Wochenende als Ausweichtermin, für die C.... bedingte Absage des Frühjahres, aussuchte. Die Mehrkämpfer hatten am Samstag denkbar ungünstige Bedingungen. Auch der Sonntag begann recht kalt. Unsere Stabies wurden zu diesem Wettkampf eingeladen. Nach den Mehrkämpfern war Stab auch als Einzeldisziplin angesetzt. Da alle anderen Springer absagten, kam es plötzlich zu einem reinen Trainingsgruppen-Wettkampf. Trotz der Kühle lief es ganz gut. Eva bestätigte ihre Höhe aus Markkleeberg, Jenna verpasste knapp eine neue Hausmarke und die sportlich adoptierten Kalina und Lucie sprangen jeweils Bestleistung. Eine Bestleistung hatte auch Emely über die 800 m im Visier.  Dies konnte sie zwar nicht ganz erreichen, jedoch war sie mit ihrer Zeit sehr zufrieden. Vielen Dank noch einmal an Siggi Wille, dass er uns hat starten lassen. Rudi war ebenfalls unterwegs. Beim Werfertag in Sarstedt zeigte er wieder tolle Leistungen und verbesserte seinen Vereinsrekord mit dem Speer. Die Kugel wollte nicht über 10,00 m fliegen. Beim Diskus wäre sicherlich mehr drin gewesen, der Ring war jedoch noch nicht ganz abgetrocknet. Am Samstag hat er nun Heimrecht. Hoffen wir auf gutes Wetter bei unserem Werfertag.

Am gestrigen Samstag schwärmten einige unserer Athleten aus, um auch einmal andere sportliche Spielwiesen zu erkunden. An vier verschiedenen Orten ging es zur Sache. Rudi startete in der AK 70 beim Werfer-Tag im niedersächsischen Bothfeld. Er räumte anständig ab und erzielte in allen drei Würfen (Kugel, Diskus, Speer) neue Vereinsrekorde. Zu erahnen ist, was bei den DM der Mehrkämpfer möglich gewesen wäre. Auch die Laufgruppe um Hannes, Kjell und Fynn war wieder aktiv. Die Jungs blieben in der Nähe und verunsicherten erfolgreich den Herrenkrug. Gleich zwei Fraktionen brachen auf um das Sachsen-Land sportlich zu erobern. Jenna und Eva starteten in Markkleeberg, um zu schauen, ob sich das sonntägliche Stab-Training auch lohnte. Nicolas hatte die Mütze auf, bei der Eroberung des Stadions am Schwanenteich in Mittweida. Dort war er auch der erste Starter unserer Delegation. Mit einem beherzten Lauf sicherte er sich den dritten Platz bei den Männern über die 100 m. Selma staunte nicht schlecht, dass die Zeit, die wir ihr im Vorfeld ankündigten, auch tatsächlich beim starken Auftritt über die 200 m herauskam. Platz zwei bei den Frauen war der Lohn, nur knapp am Vereinsrekord vorbei gehuscht. Adrian startete ebenfalls bei den Männern, obwohl er noch der U16 angehört. Etwas übermotiviert ging er die erste Runde der 800 m in einer 62er Zeit an und blieb als Sieger unter 2:20 min. Eine tolle Zeit, die für die nächsten Wettkämpfe viel erhoffen lässt. Unsere Techniker hatten es nicht so leicht. Zwar siegten Mia mit dem Speer und Alexander im Hochsprung, doch wäre bei kompetenteren Kampfgerichten sicherlich ein besseres Ergebnis bei beiden herausgesprungen. Alex musste den Ausrichtern erklären, wie man die Höhen einstellt und Mia`s letzter, deutlich weiterer Versuch, wurde nicht gemessen. Schaden, denn das Wetter und die tolle Anlage luden regelrecht zu guten Leistungen ein. Ganz anders in Markkleeberg. Ein durchweg freundlicher Ausrichter mit Fachkompetenz lud zu einem kleinen aber sehr feinen Sportfest ein. Schon beim Einspringen deuteten Eva und Jenna an, dass sie nicht zu halten sein würden. Das dynamische Duo zeigte unerwartet gute Leistungen. Nachdem Eva erst vor Kurzem das drehen über der Latte erlernt hatte, konnte sie diese Fähigkeit gleich voll umsetzen. Nach Einstellung ihrer Bestleistung legte sie gleich 30 Zentimeter drauf und schraubte den Vereinsrekord auf 2,50 m. Mit dieser Höhe verbesserte sie einen 27 Jahre alten Stadionrekord in der AK 13. Jenna ließ sich natürlich nicht lumpen. Ziel waren 2,70 m, um einen Platz im Landeskader zu bekommen. Nach Einstieg bei 2,30 m und übersprungenen 2,50 m überquerte sie die 2,70 m gleich im ersten Versuch. Auch über die 2,80 m war sie jeweils hoch drüber, jedoch war immer ein Körperteil im Weg, das dies verhinderte. Der Landes-Kader ist sehr wichtig für unseren Verein und auch für die Disziplin Stabhochsprung in Sachsen-Anhalt. Damit ist erst einmal unser Stützpunkttraining im Winterhalbjahr in Magdeburg gesichert. Am Sonntag gibt es in Sachen Stab noch einen Nachschlag beim internationalen Hanse-Cup in Stendal. Wenn die Bedingungen gut sind, können vielleicht beide jungen Damen noch weiter an der Höhen-Schraube drehen. 



In Gommern fand an diesem Wochenende der traditionelle Kinderzehnkampf statt. Zehn super vorbereitete Disziplinen waren zu absolvieren: ein 6- und 30-Sekunden-Lauf, Weitsprung, Medizinballschocken, Speerwurf, Diskus, Standhochsprung, Hürdenlauf, 400m-Lauf und Stabweitsprung. Vom PSV waren zwei junge Sportler gemeldet. Luca in der AK 7 und Jule in der AK 8, wollten ihre Ambitionen im Mehrkampf austesten. Das auch hier Talente schlummern war bei beiden zu sehen. Jule kämpfte sich sogar auf das Treppchen und belegte in der Endabrechnung den zweiten Platz. Auch Luca konnte stolz auf dem Podest Platz nehmen. Mit viel Kampfgeist verdiente er sich den dritten Platz.

Am Samstag fanden, im sächsischen Freiberg, Wettkämpfe statt, die den Mitteldeutschen Länder-Vergleich der U14 ersetzen sollten. Dieser wird jährlich ausgetragen und in Form einer Mannschafts-Konkurrenz ausgewertet. Da Corona in diesem Jahr alles auf den Kopf stellt, war es auch hier so. Eingeladen waren alle 13 und 12jährigen Sportler, die bei den Landesmeisterschaften der drei mitteldeutschen Verbände unter die besten sechs (U14 ohne AK-Trennung) in ihrer jeweiligen Disziplin einkamen. Auch ohne offiziellen Meisterschafts-Charakter waren fast alle Athleten vor Ort. Die äußeren Bedingungen waren hervorragend, sodass zwangsweise auch Top-Resultate erzielt werden konnten. Eva hatte sich durch ihre Platzierungen bei den LM gleich in drei Disziplinen qualifiziert. So wie der Zeitplan gestaltet war, lag die Konzentration voll auf den Hürden und dem Diskus. Der Hochsprung lag genau zwischen dem Vor- und Endlauf der 60 m Hürden. Der Endlauf war das Ziel und es war klar, dass nur Athletinnen diesen erreichen würden, die unter 10 Sekunden laufen können. Eva hatte bis dahin eine Bestzeit von 10,29 s. Im dritten Vorlauf startend, gab sie ordentlich Gas und kam als dritte ins Ziel. Da das Stadion nur über sechs Bahnen verfügt, hatte sie den Endlauf schon abgehakt. Die Zeit sagte aber etwas anderes aus. Mit 9,93 s verbesserte sie ihren Hausrekord überraschend deutlich. Tatsächlich kam sie damit auch in den Endlauf. Der Hochsprung war somit nur noch Nebenprodukt. Dort war auch zu sehen, dass es kaum möglich ist, sich auf zwei technisch anspruchsvolle Disziplinen gleichzeitig zu konzentrieren. In diesem Fall schied sie mit Glück schon recht früh aus und konnte sich noch einmal auf das ausstehende Finale konzentrieren. Dort gelang ihr der nächste Paukenschlag. Die Favoritin Frederike Dormann aus Bernburg war nicht zu schlagen, dahinter jedoch war offen, wie die Plätze verteilt werden würden. Gleich drei Athletinnen kamen zeitgleich hinter der Siegerin ins Ziel. Eva war, nach Auswertung des Zielfotos, überraschend zweite! Tatsächlich verbesserte sie dabei noch einmal den Vereinsrekord; auf nun 9,82 Sekunden. Diskus fand erst Stunden später statt. Als Landesmeisterin spekulierte sie dort mit einer Medaille. Sehr schwer kam sie in den Wettkampf. Bis zum vierten Versuch lag sie auf dem letzten Platz, weil nichts gelingen wollte. Dann jedoch traf sie einen Versuch, der auf sehr gute 26,23 m flog und ihr auch hier den zweiten Platz sicherte. Das war ein starkes, verkürztes Wettkampfjahr für Eva. Wenn sie gesund bleibt, sollte im nächsten Jahr auch ein Start bei Deutschen Meisterschaften möglich sein.

Das gab es noch nicht oft, dass gleich drei Delegationen unserer Abteilung, an einem Tag zu unterschiedlichen Wettkämpfen am Start waren. Am weitesten musste Alexander reisen. Die DM der Jugend U18/U20 fanden im badischen Heilbronn statt. Nach recht guter Vorbereitung auf seine, nunmehr vierten Deutschen Meisterschaften, erwischte er einen gebrauchten Tag. Bereits beim Einspringen merkte er, dass es nicht sein Tag war. Am Ende stand mit übersprungenen 1,90 m, Platz neun im Protokoll. Schade, denn mit 2,03 m, die er springen kann, gingen Silber und Bronze weg. Trotzdem war die verkürzte Saison für ihn recht erfolgreich. Immerhin steht die Quali für die kommenden Meisterschaften der U23. In Dessau versuchten sechs Athletinnen den PSV erfolgreich zu vertreten. Dies gelang ihnen beim Sparkassen Cup eindrucksvoll. Sarahs beste Platzierung war, nach der langen Sommerpause, der achte Platz beim Ballwurf. Tamina wurde im Weitsprung zweite und belegte mit Bestleistung im Ballwurf den dritten Rang. Im Sprint konnte sie, mit neuer Bestzeit, als vierte ins Ziel kommen. Rieke durchbrach gleich drei Schallmauern. Endlich fielen beim Weitsprung die vier Meter und obendrauf blieb sie auch bei den 800 m unter drei Minuten. Beim Sprint blieb sie im Vor- und Endlauf unter acht Sekunden. Im Ballwurf war sie auch an diesem Tag nicht zu schlagen. Theresa kommt immer besser in Fahrt. Nach Bestleistung im Sprint, Konnte sie den Weitsprung in tollen 4,06 m vor Rieke für sich entscheiden. Eva trat im Weitsprung, Im Speerwerfen und im Sprint an. Da sie, in Vorbereitung auf den Mitteldeutschen Ländervergleich die Ferien fast durchtrainierte, erreichte sie tolle Werte. Im Sprint blieb sie im Vor- und Endlauf der 75 m mehr als 0,6 Sekunden unter ihrer alten Bestzeit. Den Vereinsrekord verpasste sie nur knapp. Diesen holte sie sich jedoch eindrucksvoll mit dem Speer. Mit 27,95 m verbesserte sie die 17 Jahre alte Marke gleich um drei Meter. Auch die Weite beim Sprung war recht ordentlich. Jenna schrieb Geschichte. Über 100 m stellte sie im Vorlauf einen unglaublichen Weltrekord auf. Leider sind 1,32 s jedoch nicht möglich. Vielleicht bekommt die Veranstalter noch die korrekte Zeit heraus, denn es roch auch hier nach Vereinsrekord. Im Finale ließ sie dann nichts anbrennen und gewann dort genauso wie beim Weitsprung, wo sie ihre alte Bestmarke um einen Zentimeter verbessern konnte.

Ebenfalls am Sonntag war unser Verein mit vier Vertretern überaus erfolgreich beim Parchener Fiener Cross am Start. Dieser Lauf ist Bestandteil des Elbe-Ohre-Cups und war nach der langen Corona-Pause gut besucht.Alle PSV-Starter konnten sich über Podestplätze freuen. Den Anfang macht Fynn, der über die 3km-Strecke in 12:55 min gewann und  sogar den Siegerpokal des Gesamtsiegers ergattern konnte. Danach finishte Caro als Erste ihrer AK WU18 in starken 31:26 min über die 6,4km. Als Team mit Führungswechsel alle 500 Meter liefen Hannes und Kjell gemeinsam  unter die Top Ten (9. und 10.) des 11,5 km-Laufes. Auf den letzten Metern löste sich Hannes und errang den Sieg in der AK MU18 in 51:32. Kjell kam 10 sec später als 2. der AK U18 ins Ziel.

Die Magdeburger Stadtmeisterschaften der "Senioren", nutzten wir schon immer gern, um aus der Lockerheit, gewisse Leistungsziele zu erreichen. Bei diesen Wettkämpfen ist eine ähnliche Philosophie des Sports zu erkennen, wie auch wir ihn ausüben. Logischerweise blieben gute Leistungen auch nicht aus. Beim Sprint über die 100 m blieb Alexandra zum ersten Mal unter 15 Sekunden. Selma steigerte ihre bisherige Bestzeit um fast 0,7 s und war in 13,71 s schnellste Frau des Abends. Nicolas war ebenfalls der schnellste Sprinter aller männlichen Klassen. Der Sieg war, in einer guten Zeit, somit nicht zu vermeiden. Auch Mario gewann seinen Sprint in der M 50. Allerdings humpelte er die letzten 10 m ins Ziel, da der Sprinttest nach 4 Jahren Pause mit einem Muskelfaserriss endete. Die Sprintstaffel der jungen Damen Caro, Alex, Henri und Selma lief gut und flüssig über die 4 x 200 m. Unsere Mittelstreckler zeigten ebenfalls Profil und belegten in der U18 die ersten drei Plätze über die 1000 m. Bei Hannes und Adrian sprang sogar jeweils ein Vereinsrekord heraus. Auch Caroline lief gut über die 1000 m. Sie verpasste den Vereins-Rekord nur um etwa eine Sekunde. Thilo startete mit dem Speer und langte gleich im ersten Versuch ordentlich zu. Mit der Weite von über 30 Metern war er sehr zufrieden. 

Am Montag fand die Auftakt-Veranstaltung für die neue TAG statt. Bereits zum vierten Mal wurde uns vom Landesverband die Aufgabe zugeteilt, junge Talente zu fördern. Mit 13 jungen Sportlern ist die Truppe so groß wie nie zuvor. Dies wird uns momentan an unsere Grenzen bringen, da ja die Schwierigkeiten der Corona-Beschränkungen noch lange nicht ausgestanden sind. Mit Beginn der Hallen-Saison werden wir sehen, wie wir mit der Situation klarkommen. Auf dem ersten Blick war auf jeden Fall zu erkennen, dass es sich bei allen jungen Sportlern um Talente handelt. 

Nach monatelanger Vorbereitung auf die DM, ereilte Rudi nun das tragische Pech. Am Abend vor dem ersten Start, erwischte ihn ein Speiseröhren-Verschluss, mit anschließendem Krankenhausaufenthalt. Damit fallen die DM für ihn leider aus. Im Mittelpunkt steht aber die Gesundheit. Er signalisierte bereits, dass es auf jeden Fall weitergehen wird. Gute Besserung!!

Auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften im Fünfkampf und Hammerwurf, welche am kommenden Wochenende in Zella-Mehlis stattfinden, probierte sich Jürgen noch einmal beim Werfertag in Lüchow aus. Die Disziplinen Kugel, Diskus und Hammer waren an der Reihe. In jeder Disziplin gab es vier Versuche. In der AK 70 war Rudi jeweils unangefochten siegreich. Den Diskus schleuderte er auf 28,09 m, den Hammer auf 25,33 m und die Kugel ließ er bis auf 9,56 m fliegen. Da er läuferisch und in Sachen Weitsprung recht fleißig trainiert hat, sind sicherlich gute Platzierungen bei den DM zu erwarten. Schließlich hat er mit dem Hammer ein weiteres Eisen im Feuer. Wir wollen ihn aber nicht zu sehr unter Druck setzen. Gespannt können wir trotzdem sein.

 

Unglaublich aber wahr, unsere Abteilung wurde Anfang Juli, vor 25 Jahren gegründet! Aus diesem Anlass führten wir eine völlig ungezwungene Grillfeier durch, die allen Abteilungsmitgliedern und Helfern gewidmet war. Unser Ausweichtermin erwies sich als großes Glück, denn das Wetter spielte hervorragend mit. Dass ausgerechnet Max Geburtstag hatte war natürlich so geplant. Die Hauptarbeit hatte Thilo, der sich, vom Aufbau des neuen Grills, über den Einkauf der Utensilien, dem vorbereiten des Fleisches und sogar noch der fleißigen Grillerei, auszeichnen konnte. Vielen Dank dafür. Unsere Jugend plante zudem eine Abenteuernacht, mit Schlafstätte auf der Stabhochsprung-Anlage. Da alles ohne Zwischenfälle blieb, und es trotz des nächtlichen 2000 m Trainings nur eine Alkoholleiche gab, können wir dies sicherlich einmal im Jahr wiederholen. 

Beim Senioren-Werfertag im Niedersächsischen Dissen, ging unser ältestes aktives Vereinsmitglied an den Start. Jürgen Rudert, Baujahr 1948, startete mit dem 4 kg schweren Hammer und im Gewichtwurf. Das 7,26 kg schwere Gewicht schleuderte er auf 12,68 m. Den Hammer traf er nur einmal richtig und ließ diesen auf 26,01 m fliegen. Dass beides Vereinsrekorde sind, versteht sich von selbst. Dissen bot tollen Anlagen und eine sehr gute Organisation an. Rudi wird Ende August bei den Deutschen Meisterschaften im Fünfkampf (200 m, Weit, Diskus, Speer, 1500 m) in Zella-Mehlis antreten. Auch den Hammer wird er dort wieder in die Hand nehmen. Vielleicht ist sogar Edelmetall im Mehrkampf möglich.

Die Meisterschafts-Saison auf regionaler Ebene ist für das "Corona"-Jahr nun abgeschlossen. Ob es noch zu Landesmeisterschaften Cross und, oder Straße, sowie den Hallen BM im Stabhochsprung kommen wird, ist weiterhin offen. Am Sonntag jedoch ging für uns die Erfolgsgeschichte bei Landesmeisterschaften weiter. Jenna trat in Halle im Block Wurf der AK 14 an. Dort musste sie die Disziplinen Diskus, 80 m Hürden, 100 m, Weitsprung und Kugelstoßen absolvieren. Ausgegeben war das Ziel von 2100 Punkten, um einen eventuellen Zweitwert für den Landeskader-Status im Stabhochsprung zu erreichen. Mit dem Diskus ging Jenna noch sehr vorsichtig um. Sie befürchtete die Scheiben nicht im Sektor landen zu lassen. Der zweite Versuch ging auf 19,59 m, was immerhin Bestleistung mit dem 1 kg schweren Arbeitsgerät bedeutete. Bei den anschließenden Hürden klappte alles. In 13,51 s lief sie technisch sauber durch den 80 m langen Hürdenwald. Auch bei den 100 m sprang mit 13,66 s wieder eine Bestleistung heraus. Der Weitsprung sollte entscheiden, ob es am Ende eine Medaille wird. Schon der erste Versuch war wieder eine Bestleistung und im zweiten steigerte sie sich auf 4,54 m. Nun ging es beim Kugelstoßen um Silber oder Bronze. Bisher hatte Jenna eine Bestleistung aus dem vergangenen Jahr von 6,12 m. Der erste Versuch war noch recht vorsichtig. Die Kugel flog aber trotzdem auf 7,68 m. Der zweite Stoß passte und die Kugel landete bei 8,56 m. Damit war klar, dass Jenna hinter der Favoritin Emmy Lisanne Steinbrecher, vom SC Magdeburg, den zweiten Platz belegen würde. Auch die 2100 Punkte waren kein Problem, denn sie heimste 2296 Punkte ein. Würde es in dieser Saison eine Block DM geben, könnte sie sich vielleicht etwas ärgern, denn es fehlten nur 54 Punkte für die Qualifikation. Dies ist aber nun das klare Ziel für das nächste Sportjahr.

Das befürchtete Chaos blieb aus! Nachdem unser Abendsportfest im letzten Jahr bereits dem Regen zum Opfer fiel, sah es lange Zeit nicht so aus, als würde uns der Regen eine Chance geben. Gegen Mittag entschieden wir aber es zu wagen. Fast alle der 80 gemeldeten Athleten kamen auch, denn der Drang sich endlich wieder sportlich beweisen zu dürfen war größer, als die Angst vor dem Regen. Am Start waren somit fast 80 Athleten, die von 15 Vereinen aus fünf Bundesländern gemeldet wurden. Die meisten von ihnen stutzten am Anfang etwas, da sie nicht damit rechneten eine Rundbahn ohne Kunststoff vorzufinden. Jedoch hinderte das niemanden daran gute Leistungen zu bringen. Gleich zu Beginn konnten wir unsere neue Sprunganlage einweihen, die wir durch sachdienliche Hinweise des KSB, aus Fördertöpfen finanzieren konnten.

Dass es die Anlage in sich hat, konnten wir am Ende des Tages stolz und  erleichtert feststellen. Aber nun zum Sport. Bitte verzeiht, wenn ich nicht auf jeden Athleten eingehen kann. Besondere Leistungen können aber reichlich kommentiert werden. Nachdem kurz nach Anpfiff der Regen doch noch einmal zuschlagen wollte, wurde entschieden, auch im Ballwurf nur drei Versuche durchzuführen, um den Zeitplan einigermaßen halten zu können. Bei den Werferinnen stach ganz klar Darleen Osinsky vom Haldensleber SC heraus. Sie schleuderte in der AK 12 den 200 g schweren Ball auf unglaubliche 55 Meter. Im benachbarten Kugelstoßring glänzte wieder einmal Lothar Huchthausen aus Arneburg. Im ersten Jahr der M85 stieß er die Kugel auf eine neue Landesrekordweite.

Die 10,48 m waren anderthalb Meter weiter als der Vorwert. Zum Deutschen Rekord fehlten nur wenige Zentimeter. Die Weitspringer hatten jeweils nur drei Versuche. Trotzdem konnte Maja Witte vom Haldensleber SC in der W11, mit 4,33 m eine tolle Weite erzielen. Die wenigen Dreispringer hatten sechs Versuche. Jaquelne Kohl vom LC Jüterbog versuchte die Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften zu erreichen. Mit 11,42 m scheiterte sie denkbar knapp daran.

Eva und Jenna versuchten sich ebenfalls in der für sie neuen Disziplin. Beide überzeugten mit solider Technik und tollen Weiten. Für das Highlight sorgte jedoch Joachim Kotzek in der M70. Er trat nur zu einem Versuch an und pulverisierte dabei den alten Landesrekord deutlich. Obwohl unsere Hochsprunganlage, durch vorgeschriebene Anlauf-Kanäle, erschwerte Bedingungen vorgab, lieferten die Athleten dort Spitzenleistungen am laufenden Band ab. In der W10 siegte Tamina mit stark gesprungener Höhe von  1,20 m. Theresa überraschte mit tollen 1,35 m in der W11. Die gleiche Höhe sprang in der M11 Hagen Fuckel vom TSV Helmstedt. Niklas Quast vom TSV Falkensee freute sich in der M12 über die gesprungene Höhe von 1,45 m. Maarten Schmechtig aus Genthin holte sich mit 1,55 m den Sieg in der AK 13. Und auch hier gab Joachim Kotzek seine Visitenkarte ab. Mit alter Wälzer-Technik  überquerte er 1,45 m und verbesserte damit den alten Landesrekord der M70 um 10 Zentimeter.

Gegen 21.15 Uhr kam es dann zum Showdown der Nachwuchspringer. Vincent Posmyk vom SC DHfK Leipzig trat gegen Alexander an. Beide Athleten der U20 stiegen bei 1,80 m ein und steigerten jeweils um 5 cm. Die 1,95 m meisterten beide deutlich. Für Vincent ging es nun darum 1,99 m, den Qualifikation-Wert für die DM, zu überspringen. Während Alex die Quali schon in der Tasche hatte und somit erleichtert springen konnte, scheiterte Vincent leider knapp. Alexander ließ nach den 1,99 m 2,04 m und somit persönliche Bestleistung auflegen. Und tatsächlich konnte er, mit Unterstützung der letzten Zuschauer und Helfer, diese Höhe im dritten Versuch überspringen. Dies war ein würdiger Abschluss eines anstrengenden Wettkampftages. Mehrere Vereine nutzten unser Abendsportfest mit Anwesenheit vieler Athleten. Der LC Jüterbog hatte ein Dutzend Sportler vor Ort. Der TSV Helmstedt oder auch der Haldensleber SC traten ebenfalls mit recht großer Truppe an. Wollen wir hoffen, dass es nach den Ferien noch zu einigen sportlichen Leistungsvergleichen kommen wird. Vielen Dank auch noch einmal allen Helfern. Ohne euch würde solch ein Wettkampf nicht funktionieren.

sensationelle Bilder von Karolin

Der erste offizielle Wettkampf nach der Corona-Pause waren die Landesmeisterschaften der Jugend. Es ging für die 12 bis 19 jährigen Athleten also gleich aufs Ganze. Ob ein Training auch ohne vorbereitende Wettkämpfe funktioniert, war die Frage aller, die bei den Meisterschaften im Haldenslebener Waldstadion an den Start gingen oder als Betreuer vor Ort waren. Die Mannschaft des heimischen HSC glänzte wieder mit hervorragend ausgerichteten Meisterschaften, die ja zusätzlich durch die auferlegten Einschränkungen erschwert wurden. Die Delegation der Burger Leichtathleten fiel in diesem Jahr etwas kleiner aus. Acht gemeldete Sportler wollten sich zeigen. Dies taten sie eindrucksvoll! Bei sechzehn Starts konnten unsere jungen Sportler sieben Medaillen erringen. Mit fünf goldenen, einer Silber- und einer Bronze-Medaille, erreichten wir ein wahrhaft glänzendes Ergebnis. Am Samstag läutete Jenna mit einer Bestzeit über 100 m und der Quali zum Finale unsere starken Ergebnisse ein. Zwischen den Läufen holte sie sich im Stabhochsprung den Titel und verbesserte, einen Tag vor ihrem 14. Geburtstag, ihren Hausrekord um 20 Zentimeter! Eva zeigte mit dem Stab ebenfalls eine starke Leistung. Auch sie gewann, dank besser werdender Technik, den Titel. Beim anschließenden Hochsprung hatte sie etwas Pech und musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Mia war im Weitsprung besser, als es die Endweite aussagte. Beim Speer kratzte sie knapp an einer Medaille. Caro lief eine sehr gute Zeit über 800 m. Auf der Ziellinie wurde sie noch auf den sechsten Platz verdrängt. Fynn hatte im Vorlauf über die 100 m Pech. Nach sehr gutem Start, stolperte er kurz und konnte so nicht ins Finale einziehen. Über die 800 m jedoch war ihm das Glück holt. Nach toller neuer Bestzeit konnte er sich den sechsten Platz erkämpfen. Hannes qualifizierte sich über die 100 m für das Finale. Nach seiner Bestzeit legte er dort noch einmal einen Zahn zu und wurde, wiederum in Bestzeit, fünfter. Über die 400 m fehlten ihm dann zwar einige Körner, jedoch holte er sich dort unangefochten die bronzene Medaille. Ebenfalls über die 400 m konnte sich Kjell über den sechsten Platz freuen. Dabei lief er fast vier Sekunden unter seiner bisherigen Bestzeit. Am Sonntag dann waren noch einmal Hannes und Eva am Start. Alexander mischte ebenfalls mit und konnte im Hochsprung seiner Favoritenrolle gerecht werden. Eva legte beim Diskus gleich im ersten Wurf eine Marke vor, an der sich ihre Konkurrentinnen die Zähne ausbeißen sollten. Als sie dann im fünften Versuch alles klar machte, war die Freude über den zweiten Titel groß. Die eigentliche Überraschung war aber ihr Auftritt über die 60 m Hürden. Ihren Vorlauf konnte sie gewinnen, und dies bei einer Zeit, die 0,5 Sekunden unter ihrem bisherigen Hausrekord lag. Auch im Finale lief sie ähnlich gut und holte sich mit Silber ihre dritte Medaille des Wochenendes. Hannes schloss die erfolgreichen Meisterschaften mit dem Titel über die 400 m Hürden ab. Nach nur einer Trainingseinheit in dieser Disziplin, zehrte er vor allem von seiner Zähigkeit und konnte damit endlich seinen ersten Einzeltitel einfahren. Wir lernen daraus, dass man nicht immer von Wettkampf zu Wettkampf hetzen muss, um bei Höhepunkten voll da sein zu können. Gratulation allen Sportlern!!

Mia, Emely, Bianca, Hannes - vielen Dank für die tollen Bilder!

Es war deutlich zu erkennen, dass alle anwesenden, es kaum noch erwarten können, wieder Wettkämpfe zu besuchen. Ob nun aktiv, als Zuschauer oder Betreuer. Nachdem unser geplanter Wettkampf im April ausfallen musste, wollten wir den zweiten Termin nutzen, um wenigstens einen Trainingsstand zu ermitteln. Die Nachricht sprach sich herum und letztendlich waren 35 Athleten von neun Vereinen auf unseren Anlagen. Samt Betreuer und Kampfrichter waren es am Ende 63 Personen, die alle namentlich erfasst wurden. Wir wollten den Stand der Dinge im Speerwurf und beim Stabhochsprung ermitteln. Da die Anzahl der Werfer recht hoch war, drittelten wir die "Konkurrenz", um Probleme mit der Abstands-regel aus dem Wege zu gehen. Bei den Damen konnte Eva in der AK 13 den Sieg einheimsen. Auch Jenna, Mia und Lilly zeigten in den nächst höheren Altersklassen recht gute Ergebnisse, nach der langen Pause. In der W14 glänzte Nele Strauß aus Haldensleben, die den 400 g schweren Speer 36,80 m weit werfen konnte. In der U18 war Patricia Albers vom SC Magdeburg nicht zu schlagen. Ihr Speer (500 g) flog fast 42 m weit. In der U20 stellte Lea Wipper von der DHfK zu Leipzig einen tollen Stadion-Rekord auf. Ihre 600 g schwere Rakete flog auf 51,80 m. In der männlichen Riege blieben die guten Ergebnisse ebenfalls nicht aus. In der AK 12 konnte Niklas Könnemann von der LG Altmark tolle 33,30 m weit werfen. Taylor Kepplinger, vom selben Verein, ließ seinen Speer auf 47,00 m fliegen. Die weitesten Würfe erreichten Moritz Morstein und Jeremy Bruer vom SC Magdeburg, die jeweils über 60 m werfen konnten. Aus unseren Reihen konnten Tommy und Vincent in der U18 glänzen. Beide wuchteten das Gerät auf Bestleistungen, wobei Vincent erstmals die vierziger Marke übertraf. Bei Thilo passte gleich der erste Wurf. Nur wenige cm fehlten an der dreißiger Marke. Unter den "Zuschauern" war auch Moritz Tausch auszumachen. Moritz war einst deutscher Winterwurf-Meister mit dem Speer und begann seine sportliche Laufbahn bei uns. Die Stabhochspringer tummelten sich in zwei kleinen Gruppen. Gleich am Anfang konnte der jüngste Athlet des Tages seinen ersten Wettkampf erfolgreich abschließen. Benjamin sprang in der AK 11 zum ersten mal nicht nur über ein Band aus Gummi. Mit 1,48 m hat er nun ein echtes Ergebnis. Am besten kam Jenna zurecht. Nach der langen Pause konnte sie ihre Bestleistung um 11 cm auf 2,51 m steigern. Katrin, Lilly und Eva zeigten einen soliden Trainingswettkampf mit guten Ergebnissen. Beste Springerin des Tages war Rubina Riedl vom SV Halle in der U20. Die mitteldeutsche Hallenmeisterin dieser Saison konnte 3,01 m im ersten Versuch überqueren. Alexander absolvierte in den letzten drei Jahren nur eine Trainingseinheit mit dem Stab. Trotzdem bot er eine erstaunliche Leistung und sprang sogar höher als sein Trainer. Sämtliche Ergebnisse können zwar für die Athleten-Einteilungen bei den Landesmeisterschaften genutzt werden, jedoch finden sie sich in den Bestenlisten nicht wieder. Vielleicht ist unser nächster Wettkampf, am 15. Juli, aber schon ein offizieller. Aufrichtiger Dank geht an alle Helfer, die diesen Trainings-Vergleich wettkampfnah und athletenfreundlich gestalteten. Die Listen findet ihr auf unserem Ergebnis-Portal.

 

Am Samstag fand Teil zwei unserer diesjährigen Aufräum-Aktion statt. Da die Ankündigung dieses mal etwas früher kam, waren tatsächlich zwanzig muntere Helferlein vor Ort. Gute zwei Stunden waren wir im Gange und gestalteten Kabine sechs um, reinigten und arrangierten einige Kraft-Geräte neu und vollendeten die angefangene Baustelle am Kugelstoßsektor. Da das Wetter stimmte und alle gut drauf waren, ging die Arbeit auch recht leicht von der Hand. So langsam können sich unsere Anlagen sehen lassen. Vielen Dank an alle Helfer! Die nächsten wichtigen Termine sind der 14. Juni mit unserem "Trainings-Wettkampf", sowie der 15. Juli, mit der Einweihung unserer Sprunganlagen, beim Abendsportfest. Wenn auch dort reichlich viele Helfer anpacken, können wir guten Mutes auf das 25jährige Bestehen unserer Abteilung anstoßen.

 

Mit der Sechsten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Sachsen-Anhalt hat die Landesregierung Sachsen-Anhalts am 26. Mai 2020 den Weg für eine schrittweise Wiederaufnahme des Sporttreibens in Sachsen-Anhalt frei gemacht. Paragraf 8 der Verordnung zu "Sportstätten und Sportbetrieb, Spielplätzen" legt die Voraussetzungen fest, unter denen ein Sporttreiben unter Auflagen wieder möglich ist.

Paragraf 8
Sportstätten und Sportbetrieb, Spielplätze

(1) Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen einschließlich Frei- und Hallen­bädern, wird wie folgt eingeschränkt:

  1. die Ausübung erfolgt kontaktfrei und die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sichergestellt,
  2. Hygieneanforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten,
  3. Wettkampfbetrieb findet nicht statt,
  4. Zuschauer sind nicht zugelassen.

(2) Die Nutzung der Sportstätte erfordert die Freigabe durch den Betreiber. Dieser hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren sowie entsprechend der Größe und Beschaffenheit der Sportanlage eine Höchstbe­legung der Sportsstätte festzulegen.

Aufgrund dieser Regelungen können wir den geplanten Wettkampf am 14. Juni nicht durchführen!

Wir werden jedoch zur gleichen Zeit eine Ermittlung des derzeitigen Trainingsstandes durchführen. Dieser Test wird nach den zehn Leitplanken des DOSB absolviert. Es gelten zudem alle Regelungen, die für ein derzeitig mögliches Training zutreffen. Da wir nur zwei Disziplinen anbieten, ist die Einhaltung der Vorgaben problemlos machbar.

Teilnehmer anderer Vereine melden sich bitte über LADV an, um eine Einteilung der Trainingsgruppen im Vorfeld zu ermöglichen. Startgebühren wird es nicht geben, da es sich nicht um einen Wettkampf handelt.

  • Sportler werden in Gruppen eingeteilt, deren Größe eine kontaktfreies Training ermöglichen.
  • Die Einteilung wird nach Meldeschluss veröffentlicht.
  • Jeder Teilnehmer bekommt einen zugewiesenen Sitzplatz (Abstandsregel).
  • Das Kampfgericht wird auf drei Personen reduziert.
  • Es wird streng nach den zehn Leitplanken des DOSB gearbeitet.
  • Zuschauer werden nicht zugelassen. (ausgenommen Trainer und begleitende Eltern)
  • Verpflegung wird nicht bereitgestellt.
  • Urkunden und Pokale werden nicht ausgegeben.
  • Duschen werden nicht zur Verfügung gestellt.
  • Jeder Werfer hat eigene Speere zu nutzen, ist dies nicht möglich, werden Speere bereitgestellt, die jedoch nicht untereinander ausgetauscht werden.
  • Der Einwurf-Bereich wird auf zwei Anlagen verteilt.
  • Es wird ein Protokoll der Anwesenheit aller Personen aufgenommen.
  • Die Trainings-Ergebnisse werden auf der PSV-Homepage veröffentlicht

Der Zeitplan wird so erarbeitet, dass es den Stabhochspringern auch möglich ist, im Anschluss oder zuvor Speer zu werfen. Die Gruppen bleiben nach Möglichkeit erhalten.

Am Freitag fand unser "post-coronales" Auftakttraining statt. In zwei Trainingseinheiten und sechs Trainingsgruppen, trafen sich 14 Athleten, womit die Abstandsregel und die Anzahl der Personen je Gruppe spielerisch eingehalten werden konnte. Da das Wetter in dieser Woche erst einmal eine Pause einlegt, wird auch noch nicht mit steigenden Athletenzahlen zu rechnen sein. Samstag waren sechs fleißige Damen und Herren vor Ort, um die notwendigen Verschönerungen an den Anlagen vorzunehmen. Fast alle Arbeiten wurden erledigt. Auch den Sonntag nutzten einige Sportler, um mit unseren Anlagen wieder Kontakt aufzunehmen. Dank dem, bis dahin noch, schönem Wetter, wurde in kleinen Gruppen an allen Ecken des Platzes trainiert.

Die zehn Leitplanken des DOSB 

Distanzregeln einhalten Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den anwesenden Personen trägt dazu bei, die Übertragungswahrscheinlichkeit von Viren deutlich zu reduzieren. Auf Grund der Bewegung beim Sport ist der Abstand großzügig zu bemessen.

Körperkontakte auf das Minimum reduzieren Auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen und Jubeln oder Trauern in der Gruppe wird komplett verzichtet. Die Austragung von Zweikämpfen, z. B. in Spielsportarten, sollte unterbleiben oder auf ein Minimum reduziert werden. In Zweikampfsportarten kann ggf. nur Individualtraining stattfinden.

Freiluftaktivitäten präferieren Sport und Bewegung an der frischen Luft erleichtern das Einhalten von Distanzregeln und reduzieren das Infektionsrisiko durch den permanenten Luftaustausch. Spiel- und Trainingsformen sollten, wenn möglich, auch von traditionellen Hallensportarten im Freien durchgeführt werden.

Hygieneregeln einhalten Häufigeres Händewaschen, die regelmäßige Desinfektion von stark genutzten Bereichen und Flächen sowie der Einsatz von Handschuhen kann das Infektionsrisiko reduzieren. In einigen Sportarten kann ggf. sogar der Einsatz von Mund-Nasen-Schutzmasken erwogen werden.   

Umkleiden und Duschen zu Hause Die Nutzung von Umkleiden und Duschen in Sporthallen und Sportvereinen wird ausgesetzt.

Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen  In der Übergangsphase sollte auf die Bildung von Fahrgemeinschaften zum Training und zu Wettkämpfen verzichtet werden. Ebenso ungeeignet ist der Einsatz von Minivans.

Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen Um die Distanzregeln einzuhalten, sollten derzeit keine sozialen Veranstaltungen des Vereins stattfinden. Die Bundesregierung hat es Vereinen kurzfristig gestattet, ihre Mitgliederversammlungen im Bedarfsfall auch digital durchzuführen.

Trainingsgruppen verkleinern Durch die Bildung von kleineren Gruppen beim Training, die im Optimalfall dann auch stets in der gleichen Zusammensetzung zusammenkommen, wird das Einhalten der Distanzregeln erleichtert und im Falle einer Ansteckungsgefahr ist nur eine kleinere Gruppe betroffen bzw. mit Quarantäne-Maßnahmen zu belegen.

Angehörige von Risikogruppen besonders schützen Für Angehörige von Risikogruppen ist die Teilnahme am Sport ebenfalls von hoher Bedeutung. Umso wichtiger ist es, das Risiko für diesen Personenkreis bestmöglich zu minimieren. In diesen Fällen ist nur geschütztes Individualtraining möglich.   

Risiken in allen Bereichen minimieren Dieser Punkt ist insbesondere ein Appell an den gesunden Menschenverstand. Wenn man bei einer Maßnahme ein ungutes Gefühl hat, sich über die möglichen Risiken nicht im Klaren ist, sollte darauf verzichtet werden und alternativ eine risikofreie Aktivität gesucht werden

 

Am Freitag fand die Ehrungsveranstaltung für die besten Sportler des vergangenen Jahres im Jerichower Land statt. KSB und Volksstimme führten diese wieder in der Burger Stadthalle durch. Wir hatten zwölf Athleten gemeldet, und waren damit bei Weitem nicht der Verein mit den meisten zu ehrenden Sportlern. Erstmals seit über 20 Jahren gab es keine Leserwahl und somit auch keinen Sportler des Jahres. Da man die Leistungen in den unterschiedlichen Sportarten nicht miteinander vergleichen kann, es auch immer nur ein subjektives Ergebnis darstellte, fiel der Wegfall der Wahl kaum ins Gewicht. Schade nur, dass in sämtlichen Ansprachen der Würdenträger, als Analogie immer nur der Fußball genommen wurde. Es gibt auch anderen erfolgreichen Sport, was diese Veranstaltung schließlich bewiesen hat. Für einige unserer Athleten war es nicht die erste Ehrung. Bei unseren jüngsten Sportlern war jedoch noch etwas mehr Glanz in den Augen, da eine solche Ehrung für sie noch nicht selbstverständlich ist. Mal schauen ob im nächsten Jahr die üblichen Verdächtigen oben stehen oder sich andere Athleten aufdrängen.

Auch wenn es die Platzierungen nicht unbedingt aussagen, die Leistungen unserer jüngsten Sportler bei den Besten-Ermittlungen in der Halle waren sehr gut. Fast alle verbesserten sich deutlich in ihren Bestleistungen. Zudem kamen vier neue Vereinsrekorde hinzu. Janik war am Sonntag in Magdeburg Einzelkämpfer bei den Jungen der AK 11. Er zeigte durchgängig eine solide Leistung und lag am Ende mit Platz 16 im Mittelfeld. In der W9 sprintete Leonie zu einem neuen Vereinsrekord über die seltenen 40 m. Auch im Weitsprung ließ sie eine gute Weite folgen. Bei den 400 m verließ sie aber leider der Kampfgeist, sodass eine vordere Platzierung in der Mehrkampfwertung nicht mehr möglich war. In der W10 hatten wir vier Teilnehmerinnen am Start. Neuling Zoe schaffte sich mit ihren Ergebnissen gute Ausgangswerte. Tamina blieb bei allen Starts knapp unter ihren Bestleistungen. Im Weitsprung lag sie auf Platz drei der isolierten Liste. Valerie stellte drei persönliche Bestleistungen auf und lag am Ende einen Punkt über dem alten Vereinsrekord. Den toppte überraschend aber Lena mit sehr guten Lauf- und Sprint-Resultaten. Dieser Rekord ist allerdings noch ohne Gewähr, da die 600 m-Zeit aus der 800 m- Punkte-Tabelle genommen wurde. In der abschließenden Staffel der W10 fiel dann aber ein offizieller Vereinsrekord. Um ganze vier Sekunden verbesserten Lena, Zoe, Valerie und Tamina die alte Marke. In der W11 konnte Medaillen-Hoffnung Rieke leider nicht antreten. Im Sportunterricht verletzte sie sich am Fuß. Sarah erreichte in fast allen Disziplinen ihre Bestmarken, Nathalie zeigte ebenfalls Werte in ihrem bisherigen Leistungsbereich. Theresa konnte in allen Disziplinen deutlich zulegen und stellte auch hier unter Vorbehalt einen Vereinsrekord in der Mehrkampfwertung auf. In der Mannschaftswertung der U12 belegten Theresa, Lena, Valerie und Tamina den siebenten Platz.

Das Wochenende hatte gleich zwei Wettkampfhöhepunkte anzubieten. Zum einen fanden in Erfurt die Deutschen Hallen-Meisterschaften der Senioren, in der Leichtathletik statt und in Magdeburg die Bezirks-Bestenermittelungen der U10 und U12. Katrin und Mario ließen sich die Möglichkeit nicht nehmen, in Erfurt um gute Platzierungen zu kämpfen. Die Ausgangsposition war recht einfach. Mario hatte keine Chancen auf Medaillen, konnte daher einiges ausprobieren und Katrin musste die Nerven bewahren, denn der Sieg in ihrer Altersklasse im Stabhochsprung konnte nur über sie gehen. Am Samstag war Mario an der Reihe. Ein Blitzerfoto auf dem Weg zum Stadion verhieß nichts Gutes. Unter den sieben Stabhochspringern waren zwei Ex-Profis dabei, die eine tolle Show vorführten. Für die "Normalsterblichen" blieb also der Kampf um Rang drei. Mario begann aus kurzem Anlauf und übersprang seine Anfangshöhe im ersten Versuch. Den mittleren Anlauf, aus dem er in Halle 3,40 m gesprungen war, ließ er ungenutzt und versuchte bei 3,20 m gleich den Anlauf aus 10 Schritten. Wie schon in den letzten vier Jahren bei den DM, hatte Mario kein Glück. Trotz tollem Sprung fiel die Latte im ersten Versuch. Die Höhe schaffte er mit Mühe dann im dritten Sprung. Nun war er gezwungen zu pokern, da die direkten Konkurrenten bei 3,40 m weitermachten. Nach zwei ungültigen Versuchen, wobei der zweite knapp war, übersprangen zwei Gegner diese Höhe. Mario ließ den letzten Versuch daher auf 3,50 m legen. Auch hier war es ähnlich knapp, jedoch ungültig. Positiv hingegen, dass er endlich wieder einen funktionierenden Wettkampfanlauf hat und auch die Physis für viele Sprünge reichte. Letztendlich war es der fünfte Platz, für Rang drei hätte er 20 cm über Landesrekord springen müssen. Den Titel holte sich Christian Bludau, der mit 4,33 m eine Weltklasse-Leistung verbuchte. Den anschließenden Hochsprung hätte sich Mario sparen können. Die Kraft war weg und die übersprungenen 1,50 m für Rang sieben bauen nicht gerade auf. Katrin ging als zehnfache Titelträgerin in den Wettkampf am Sonntagmittag. In den letzten drei Jahren jedoch kam keine goldene Medaille hinzu. Nachdem sie bei den LM in Halle ihren ersten Wettkampf nach längerer Verletzungspause absolvierte, war nicht ganz klar, wie sie in den Wettkampf kommen würde. Der Modus sah vor, dass die W45 in Schritten von 20 Zentimetern springen musste. Um auf Nummer sicher zu gehen begann Katrin bei 2,00 Metern. Nachdem sie im zweiten Versuch die Höhe meisterte, stand der 11. Titel fest. Die 2,20 m übersprang sie gleich im ersten Versuch. Bei 2,40 m ging sie auf einen längeren Anlauf und nahm einen härteren Stab. Und tatsächlich hätte sie diese Höhe im dritten Versuch fast überwunden. Wichtig auch für sie, dass die Veränderungen im Sprung-System greifen und der Wettkampf ohne Schmerzen verlief. Für die Freiluftsaison ist das Ziel nun ganz klar ein neuer Landesrekord.

Seine letzte Chance, den Vereinsrekord über die 800 m in diesem Winter zu brechen, nutzte Hannes in Berlin. Beim Sportfest des Weißenseer SV, trat er als jüngster Athlet in der Riege der Männer an und vollendete seinen lange gestrickten Plan. In 2:10,61 Minuten belegte er den siebenten Platz. Ob es in diesem Jahr schon für die Traumzeit unter 2 Minuten reichen wird, ist fraglich. Wenn er jedoch weiterhin so zielstrebig arbeitet, sollte auch diese Grenze irgendwann fallen.

Am Sonntag war die große Stunde von Alexander. Bei seinen dritten Deutschen Meisterschaften, die ersten für den PSV, sorgte er für sein bisher bestes Ergebnis. Mit übersprungenen 1,95 m belegte er am Ende den sechsten Platz unter der deutschen Hochsprung-Elite der  AK U20. Mit etwas Glück wäre sogar eine Medaille möglich gewesen. Alex sprang alle Höhen im ersten Versuch. Wäre ihm dies auch bei den 2,00 m gelungen, wäre Bronze sicher gewesen. Da die Anlaufsicherheit nach der langen Trainings-Pause noch nicht ganz hergestellt ist, kann er sich aber über seine beste Platzierung bei einer DM sehr freuen. Zudem bleibt der Hunger, es beim nächsten Mal noch besser zu machen. Herzlichen Glückwunsch!!

Schließlich fanden am Sonntag die Bezirksmeisterschaften aller Jugend-Klassen ab der U 14, in Magdeburg statt. Es ist immer schwierig, sich direkt nach einem Saison-Höhepunkt noch einmal auf einen Wettkampf zu konzentrieren. Dies bewies auch dieser Wettkampf. Nach den MDM am Tag zuvor war bei einigen unserer Starter etwas die Luft raus. Trotzdem kamen teilweise noch ordentliche Ergebnisse zustande. Hannes holte sich Silber im Kurzsprint und siegte bei den 800 m. Die anvisierte Zeit schaffte er nicht, da seine Gegner nicht das nötige Tempo mitbrachten. Vincent wurde auch hier über die Hürden Zweiter. Nachdem er bei den LM und MDM drei blitzsaubere Läufe hinlegte, tuschierte er drei Hürden leicht und verpasste daher eine bessere Zeit. Lilly probierte sich gleich in vier Disziplinen aus. Trotz Startproblemen über die Hürden konnte sie noch den dritten Platz erreichen. Mit der Kugel gab es eine neue Bestweite. Caroline probierte sich im Kurzsprint aus und lief über die 400 m ein starkes Rennen zu einem neuen Vereinsrekord. Für Alexandra gab es am Wochenende eine Flut neuer Eindrücke, schließlich waren es ihre ersten Wettkämpfe auf überregionale Ebene. Mit der Kugel-Technik noch etwas unsicher, zeigte sie eine gute Leistung über die 60 m. Mia trat im Weitsprung an und unterstrich zum wiederholten Mal ihr verbessertes Leistungsvermögen. Als jüngste Teilnehmerin lief Sina die 800 m. Über die vier Hallenrunden konnte sie ihre Bestleistung deutlich steigern. Eva trat im Hürdensprint, mit der Kugel und im Hochsprung an. Über die Hürden lief sie wieder knapp an ihre Bestleistung heran, mit der Kugel konnte sie diese verbessern. Den Hochsprung schließlich konnte sie tatsächlich gewinnen und so ihren ersten Meister-Titel in unseren Vereinsfarben einfahren. Kjell startete mit Hannes über die 800 m. Nachdem er in Halle schon eine gute Figur über die 1500 m abgab, war seine Zeit bei den BM ebenfalls stark. Fynn verpasste mit neuer Bestleistung im Weitsprung knapp eine Medaille. Im Sprint gab es Bronze für eine tolle Leistung. Auch er testete eine neue Strecke und lief am Ende der Veranstaltung eine gute Zeit über die 300 m. Da alle Trainer an diesem Sonntag verhindert waren, ist das Auftreten unserer Athleten besonders zu loben.

War das eine Eintagsfliege oder haben wir die nächste Stufe in der sportlichen Entwicklung unserer Abteilung erreicht? Zum vierten Mal in diesem Winter nahmen wir an Wettkämpfen in der Saalestadt Halle, in der Sporthalle auf den Brandbergen teil. Die mitteldeutschen Hallenmeisterschaften an diesem Samstag waren für die Jugendlichen der U16 bis U20 der Wettkampfhöhepunkt des Winters. Nachdem wir im letzten Jahr schon drei Athleten in Erfurt am Start hatten, qualifizierten sich in diesem Jahr fünf Sportler und die 4 x 200 m Staffel der weiblichen U18 für die Medaillenhatz. Im Stabhochsprung hatten Lilly und Jenna endlich auch einmal ernsthafte Gegnerinnen aus Sachsen und Thüringen. Lilly stellte ihre Bestleistung von 2,40 m ein und rangierte am Ende einer starken Konkurrenz auf dem guten fünften Rang. Mit gleicher Höhe konnte Jenna in der U16 glänzen. Die Landesmeisterin der Vorwoche hatte es nun mit zwei gleichstarken Springerinnen zu tun. Durch einen Flüchtigkeitsfehler bei der Anfangshöhe lag sie erst einmal im Hintertreffen. Alle jungen Damen sprangen die nächsten Höhen bis 2,40 m im ersten Versuch. Da bei dieser Höhe die zwei Gegnerinnen knapp strauchelten und Jenna diese im ersten Versuch nahm, war sie plötzlich erste mitteldeutsche Jugendmeisterin unseres Vereines. Sogar die 2,50 m schienen nicht unmöglich. Vincent hatte sich in der U18 über die Platzierung bei den LM und auch über seine gute Zeit für die MDM über die 60 m Hürden qualifiziert. Im Vorlauf stellte er noch einmal einen neuen Vereinsrekord auf und im Finale erreichte er mit der gleichen Zeit den sechsten Platz! Hannes startete im Feld von zwölf 400 m Läufern. Seinen Zeitlauf konnte er in einer starken Zeit gewinnen. Am Ende reichte es zu einem hervorragenden siebenten Platz. Die Riesen-Überraschung des Tages jedoch war Alexander. Alex hatte im Sommer seine sportliche Laufbahn beim SCM beendet und widmet sichseit dem seinem Studium. Da ihm der Sport doch fehlte, meldete er sich Anfang des Jahres bei uns an. Als Rückkehrer, er war für uns bis 2010 aktiv, ging er im Hochsprung an den Start. Nach drei Sprüngen waren die Fronten schon geklärt und er stand als Meister fest. Nach übersprungenen 1,96 m wählte er die 2,00 m als nächste Höhe. Diese übersprang er im ersten Versuch um anschließend die neue Bestmarke von 2,03 m auflegen zu lassen. Fast unbemerkt vom Publikum meisterte er auch diese Höhe im zweiten Versuch. Mit dieser Leistung wirft er alle vorgegebenen Trainingspläne über den Haufen und ist für die DM der Jugend in zwei Wochen, in Neubrandenburg qualifiziert. Wenn er dort genau so locker auftritt, ist ein Platz unter den besten sechs möglich. Der lange Wettkampftag ging mit der abschließenden Staffel der jungen Damen zu Ende. Emely, Caroline, Mia und Alexandra setzten sich als Ziel, Spaß zu haben und nicht letzte zu werden. Bei acht gemeldeten Mannschaften ist ihr fünfter Platz hoch zu bewerten. Für eine Staffel, die in dieser Aufstellung und Reihenfolge zum ersten Mal antrat, war auch die Zeit nicht zu verachten. Einen kleinen Nachbrenner zünden wenige Starter bei den BM am Sonntag in Magdeburg. Vielleicht gibt es auch dort noch gute Leistungen zu bestaunen.

 

Für die, am 6. März stattfindende, Sportlerehrung haben wir folgende PSV-Mitglieder gemeldet.

Eva   Bronze im Block-Mehrkampf  X

Emilie   Bronze bei den LM im Hürdensprint  X

Jenna   Landestitel mit dem Stab

Lilly   zweiter Platz bei den MDM im Stabhochsprung

Mia   dritter Platz im Block Wurf

Tommy   dritter Platz bei LM Winterwurf mit dem Speer

Hannes   dritter Platz   bei LM im 2000 m Hindernislauf X

Nicolas   3. Platz bei den HLM im Kurzsprint  X

Max   Landesmeister über 400 m X

Vincent   zweiter LM über 110 m Hürden  X

Katrin   Silber und Bronze bei DM der Senioren mit dem Stab  X

Jens   Landesmeister bei offenen BBM Speer + Diskus  X

4 x 100 m Staffel der U20   mit Hannes, Nicolas, Max, Vincent X

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Das vergangene Wochenende war von zwei Landesmeisterschaften geprägt. Am Samstag fanden in Halle die LM der Frauen/Männer und U18 statt; am Sonntag kämpften dann die U14er um den Hallen-Mehrkampftitel im Fünfkampf. Im Vorfeld dieser Meisterschaften spekulierten wir mit sieben Medaillen, letztendlich konnten wir sogar neun erkämpfen. Da die Meldungen, bei der Veranstaltung auf den Hallenser Brandbergen, doch recht mager ausfielen, gelang es auch Athleten aus der sonstigen "zweiten Reihe" Podiumsplätze zu ergattern. Auch wir Burger konnten dies natürlich ausnutzen. Dreizehn Sportler gingen in die Wettkämpfe und zeigten fast durchweg gute bis sehr gute Leistungen. Selma und Nicolas traten bei den Erwachsenen im Sprint über 60 m an. Beide bestätigten ihre Jahres-Bestzeiten, die aber jeweils leider nicht für den Endlauf reichten. Katrin und Mario konnten nach fast 10 Jahren wieder einmal an den LM der Frauen und Männer teilnehmen. Die letzte LM fand im Sommer 2010 in Magdeburg statt und bei den Titelkämpfen der vergangenen Jahre in der Halle, wurden die Meisterschaften immer zusammen mit den Senioren ausgetragen. Nach halbjähriger Verletzungspause ging Katrin wieder mit dem Stab auf Medaillenjagd. Noch vorsichtig, aus kurzem Anlauf, kam sie gut in den Wettkampf und holte mit 2,20 m Silber. Mario konnte tatsächlich erst seinen ersten Hallentitel bei den Männern gewinnen. Nach insgesamt sieben Titeln bei den Freiluftmeisterschaften zwischen 1995 und 2010, war es unvermeidlich zu gewinnen. Da er aus verschiedensten Gründen einziger Teilnehmer war, wollte er den Titel mit einem ordentlichen Resultat einfahren. Dies gelang ihm auch mit 3,40 m und damit 40 cm mehr als am vergangenen Wochenende bei den Senioren M50. Die jugendlichen Starter brachten es fertig, dass kein Starter ohne Medaille blieb. Dies allein ist größten Lobes wert. Jenna konnte zum ersten Mal den Titel mit dem Stab in der W14 gewinnen. Mit ihrer Höhe war sie zwar nicht ganz zufrieden, jedoch hat sie sich damit für die MDM am kommenden Samstag positiv unter Druck gesetzt. Lilly konnte mit Bestleistung und neuem Vereinsrekord den zweiten Rang in gleicher Disziplin erspringen. In der U18 gab es zusätzlich etwas überraschend für sie, Bronze im Hochsprung. Mia erreichte den Endkampf im Weitsprung und schleuderte den Speer beim Winterwurf auf eine neue Bestmarke. Emely und Caroline lieferten sich über die 800 m ein Kopf- an Kopf-Rennen um den sechsten Platz. Beide, sowie Jenna und Mia konnten in der abschließenden 4 x 200 m Staffel, in neuer Vereins-Rekordzeit, die Silbermedaille gewinnen. Kjell startete zum ersten Mal auf der Bahn in ein Mittelstreckenrennen. In ordentlicher Zeit wurde er fünfter über die 1500 Meter. Vincent hatte nun endlich auch einmal Glück in der Halle. Nach einigen Rennen mit knappen vierten Rängen, endschied diesmal das Zielfoto zu seinen Gunsten. Mit einer tollen Vereinsrekord-Zeit über die 60 m Hürden belegte er den zweiten Rang und qualifizierte sich für die MDM an gleicher Stelle. Schon qualifiziert für diese, ging Hannes über die 60 m und die 400 m an den Start. Im Kurzsprint erreichte er das Finale, über die 400 m machte er fast sein Meisterstück. Nur knapp geschlagen, wurde er Zweiter und kann nun bei den MDM beweisen, ob auch dort eine Medaille drin ist. Fynn war extra wegen der Staffel angereist. Mit Kjell, Hannes und Vincent ging es auch hier viermal in die Hallenrunde. Wie bei den jungen Damen konnten die Burschen eine Silbermedaille gewinnen. Bei den MDM wird es nicht einfach für unsere jungen Sportler, die begehrten Platzierungen zu erreichen. Vielleicht werden wir aber auch hier überrascht.

Eva war am Sonntag alleinige Unterhalterin für unseren Verein. In der W13 startete sie bei den Landesmeisterschaften im Hallen-Fünfkampf. Unter 29 jungen Sportlerinnen war Platz vier bis neun ins Visier genommen worden. Die ersten drei Plätze waren im Prinzip schon gepachtet. Eva ging mit einem guten Lauf über die Hürden in den Mehrkampf. Und wie vermutet lagen die drei Favoritinnen aus Magdeburg und Bernburg vorn. Auf Rang vier kam aber schon Eva, die mit neuer Kugelstoß-Bestleistung diesen Rang auch verteidigen konnte. Auch im Sprint lief sie wieder eine gute Zeit. Selbst nach dem Weitsprung, der gut aber nicht optimal verlief, lag sie immer noch auf dem Rang hinter dem Treppchen. Die 800 m mussten also entscheiden, welche Platzierung es am Ende wird. Trotz wenig läuferischem Training, kämpfte sie um jeden Platz und lief eine Zeit deutlich unter drei Minuten. In der Endabrechnung belegte sie den fünften Platz und konnte sich über eine Steigerung gegenüber dem letzten Jahr freuen.

Am Mittwoch führte der SCM sein zweites Abendsportfest durch. Eigentlich waren nur die AK 10 und 11, sowie derStabhochsprung aller Altersklassen ausgeschrieben. Letztendlich kam aber doch auch für die U14 und jüngere Athleten eine Wettkampfmöglichkeit hinzu. Diese nutzten acht unserer Sportler. Jüngste Teilnehmerin war Leonie, die sowohl im Sprint als auch im Weitsprung recht gute Ergebnisse erzielen Konnte. Für Lena war es in der W10 der erste Wettkampf. Auch ihre Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Tamina zeigte einen guten Sprint und Rieke knackte fast die 4,00 m im Weitsprung der W11. Die vier jungen Damen starteten auch zusammen in der 4 x 100 m Staffel. Nach einer kämpferisch starken Leistung, konnten sie am Ende sogar einen neuen Vereinsrekord aufstellen. Eva trat in der W13 im Stabhochsprung und bei den Hürden an. In beiden Disziplinen erzielte sie deutliche Bestleistungen. Jenna hatte es lange spannend gemacht. Nach vielen Wettkämpfen, bei denen sie die 2,30 m im Stabhochsprung nur knapp riss, konzentrierte sie sich gleich auf die 2,40 m und übersprang die neue Vereinsrekord-Höhe tatsächlich im zweiten Versuch. Benny konnte sich über zwei sechste Plätze im Weitsprung und über die 50 m freuen. Johannes trat bei den Männern erstmalig für den PSV an. Im Stabhochsprung übersprang er sicher die 4,00 m, scheiterte aber knapp an den 4,20 m. Ein kleiner Infekt ließ an diesem Abend nicht mehr zu. Die nächsten beiden Wochenenden bieten Meisterschaften pur für unsere Jugend. Am Samstag finden in Halle die Landesmeisterschaften der U18 und F/M statt und am Sonntag die LM im Mehrkampf der U14 in Magdeburg. Am Wochenende darauf steigen die Mitteldeutschen Meisterschaften wiederum in Halle und abschließend am Sonntag die BM der U14 bis U20 in Magdeburg. Lasst uns Wetten abschließen, wie viele Medaillen und Rekorde es geben wird.

Die "Jung-Mumien" zogen am Samstag zum Aufgalopp in die Meisterschafts-Wochenenden. In der Brandberge-Halle, in der Saalestadt Halle, fanden die Landesmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren in der Hallen-Leichtathletik statt. Eingebunden waren die Titelkämpfe der U16 und U20. Das Ergebnis unserer vier Senioren liest sich sehr gut, auch wenn es darüber hinwegtäuscht, dass, trotz guter Leistungen, immer ein wenig dass Quantum Glück fehlte. Vier von fünf möglichen Titeln wurden von Katrin, Thilo und Mario eingefahren. Katrin musste auf den Stabhochsprung verzichten, da die rechte Wade einen unbeschwerten Anlauf nicht zuließ. Ob sie am nächsten Sonnabend an gleicher Stelle, bei den Titelkämpfen der Frauen antreten kann, ist noch offen. Im Kugelstoßen konnte sie trotzdem mit knappem Vorsprung den Titel gewinnen. Thilo trat ebenfalls im Stabhochsprung an und kann sich nun Landesmeister nennen. Der Modus schrieb es vor, dass nach den 2,20 m gleich 2,40 m aufgelegt wurden. Leider scheiterte er knapp an dieser Höhe, was Bestleistung bedeutet hätte. Mario hatte in der AK 50 einen ernsthaften Gegner. Hartmut Gruneberg aus Merseburg zeigte einen hervorragenden Wettkampf mit dem Stab, sodass Mario seine Taktik ändern musste. Aus sechs Schritten sprang er höhengleich mit Gruneberg, war jedoch bis dahin ohne Fehlversuch. Bei 3,20 m und längerem Anlauf, fiel die Latte erst nach einigen Sekunden im dritten Versuch. Auch hier besteht die Möglichkeit nächste Woche noch zu steigern. Im Hochsprung war die Latte ebenfalls nicht Marios Freund. Nach übersprungenen 1,50 m wurden 1,56 m aufgelegt. Nur ein Hauch ließ die Latte im dritten Versuch fallen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass laut Modus eigentlich nur 1,55 m aufgelegt hätten werden dürfen.... Der Plan die 1,58 m anzugehen war daher unmöglich. Trotzdem ein starkes Ergebnis unserer "Ollen", denn; bei Meisterschaften zählen nur die Platzierungen.

Es war ein schwungvoller Auftakt in das Wettkampfjahr 2020. Beim ersten Abendsportfest des SCM gingen acht unserer Aktiven, zum Test vor den Meisterschaften, an den Start. Eva sicherte ihren Anlauf im Weitsprung und versuchte sich mit einer neuen Technik im Kugelstoßen. Letzteres gelang ihr mit einer ordentlichen Verbesserung. Mia zeigte im Weitsprung eine stabil, gute Serie. Mit etwas Glück, wird bei den Landesmeisterschaften ein Ausreißer nach oben dabei sein. Caro lief als erste weibliche Athletin unseres Vereines die 400 m. In einer guten Zeit, war der Vereinsrekord unvermeidlich. Ebenfalls mit Vereinsrekord konnte sich Emely schmücken. Die 1000 m lief sie in einer stolzen Zeit. Wenn wir schon bei Rekorden sind, klingelte Hannes mit seiner Zeit über die zwei Hallenrunden ordentlich an den Alarmglocken. Seinen Hausrekord verbesserte er um zwei Sekunden, womit er sich in die Favoritenrolle bei den LM geschoben hat. Für Kjell ist diese Strecke noch neu. Wie die Zeit einzuorden ist, werden wir bei den Sommer-Wettkämpfen erfahren. Beim 60 m Sprint verbesserte er sich gegenüber dem letzten Wettkampf. Fynn kam mit dem Weitsprung noch nicht ganz zurecht, explodierte aber über 60 m. Selma lief fast wieder genau ihre Standardzeit im Kurzsprint. Für die LM hat sie sich eine deutliche Verbesserung vorgenommen.

Die Meldungen für die LM der F/M und U18 sind unter Wettkampfplanung zu finden. Nicht alle Start-Wünsche konnte ich erfüllen. Dafür sind einige Disziplinen aus dem Bauch heraus gemeldet (z.B. Staffeln) worden. Fühlt euch nicht verhaftet, wir sprechen am Freitag darüber.

 

Wir wünschen allen Vereinsangehörigen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020!