Liebe Sportler,


unsere Ausschreibung für den Wettkampf am 6. Juni hatte hohe Wellen geschlagen. Da alle sportliebenden Akteure, händeringend um Bewährungsmöglichkeiten suchen und suchten, kam es zu einigen unnötigen "Scharmützeln". Es gibt keine zwei Lesarten der bestehenden Bestimmungen. Es gibt nur eine vorgefasste Meinung, die Bestätigung in Gesetzes-Texten sucht. Alle Sportler wollen Wettkämpfe machen, da ist es befremdend zu glauben, die einen dürfen und andere nicht. Unsere Ausschreibung bezog sich auf eine eventuelle Aussetzung der bundeseinheitlichen Notbremse. Das diese tatsächlich abzusehen ist, gibt uns recht. Zudem sind Disziplinen wie Speer und Stab eindeutig kontaktlos, wenn eigene Geräte benutzt werden. Selbst bei einer Inzidenz über 100 hätten wir, siehe unten, Wettkämpfe durchführen können. Das die Verbandsspitzen nur an ihr direktes Umfeld dachten und denken, ist verständlich. Allerdings hätte doch klar sein müssen, dass sich die Verbände damit der eigenen Zukunft berauben. Wo sollen Normen erreicht werden, wenn Talente aus Vereinen ohne Stützpunkt-Zugang, nicht an Wettkämpfen teilnehmen dürfen. Sicherlich können vereinsinterne Wettkämpfe durchgeführt werden, jedoch wurde auch hier nicht weitergedacht. Die meisten kleinen Vereine haben keine Komplettanlagen, Windmesser oder Zeitmessanlagen. Wir z.B. haben keine Kunststoffbahn für den Sprint, können sogar nur maximal 4 Hürden aufstellen. Wenn wir also nicht zu anderen Wettkämpfen fahren dürfen, können sich unsere Sportler im Bereich Lauf/Sprint für keine Meisterschaften qualifizieren, von den Block-Mehrkämpfen gar nicht zu sprechen. Schade nur, dass auch nach Corona kaum eine Besserung eintreten wird. Wenn die GBO des DLV in Zukunft konsequent durchgesetzt wird, haben wir die gleiche Situation. Landesoffene Wettkämpfe dürfen dann nur noch von 10% Sportlern anderer Verbände besucht werden. Wir müssten nationale Einladungssportfeste ausschreiben, was bedeutet, dass die Kosten von 35,- € auf 155,- € ansteigen würden. In unseren bisherigen 40 ausgetragenen Wettkämpfen haben wir erst zweimal mehr als letztere Summe an Startgeldern eingenommen. Ließen wir zu viele Fremdstarter zu, drohen Strafgebühren oder gar die Aberkennung der Ergebnisse. Wenn es tatsächlich so kommt, werden wir wohl keine Wettkämpfe mehr austragen können. Im Umkehrschluss hätten wir nur noch selten die Möglichkeit andere Wettkampforte aufzusuchen, womit wiederum die Frage im Raum steht, wo Qualifikationsleistungen erzielt werden sollen. Wollen wir hoffen, dass die Zukunft nicht ganz so düster wird, wie es sich abzeichnet.


Wer nun noch Lust hat, kann in nachfolgenden Gesetzestexten schmökern.  Kommentar Mario Friedrich



04.05.2021 - Frank Löper

Auslegungen der Sportministerkonferenz schaffen Klarheit

Seit nunmehr fast zwei Wochen gelten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts die Regelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes (IfSG). Die Sportministerkonferenz (SMK) hat sich mit einem Fragenkatalog zur Auslegung von Formulierungen des § 28 b Abs. 1 Nr. 6 des IfSG, die die Ausübung von Sport im Rahmen der „Notbremse“ formulieren, an die Bundesregierung gewandt. Gegen diese Auslegungshilfen, die in vielen Fällen für zusätzliche Klarheit beim Sportreiben sorgen, bestehen seitens des Bundesinnenministeriums und des Bundesministeriums für Gesundheit keine Bedenken. Das Innenministerium Sachsen-Anhalts hat die Landkreise und kreisfreien Städte dahingehend informiert.

Laut Bundesgesetz ist die „Ausübung von Sport nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten“ ohne zwischen Training und Wettkampf zu differenzieren. Die SMK sieht sich daher darin bestätigt, dass dort, wo ein Wettkampf unter der Einhaltung der einschränkenden Vorgaben des IfSG möglich ist (wie z.B. beim Tennis-Einzel), ein solcher Wettkampf auch stattfinden darf.

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut veröffentlichte Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) den Schwellenwert von 100, so gelten dort ab dem übernächsten Tag die folgenden Maßnahmen:

§ 28 b Abs. 1 Nr. 6 des IfSG

6.

die Ausübung von Sport ist nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands ausgeübt werden sowie bei Ausübung von Individual- und Mannschaftssportarten im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs der Berufssportler und der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, wenn

 

a) die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist,

 

b) nur Personen Zutritt zur Sportstätte erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind, und

 

c) angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden;

 

für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport ferner zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern; Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen;

 

Diese Vorschrift gilt nur für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nach § 5 Absatz 1 Satz 1 durch den Deutschen Bundestag, längstens jedoch bis zum Ablauf des 30. Juni 2021. Dies gilt auch für Rechtsverordnungen nach Absatz 6.

§ 5 Epidemische Lage von nationaler Tragweite

  1. Der Deutsche Bundestag kann eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 6 vorliegen. Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen nach Satz 6 nicht mehr vorliegen.

 

Satz 6

Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite liegt vor, wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland besteht, weil

 

1. die Weltgesundheitsorganisation eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen hat und die Einschleppung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit in die Bundesrepublik Deutschland droht oder

 

2. eine dynamische Ausbreitung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit über mehrere Länder in der Bundesrepublik Deutschland droht oder stattfindet.

 



C.... blenden wir heute aus. Heute gab es eine Sternstunde in der Geschichte der Burger Leichtathletik! Gleich zwei unserer Athletinnen konnten die Qualifikation zu Deutschen Meisterschaften erringen. Dies, obwohl wir nicht wussten wie sich unsere Form des Winter-Trainings auf die Leistungen auswirken würde. Unser "Partner-Verein", der SC Magdeburg, konnte wenige Sportler aus anderen Vereinen zur Bahneröffnung einladen. Das war ein Glücksfall für uns, denn Rieke, Jenna und Eva hatten somit die Möglichkeit, sich mit guten Leistungen zu empfehlen. Für Rieke ging es um das Kennenlernen neuer Disziplinen in Wettkampf-Form. Innerhalb ihrer zukünftigen Trainingsgruppe trat sie im Fünfkampf Block Basis an. Bei sehr kühlen Temperaturen, aber glücklicherweise auch Rückenwind in den Läufen und beim Weitsprung, trat der gesamte Magdeburger Nachwuchs ebenfalls in den Blöcken an. Im Weitsprung ging es bei Rieke erstmalig vom Balken. Dazu musste der Anlauf neu gefunden werden. Nach einem ungültigen und einem Versuch unter 4 Meter, passte der letzte Sprung und Rieke flog auf tolle 4,41 m. Bei den Hürden machte sich das fehlende Winter-Training bemerkbar. An der dritten Hürde blieb sie stehen, was aber keine Schande war. Der Ball flog dafür sensationell auf eine neue Vereins-Rekordweite. Die 75 m lief sie unter 11 Sekunden und im abschließenden Lauf über die nicht gemochten 800 m, blieb sie knapp über 3 Minuten. Eva wollte unbedingt die Norm für die DM im Block Wurf der AK 14 erreichen. Dementsprechend motiviert ging sie ans Werk. Für Jenna, im gleichen Block der W15 startend, war das Erreichen der Norm nur durch zahlreiche Bestleistungen möglich. Daher konnte sie locker in den Mehrkampf gehen. Über die Hürden liefen beide ein sehr starkes Rennen. Eva absolvierte die 80 m zum ersten mal, lief dabei eine tolle Zeit. Jenna verbesserte sich um eine ganze Sekunde!! und pulverisierte damit den alten Vereinsrekord. Im Kugelstoßen zeigten beide gleich im ersten Stoß, dass sie die Quali im Blick behalten wollten. Der Diskus war nichts für schwache Nerven. Eva machte den ersten Versuch unnötig ungültig und setzte den zweiten Versuch ins Netz. Unter Druck kamen im letzten Wurf nur noch knappe 21 m heraus, womit die Hoffnung auf die Norm in weite Ferne rückte. Jenna zauberte im zweiten Versuch unglaubliche 29 m hervor, was ihr den zweiten Vereinsrekord einbrachte. Plötzlich lag sie auf Kurs. Die 100 m und der Weitsprung mussten also entscheiden. Ausgerechnet jene Disziplinen, die durch die fehlende Hallen-Saison nicht einzuschätzen waren. Über die 100 m liefen beide deutliche Bestleistungen, wobei Jenna wieder einen Vereinsrekord knackte. Die Zeiten waren so gut, dass für beide im abschließenden Weitsprung eine Weite von 4,30 m reichen würde. Jenna erledigte dies gleich mit einem Sicherheitssprung im ersten Versuch. Im zweiten Versuch sprang sie starke 4,90 m. Eva arbeitete wieder an der Gesundheit des Trainers. Sie ging volles Risiko und setzte die beiden ersten Versuche zwar weit aber ungültig in die Grube. Auch hier war der letzte Versuch ausschlaggebend. Zwar mit dem "falschen" Bein jedoch mit guter Weite brachte sie doch noch die Qualifikation ins Ziel. Glückwunsch den beiden jungen Mehrkämpferinnen. Wollen wir hoffen, dass die DM im August auch stattfinden. Allein die Qualifikation dafür sollte beiden jungen Damen zeigen, was alles möglich ist.



Endlich berichten wir wieder einmal von einem Wettkampf. Um dies zu können, mussten wir selber aktiv werden. Geplant war, unseren 13. Werfer-Tag vereinsintern auszutragen und die Werfer der U16 der Bezirksregion Magdeburg einzuladen. Da dies auf der Melde-Plattform LADV schwer einzurichten war, gab es einige Unstimmigkeiten im Vorfeld. Letztendlich wurde den geladenen Magdeburger Sportlern leider verboten an unserem Wettkampf teilzunehmen. Andere Sportler traf es noch härter, da viele Wettkämpfe der letzten und nächsten Tage abgesagt wurden. Sei es wie es sei, wir starteten durch und hielten uns streng an die Weisungen der 11. Eindämmungsverordnung des Landes. Neben unseren Athleten traten auch Sportler aus Magdeburg, Genthin und Halberstadt, die zu Beginn der Ausschreibung bereits angefragt hatten, an. Auch zwei Haldenslebener Athletinnen waren am Start und nutzten die Möglichkeit gern. Mit etwas Glück war auch das Wetter auf unserer Seite und der Inzidenzwert lag am Morgen bei 95,99. Nun zum Sportlichen. Nachdem ein Teil unserer Athleten im Winter bei Frost, Schnee und und aufgeweichtem Boden trainierte, waren wir gespannt, ob sich der Aufwand auch gelohnt hatte. Etliche Vereinsrekorde belegen, dass sich die Mühe gelohnt hat. Mia verbesserte sich mit dem Diskus und dem Speer, Alexandra zeigte mit der Kugel und mit dem Speer gute Leistungen und Tamina traute sich erstmals an die neuen Wurfgeräte. Ebenfalls neu am Speer, der Kugel und dem Diskus waren Rieke, Maylin und Benjamin, die sich über Verbesserungen der wenigen Trainingswerte freuen konnten. Eva und Jenna gehörten zu jenen, die im Winter durchtrainierten. Für Eva gab es dafür drei tolle Vereinsrekorde. mit 10,04 m im Kugelstoßen durchbrach sie eine kleine Schallmauer. Eva und Jenna konnten mit dem Diskus jeweils tolle Weiten über 27 m erzielen. Wenn es noch Wettkämpfe im Block-Mehrkampf Wurf gibt, wäre für beide Mädel eine Qualifikation für die DM der U16 möglich. Der jüngsten Teilnehmerin Tamina, stand die älteste Teilnehmerin Loti Borghardt gegenüber. Zwischen beiden liegen stolze siebzig Jahre. Lotti war wieder einmal Gast des PSV im Kugelstoßen. Bei den männlichen Startern war Jürgen Rudert der älteste Sportler. In der AK 70 konnte er vor allem mit dem Diskus überzeugen und stellte mit tollen 32,34 m einen neuen Vereinsrekord auf. Unsere Gäste aus Haldensleben stachen mit hervorragenden Weiten heraus. Anna Lena Piele siegte mit dem Diskus in der U20 mit 36,45 m. Speer-Talent Nele Strauß schleuderte in der W15 die Zigarre auf hervorragende 38,17 m. Ein großes Aufgebot an fleißigen Helfern machte es uns möglich, den Wettkampf verordnungskonform durchzuführen. Dafür einen herzlichen Dank. Es ist durchaus möglich, auch trotz Corona Wettkämpfe durchzuführen. Man sollte nicht immer danach suchen, was eventuell problematisch werden könnte, vielmehr sollte man nach jeder Möglichkeit suchen den Sportlern aller Altersklassen die Chance zu geben sich im Wettkampf zu beweisen. 

Zeitversetzt ( Covid...) starteten am späten Nachmittag unsere jüngsten Sportler in ihr Wurf-Abenteuer. Für viele war es der erste Wettkampf überhaupt, doch von Aufregung war keine Spur. Die coolen "Kleinen" zeigten, was sie auf dem Kasten haben, und welche Talente in Zukunft auf uns zukommen werden. Bei den jungen Damen konnte Elli, in der AK 8, den Ball auf erstaunliche 17,66 m schleudern. In der AK 9 siegte Jule mit starken 20,16 m und in der AK 10 Leonie mit 21,90 m. Tamina ging auch hier noch einmal an den Start und warf den 80 g schweren Ball auf 29,40 m. Mit dem 200er Ball konnte Rieke ihr Wurftalent andeuten. Sie schleuderte den Lederball in der AK 12 auf 31,26 m. Die jungen Buben überzeugten ebenfalls. Luca konnte in der AK 8 die kleine Knolle 17,01 m weit werfen. In der AK 9 siegte Oskar mit 18,86 m. Janik schleuderte den schwereren Ball in de AK 12 auf 29,44 m und Carl schaffte den weitesten Wurf des Tages mit 33,21 m. Schön, das mit den 21 jungen Schülerinnen und Schülern fast alle Mitglieder dieser Altersklassen am Start waren.





Da auch die 11. Eindämmungsverordnung es zulässt, Training in der Form durchzuführen, wie wir es handhaben, starten wir ab Dienstag offiziell in die neue Freiluftsaison. Es gelten dazu unsere bekannten Trainingszeiten. Die Anzahl der Übungsleiter und die, leider etwas geschrumpfte Zahl unserer Mitglieder, gibt ein Training unter den gebotenen Bedingungen her. Lasst uns positiv denken!


In diesem Sinne starten wir mit guten Nachrichten. 


Den Aufnahmetest für die 5. Klassen an den Magdeburger Sportschulen konnten drei unserer TAG-Mitglieder erfolgreich absolvieren. Marie-Luise, Lina und Fritzi bewiesen dabei ihr ausgesprochenes Talent. Unser Training hat damit recht wenig zu tun, da wir die Trainingseinheiten ja fast an den Händen abzählen konnten. Die eine oder andere Unterstützung konnten Katrin und Kollegen vielleicht aber doch geben. Auch Rieke wird im Sommer nach Magdeburg wechseln. Katrin und Wilfried konnten ihr Talent in die richtigen Bahnen lenken. Beim ersten Trainingslager, mit den neuen Sportkameraden der kommenden 7. Klassen, konnte sie ihr Können unter Beweis stellen. Jenna wurde für ihre Leistungen in der vergangenen Saison in den Kreis der Landes-Kader berufen. Die offizielle Ehrungsveranstaltung musste mehrfach verschoben werden und fiel am Ende leider ganz aus. Aus diesem Grund bekam sie ihre Urkunde und das dazugehörige Kleidungsstück, beim ersten Stabtraining dieser Saison überreicht.




Es gibt aber auch gute Nachrichten, die jedoch noch aus entspannteren Zeiten stammen. In der Wertung des Elbe-Ohre Cups, lagen unsere vier jungen Teilnehmer auf hervorragenden Plätzen in der Pokal-Wertung. Caro konnte in der U18 mit 136 Punkten den Sieg an sich reißen. Auch Fynn siegte in der U16 mit tollen 160 Punkten. In der männlichen U18 drehte Hannes dieses mal den Spieß um und siegte mit 160 Punkten knapp vor Kjell, der 152 Punkte ins Ziel brachte. Tolle Leistung!!


Nachdem sich nun auch das Wetter, in Sachen Training, gegen uns gestellt hat, gibt es den neuerlichen Nackenschlag der Politik. Bis zum 7. März bleiben die bisherigen Verbote für den Amateursport bestehen. Da wir aber damit schon rechnen konnten, liegen die Steine nicht so schwer im Magen. Sobald "Tristan" seine frostigen Ausläufer abzieht, powern wir wieder für die Freiluftsaison. Training in der Halle wird es in diesem Frühjahr nicht mehr geben. Wir hoffen auf gutes Wetter und starten ab dem 7.03. voll durch. Die Hürden- und Sprung- Spezialisten haben dann am meisten zu tun, denn es bleibt nur wenig Zeit bis zu den ersten Meisterschaften.


Da es einige Fragen zur Beitragszahlung in diesen Zeiten gab, geben wir nun Auskunft. Es ist sicherlich nicht schön, für eine Leistung zu bezahlen, die man nicht bekommen kann. Allerdings müssen einige Dinge bedacht werden. Der Verein hat sich schon immer bemüht, die Mitgliedsbeiträge so gering wie möglich zu halten. Wer es geschickt anstellt, bekommt am Ende des Jahres sogar mehr Geld durch die Krankenkassen zurück, als an den Verein zahlt. Auf die Beiträge können wir nicht verzichten. In Härtefällen, z.B. bei längeren Krankheiten, haben wir schon immer die Mitgliedschaft ruhen lassen. Da wir jedoch weiterhin an Betriebskosten und nötige Reparaturen gebunden sind, benötigen wir jeden Cent. Die Mitgliedsbeiträge decken nur die Hälfte der laufenden Jahreskosten. Zudem haben wir Mindereinnahmen aus dem Bereich Schulsport. Einige Sportfreunde haben ihre Beiträge schon gezahlt. Lobend erwähnen müssen wir die Gymnastik-Damen, die schon komplett für das gesamte Jahr den Beitrag entrichtet haben. An der Situation können wir im Moment nichts ändern. Wir hoffen nur, dass sich die Politik endlich mehr um die zu schützenden Menschen kümmert und weniger die gesunden bevormundet.


Derzeit trainieren wir bei jedem Wetter-extrem. Erstaunlich ist, dass es bisher keine Erkältungen bei unseren Sportlern gab. Um dies aber nicht zu provozieren, machen wir erst nach dem neuerlichen Wintereinbruch weiter. Die Hallen bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Die allgemeine Fitness können wir gut aufrecht erhalten. Hingegen wurde den Technikern, aus dem Bereich Sprung und Hürden, eine Saison gestohlen. 



Da der Bewegungsdrang ungebrochen ist, luden wir für den Sonntag zum Stunden-Paarlauf ein. Mit Sicherheit wird diese sportliche Aktion für alle Teilnehmer unvergessen bleiben. Vorbildliche Heinzelmännchen hatten Tags zuvor die Bahn beräumt, dass der Lauf tatsächlich auch möglich war. Bei Temperaturen weit unter Null, aber fantastischem Sonnenschein, trauten sich sieben Pärchen auf die Spur. Insgesamt wurden stattliche 215 Runden zurückgelegt. Die besten Kilometerfresser waren Kjell und Hannes, die 14,8 km

abarbeiteten. Dicht dahinter lagen Addi und Alexander, denen nur eine Runde zur selben Strecke fehlte. Bianca und Mario schlossen das Feld als bewegte Beobachter mit 8,8 km ab. 


Dies ist die grobe Einteilung der Sportler in den unteren Altersklassen. Pragmatische Änderungen sind jeweils möglich. Alle älteren Sportler sollten wissen, zu welcher TG sie gehören. Wenn es dennoch Unsicherheiten gibt, einfach bei den Übungsleitern nachfragen.

 

U10/U8U14/U16U12
MartinaHolger, Jens, MarioWilfried



LaraIsabelValerie B.
MilaMathildaTamina
JohannaSilasValerie S.
Oskar P.CarlPia Sophie
AlexanderSinaZoe
Elli-SophieNathalieLeonie-Nyla
Luca AndreasSarah MarieHanna
Oskar B.Maylin Estelle
Marie LuiseNoraKatrin
Lotte-ClaraRieke

JanikJule

BenjaminTil

AlvinTAG

Theresa

 

Am letzten Wochenende, nutzten einige hartgesottene Sportfreunde den Platz auch bei idyllischen drei Grad minus.


Das neue Jahr beginnt, wie das alte endete; mit einer Auszeichnung. Im Focus standen dieses mal unser Läufer. Vier unserer jungen Roadrunner nahmen am Novo Nordisk Landescup 2020 teil. Das jeder von ihnen eine Medaille abräumen konnte, zeigt die Qualität der Läufergruppe um Holger aus. Fynn belegte in der U16 den silbernen Rang. Silber gab es auch für Caroline in der U18. Ebenfalls in der U18 konnte sich Kjell den Gesamtsieg holen. Eine Goldmedaille bekam er nicht, jedoch konnte ihn der Pokal darüber hinweg trösten. Hannes komplettierte das gute Abschneiden mit dem dritten Rang in der selben Lauf-Klasse. In der Mannschaftswertung belegten die vier jungen Läufer, mit 260 Punkten, den zehnten Platz in der Landescup-Wertung. Gratulation!!






Liebe Vereinsmitglieder, liebe Sportler,


in der Hoffnung, dass das Jahr 2021 in Sachen Gesundheit, Miteinander und natürlich auch sportlich ein besseres wird , wünschen wir allen, die dem Projekt PSV Burg angehören, oder diesen Verein unterstützen, ein erfolgreiches und hoffentlich auch gesundes Neues Jahr. Wir werden weiterhin versuchen unseren Weg zu gehen, also immer den Sportler im Mittelpunkt unserer Arbeit sehen.