Am Samstag, den 11. September 2021, fand in Gommern der 16. Kinderzehnkampf statt. Unter dem Motto „Kinder stark machen – gegen Sucht und Drogen“ traten die jungen Athleten, die aus vier verschiedenen Bundesländern angereist waren, in den Altersklassen 6 bis 11 in 10 Disziplin gegeneinander an. Jule startete in der AK 9 und war somit bereits das dritte Mal in Gommern dabei. Der Wettkampf begann für sie mit dem Hürdenlauf, gefolgt vom Zonenweitsprung und dem Standhochsprung. Recht schnell kristallisierte sich eine starke Vierergruppe heraus, die in den ersten Disziplinen sehr gute Leistungen erreichte. Danach folgten die Sprintdisziplinen: 6-Sekunden-Lauf und 30-Sekunden-Lauf. Jule konnte in der starken Vierergruppe gut mithalten und motivierte sich selbst durch die anstehenden Wurfdisziplinen: Speer“Raketen“wurf, Diskuswurf und Medizinballschocken. Hier zeigte sie deutlich ihr Talent im Wurf  und konnte die Konkurrenz hinter sich lassen. Die vorletzte Hürde war der Stabweitflug, wo Jule ebenfalls mit der Konkurrenz mithalten konnte. Die Entscheidung sollte in der letzten Disziplin fallen, dem „Marathonlauf“, 400 m. Jule kam hier als 5. ins Ziel. Nun hieß es warten. Nachdem sie vor 2 Jahren in der AK 7 den ersten und im vergangenen Jahr in der AK 8 den zweiten Platz erreichte, war ihre Hoffnung groß, auch in diesem Jahr auf dem Treppchen zu stehen. Die Siegerehrung gestaltete Steffen Hartwig, der Organisator des GKZ, wie immer sehr emotional. Jule schaffte mit einem Vorsprung von 0,9 Punkten den ersten Platz und war sichtlich stolz auf ihre erbracht Leistung.


Am Wochenende fanden auch Wettkämpfe in Stendal und Schönebeck statt. Am Sonntag starteten Mia, Alexander und Max bei den Stendaler Winckelmann-Games. Auch hier bot das Wetter nicht unbedingt eine gute Hilfestellung. Die erzielten Leistungen waren aber teilweise überraschend. Mia blieb im Weitsprung wieder mit jedem Versuch über der Marke von vier Metern. Die Schallmauer über die 100 m verpasste sie knapp. Beim guten Speer-Resultat fehlten einige Zentimeter zur Bestleistung. Max gab auf der Stadionrund alles und konnte einen neuen Hausrekord über die 400 m aufstellen. Auch sein Diskus flog recht gut. Alex gewann den Hochsprung und zeigte, mit dem Sieg im Diskus, erstaunlich neue Qualitäten. Am gleichen Tag meldeten sich Tamina, Eva und Emely für den Bahnabschluss-Wettkampf in Schönebeck. Emely wollte den Vereinsrekord über 400 m attackieren. Tatsächlich unterbot sie die alte Marke um vier Hundertstel; Maßarbeit! Eva ging noch einmal locker in die Wettkämpfe, da ja die Saison-Höhepunkte für sie schon positiv abgehakt waren. Der Weitsprung lief noch einmal recht gut und auch die Weiten mit dem Speer und dem Diskus waren in Ordnung. Für Tamina war die Teilnahme gleichzeitig mit der Wertung der Bezirksmeisterschaften verbunden. Sie konnte sich über vier neue Bestleistungen und einem neuen Punkterekord im Dreikampf freuen. Den Hochsprung konnte sie gewinnen, mit dem Ball und im Weitsprung belegte sie den zweiten Rang und Platz drei gab es im Sprint. Herzlichen Glückwunsch!


Regional war diese Saison die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Bei Deutschen Meisterschaften jedoch, war das Glück aber leider nicht auf unserer Seite. Die erreichten Platzierungen sind, ohne Zweifel, sehr gut, doch fehlte bei allen Starts das Tüpfelchen auf dem I. Rudi und Mario kehrten gestern mit zwei Bronze-Medaillen und einem fünften Platz aus Baunatal zurück. Das dortige Parkstadion bot eine würdige Ausrichtung für die DM der Seniorinnen und Senioren. Allerdings hatte man vergessen, besseres Wetter zu bestellen. Rudi war am Samstag mit Stab und Speer an der Reihe. Er entschied sich gegen eine Übernachtung, obwohl sein Start beim Stab bereits um 9.30 Uhr aufgelistet war. Da die A7 jedoch keine entspannte Anreise zuließ, war er dementsprechend vorbelastet und kam kaum in den Wettkampf. Letztendlich erreichte er den sehr guten dritten Platz, war aber mit seinen 2,20 m nicht zufrieden. Beim Speer erwischte es ihn noch schlimmer. Schmerzen an der Achilles-Sehne zwangen ihn den Wettbewerb abzubrechen, ohne das eine Weite gelistet werden konnte. Bei Mario waren die Probleme ähnlich. Da ausgerechnet beide gemeldeten Disziplinen Hoch und Stab innerhalb von 70 Minuten stattfanden, war er sich bis kurz vor dem Start nicht sicher, ob er den Hochsprung weglassen sollte. Hinzu kamen die Probleme mit der Schulter, die in den letzten sechs Wochen kein Training am Stab zuließen. Um nicht völlig ohne Wert dazustehen, entschied er sich doch für den Hochsprung. Für die Moral nicht besonders gut, denn nach der Anfangshöhe von 1,40 m riss er die 1,50 m sehr knapp. Den einsetzenden Platzregen konnte er durch das frühe Aus aber entgehen. Nach vorsichtigem Einspringen mit dem Stab, schien alles zu funktionieren. Die Schulter hielt mehr oder weniger. Doch dann der nächste Schauer, der alle Wettkämpfe für 30 Minuten unterbrach. Ohne erneutes Einspringen ging es an die Anfangshöhe von 2,80 m, die er bewusst so niedrig wählte. Beim ersten Sprung dann die Ernüchterung. Die Schulter gab nach, nur mit Glück blieb die Latte liegen. Er ließ die nächste Höhe aus, um zu sehen, ob er weiter springen könnte und versuchte es. Es funktionierte aber nicht. Um so ärgerlicher, weil der Sieg mit 3,10 m wegging, eine Höhe, die Mario locker springen kann. Am Ende stehen für unsere Starter gute Platzierungen mit miesen Werten zu Buche. Nach dem buchstäblichen Regen, sollte es aber irgendwann wieder Sonnenschein geben. Ob es für Mario weitergeht, wird erst ein MRT zeigen können.


Am Freitag ging es für die Läufer nach Stassfurt, zum 3. Stassfurter Salzlandlauf. Zuerst liefen Hannes und Kjell den 1,5 km langen Hobby-Lauf. Hannes sicherte sich dort in 4:49,4 min den ersten Platz. Kjell kam in 5:04,3 min als Dritter ins Ziel. Im Anschluss machte sich Hannes auf die 6 km und Kjell auf die 10 km lange Strecke. Hannes wurde dort Dritter in der Gesamtwertung und in 22:52,6 min Sieger in der U20. Auch Kjell gewann auf seiner Strecke in der U20. In 41:25,7 min wurde er zudem Fünfter in der Gesamtwertung.


Gestern fand die Auftaktveranstaltung für unsere neue TAlentGruppe statt. Die sechs jungen Sportlerinnen und Sportler machten einen sehr engagierten Eindruck. Welche Entwicklung sie im bevorstehenden Jahr nehmen, werden wir gespannt beobachten. Vielleicht bleibt uns ja das ein oder andere Talent erhalten.


Am vergangenen Sonntag, waren die Läufer, beim 5. Fiener Cross, wieder zahlreich vertreten. Hannes holte sich den Gesamtsieg auf der 6,3 km langen Strecke, mit einer Zeit von 24:28,2 min. Caro lief die selbe Strecke in 35:20,5 min und holte sich damit den ersten Platz in ihrer Altersklasse. Auch Andreas lief die 6.3 km. In 32:12,2 min konnte er sich damit den 3. Platz in der AK M50 sichern. Kjell lief die längere Strecke von 11,5 km. In 48:54,4 min erreichte er das Ziel und damit den Sieg in den U20.


Wäre das sprichwörtliche Glück dem Tüchtigen hold, so hätte Jenna gestern um eine Bestleistung mitspringen können. Jedoch kam es leider anders, ohne, dass sie etwas dagegen unternehmen konnte. Die DM der Jugend U16 fanden in Hannover statt. Die äußeren Bedingungen, im Erika Fisch Stadion, waren hervorragend und die Anlagen gut vorbereitet. Einziger Makel war, die ungenügende Ausschilderung der Anlage. Fast alle Teilnehmer, die nicht aus der Gegend stammten, mussten mehre Ehrenrunden drehen, um den Eingang zum Gelände oder einen Parkplatz zu finden. So kam es auch, dass Jenna erst fünf Minuten vor Aufruf-Schluss eintraf. Trotzdem war sie optimal vorbereitet und zeigte beim Einspringen, dass sie um Platz sechs mitkämpfen wollte. Nach sehr guten Einstieg bei 2,70 m war dann allerdings schon Schluss. Die Latte bei 2,90 m berührte sie im ersten Versuch nur leicht, trotzdem fiel sie. Es gab also keinen Grund den Stab zu wechseln. Im zweiten Versuch erwies sich der Stab als zu weich. Nun war die Frage, für den letzten Versuch einen wesentlich härteren Stab zu nehmen oder technisch sauber mit dem alten Stab zu springen. Bei Jenna und beim Trainer fehlte der Mut zum Risiko, was letztendlich das frühe Aus mit dem neunten Platz besiegelte. Fakt ist, Jenna war, trotz der ultralangen Saison, in hervorragender Form. Gerade beim Stabhochsprung ist das Material aber oft ausschlaggebend. Wie hoch es hätte gehen können, zeigt das Bild der Überquerung bei 2,70 m. Festzuhalten bleibt ebenfalls, dass Jenna zu den besten Springerinnen ihrer Altersklasse gehört und härtere Stäbe in naher Zukunft kein Problem sein werden. Wohin die Reise im nächsten Jahr geht, entscheidet sich in der Hallen-Saison. Wenn sich die Renovierung des Belages in der Magdeburger LA-Halle noch weiter verzögert, könnte es den nächsten Winter ohne Stab-Training geben. Fatal für unsere schnelllebige Zeit.



Am Samstag griffen wir wieder auf eine alte Tradition zurück. Zum Ferienausgang fuhren wir ins benachbarte Niedersachsen und nahmen in Edemissen am dortigen Sommersportfest teil. Unsere 10 Starter hatten fast alle unterschiedliche Pläne und Vorstellungen für die Herangehensweise an dieses Projekt. Eva hatte ja schon alle Jahresziele erreicht, wollte daher nur noch einmal ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben mitnehmen. Auch wenn sie mit dem Stab nicht in die Nähe ihrer Bestleistung kam, war ihr doch wieder die Lust an dieser Disziplin anzusehen. Jenna testete die Reihenfolge der zwei ersten Höhen für die DM kommende Woche. Der Plan ging voll auf. Danach konzentrierte sie sich auf längere Anläufe und härtere Stäbe, wobei wichtige Erkenntnisse gefunden worden. Mia wollte einfach nur Spaß haben und bereitete sich diesen, mit zwei deutlichen Bestleistungen über 100 m und im Weitsprung, selbst. Für Katrin ging es um eine eventuelle Qualifikation für die DM in zwei Wochen. Die Höhe hätte für eine Anmeldung gereicht, jedoch wird sie verzichten, da der Rücken die Belastung am Stab noch nicht verkraftet. Falls es ihr letzter Wettkampf mit dem Stab war, wäre es eine gelungene Übergabe an die nächste Generation, denn Benny machte seinen ersten Wettkampf in dieser Disziplin. Er überraschte alle, nicht nur mit seiner End-Höhe, sondern auch mit der Gelassenheit, die er an den Tag legte. Im Training lag seine Bestleistung bei 1,60 m, in Edemissen pulverisierte er diesen Wert und sprang unglaubliche 1,96 m. Alexander wollte sich, neben dem Hochsprung, auch einmal über die Hürden testen. Dies gelang ihm in glänzender Weise. Ohne den einsetzenden Regen, wären im Hochsprung sicherlich auch die 2,00 m gefallen. Max und Nicolas traten wieder über 100 m und im Weitsprung gegeneinander an. Am Ende stand das gewohnte Bild in den Listen. Max vor Nicolas im Sprint und Nicolas vor Max im Weitsprung. Mario verzichtete, da eine Blockade im Lendenwirbel keinen Wettkampf zuließ. Rudi jedoch machte seine Ankündigung wahr. Nach leichten Einstiegs-Schwierigkeiten, sprang er in der M70 Höhe für Höhe und verbesserte den Landesrekord in dieser Altersklasse um 11 Zentimeter auf 2,36 m. Er scheint also sehr gut vorbereitet für die Senioren-DM in Baunatal in 14 Tagen. In Hannover, nächsten Sonntag, sind nun doch Zuschauer (3G) zugelassen. Wer also Jenna anfeuern möchte, kann sich auf den Weg machen.


Auch in den Ferien waren unsere Läufer unentwegt aktiv. Am letzten Sonntag starteten Kjell und Hannes beim 40. Generali Halbmarathon in Berlin. Unter 15000 Teilnehmern absolvierte Kjell die 21,1 km lange Strecke in hervorragenden 1,26:51 h. Damit belegte er in der Gesamtwertung Platz 433 und in der Jugend-Klasse Rang fünf. Während Kjell mit dieser tollen Leistung mehr als zufrieden war, musste Hannes nach 15 km leider aufgeben. Schon nach wenigen Minuten merkte er, dass es nicht sein Tag war.


Unsere Läufer sind auch in den Ferien aktiv und belohnen sich mit dem ein oder anderen Erfolg auf unterschiedlichsten Strecken. Am letzten Wochenende standen gleich zwei Läufe an. Samstag ging es nach Schierke, zum dortigen Sommerlauf. Kjell startete über die 8 km. Mit einer Zeit von 35:27 Minuten, kam er auf Rang 2 der U20 und Rang 5 der Gesamtwertung ins Ziel. Einen Tag später ging es nach Engersen, zum dortigen Crosslauf in den "Frühling". Dort lief Kjell den längeren Kanten über 12 km und wurde erster in seiner Altersklasse sowie 4. in der Gesamtwertung. Auch Fynn entschloss sich kurzfristig dort zu starten. Er lief die 6 km in 32:12 min und gewann damit den Lauf der U18. Rudi war ebenfalls wieder in Aktion. Beim Sommersportfest in Rheine, gelang ihm am Samstag der große Wurf mit dem Speer. Mit 34,51 m stellte er nicht nur einen neuen Vereins-Rekord in der AK 70 auf, er löste damit auch das Ticket für die DM der Senioren Anfang September in Baunatal. Damit kann er dort mit dem Speer und dem Stab antreten. 

Am vergangenen Wochenende fanden, im bayrischen Markt Schwaben, die Deutschen Meisterschaften der U16 im Block-Mehrkampf statt. Vor den Toren Münchens maßen die besten 14 und 15jährigen Schülerinnen und Schüler Deutschlands ihre Kräfte, um viele Punkte oder gar Urkunden und Medaillen zu erkämpfen. Am Samstag waren die jungen Männer am Start, um sich in den Blöcken Sprint/Sprung, Lauf und Wurf zu messen. Am Sonntag dann, starteten die jungen Damen in die gleichen Blöcke. Eva und Jenna hatten sich bereits Ende April für diese Meisterschaften qualifiziert. Zu diesem Zeitpunkt lag der eigentliche Termin der Meisterschaften noch vor den Ferien. Durch die Verschiebung musste also auch in den Ferien stramm trainiert werden. Wunschziel der Athletinnen und Trainer war ein Platz unter den besten acht. Laut Rangliste sollte dies für Eva kein Problem werden, wohingegen Jenna noch einmal alle Reserven aktivieren musste. Die Reihenfolge der Disziplinen kam beiden entgegen. Erste Disziplin waren die 80 m Hürden, gefolgt vom Diskuswurf, den 100 m, dem Weitsprung und dem abschließenden Kugelstoßen. Da die Hürden in den vergangenen Wettkämpfen immer hervorragend funktionierten, rechneten sich beide einen guten Start aus. Jenna war in der W15 zuerst am Start. Schon an der ersten Hürde kam sie mit dem falschen Bein an. Erst an Hürde vier konnte sie dies korrigieren und eine kleine Aufholjagd starten. Statt der erhofften möglichen Bestzeit. Fehlten somit wichtige Zehntel. Allerdings war die Art und Weise, wie sie die Situation rettete bemerkenswert, denn sie lag nach dem Lauf auf dem sehr guten siebten Platz. Eva ging als beste gemeldete Hürdenläuferin der W14 ins Rennen. Hochmotiviert führte sie das Feld bis zur letzten Hürde an. An dieser blieb sie aber leider hängen und strauchelte als sechste ins Ziel. Nun hieß es jeweils die Hürden abzuhaken und sich auf die nächsten Disziplinen zu konzentrieren. Im Diskus lieferten beide Mehrkampfbestleistungen ab. Auch über die 100 m wurden starke Endzeiten angezeigt. Beim Weitsprung zeigte Jenna im zweiten Versuch eine Weite, die nur knapp unter ihrer Bestleistung lag. Eva wechselte das Sprungbein, da die Wade nach dem Hürdenlauf noch zwickte. Ihre Weite war dafür sehr gut, sie kam allerdings nicht in die Nähe ihrer Bestleistung. Vor dem Kugelstoßen hatten sich Jenna auf den fünften und Eva auf den vierten Rang vorgekämpft. Dass diese Plätze nicht zu halten waren, war laut Bestenliste klar. Eva versuchte noch einmal alles, stieß aber ihren weitesten Versuch knapp neben den Wurfsektor. Bei Jenna waren bereits die Fronten geklärt. Sie fiel zwar auf den siebten Rang zurück, war aber damit hochzufrieden. Eva rutschte noch auf den sechsten Platz ab und war anfangs sehr enttäuscht. Bei einem glücklicheren Auftritt, wäre tatsächlich eine Medaille drin gewesen. Letztendlich können aber beide sehr zufrieden sein. Platz sechs und sieben bei Deutschen Meisterschaften ist für unseren kleinen Verein sensationell. Für Jenna ist die Meisterschaftssaison aber noch nicht vorbei. Mit der Qualifikation für die U16 DM im Stabhochsprung, hatte sie ihre Ferien ein weites mal verkürzt. Die DM finden am 5. September in Hannover statt. Wenn es die Situation erlaubt, sind vielleicht auch Zuschauer zugelassen.


 


80 m Hü
Diskus
100 m
Weit
Kugel
PunktePlatz
Eva13,13 s6.27,52 m3.13,81 s10.4,68 m6.8,92 m8.24306.
Jenna13,17 s7.29,43 m5.13,26 s6.4,89 m5.9,18 m12.25267.


Am 31. Juli fand in Berlin die 29. Adidas Runners City Night statt. An den Start gingen Kjell und Adrian für den 5 km FUN-Run. Mit perfekten Wetterbedingungen lag der Geruch neuer Bestzeiten in der Luft. Nach Schubsereien zum Start schafften es beide, sich in der Spitzengruppe festzusetzen, die im Verlauf des Rennens immer weiter auseinanderfiel. Der mental anspruchsvolle Lauf, bei dem die Athletinnen und Athleten den Kurfürstendamm einmal hoch und nach einer Wende auf der anderen Straßenseite wieder herunter liefen, zahlte sich für beide aus. Kjell lief eine neue 5km-Bestzeit von 18:26 Minuten und wurde damit 15. der Gesamtwertung und erster in seiner Altersklasse MU20. Adrian lief mit 17:03 Minuten ebenfalls eine neue Bestzeit und belegte damit Platz 10 in der Gesamtwertung und ebenfalls Platz eins in seiner Altersklasse MU18. Der zahlreich besuchte Lauf bot eine sehr starke Konkurrenz, in der sich Kjell und Adrian sehr gut durchsetzen konnten.



In sechs Tagen wird es ernst. Eva und Jenna treten bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im Block der U16 an. Dieser Wettkampf findet in Markt Schwaben, vor den Toren Münchens statt. Beide qualifizierten sich im Block Wurf für diese Meisterschaften und sorgten dafür, dass erstmals gleich zwei Schüler unserer Abteilung, gleichzeitig an einer DM teilnehmen können. Bisher gelang dies Emmy Bathge im selben Block in den Jahren 2014 und 2015. 2016 konnte sich Maurice Ahlfaenger für die DM U18 über die 100 m qualifizieren. Im letzten Jahr nahm dann Alexander an den Titelkämpfen der U20 in der Halle und im Freien im Hochsprung teil. Sein 6. Platz bei den Hallen-Meisterschaften in Neubrandenburg war bisher unser größter Erfolg. In solchen Regionen dürfen wir bei diesen Meisterschaften nicht denken. Sowohl bei Eva in der W14 als auch bei Jenna in der W15 gehen jeweils 14 junge Damen an den Start. Laut Meldeliste liegen beide auf einem einstelligen Rang. Das sollte auch das realistische Ziel sein. Auf Medaillen sollten die erfolgsverwöhnten jungen Damen nicht spekulieren, denn schon die Qualifikation war ein toller Erfolg. In den beiden letzten Trainingseinheiten am Montag und Mittwoch, wird nur noch locker gearbeitet, um am kommenden Sonntag über die 80 m Hürden, dem Diskus-Wurf, im 100 m Sprint, dem Weitsprung und dem Kugelstoßen möglichst unverkrampft in den Mehrkampf zu gehen. Wenn beide die nötige Lockerheit aufbringen können, überraschen sie uns vielleicht wieder.


Vor Wochenfrist startete Rudi in Zella-Mehlis bei einem Wettkampf. Er nahm die knapp 300 km Anfahrt auf sich, um eventuelle Qualifikationen für die DM der Senioren im September zu erreichen. Nach einer unruhigen Übernachtung im Auto stellte er sich in der M 70 seinen sportlichen Gegnern in den Würfen. Mit der Kugel erreichte er 9,70 m. Der Speer flog auf 31,04 m, womit er in beiden Disziplinen siegen konnte. Zweiter wurde er mit dem Diskus, den er auf 30,33 m schleudern konnte. Die anschließende Rückfahrt war geschmückt von einem Stau auf der Autobahn.


Der letzte Schultag, bot nicht nur die Zeugnis-Übergabe, sondern ließ uns auch zu unserem jährlichen Sommerfest zusammenfinden. In das Fest fügten wir unser achtes Abendsportfest ein, dass in der diesjährigen Version einen Parcours für unsere jüngsten Mitglieder, ein Halbstunden-Paarlauf für Interessierte und ein Show-Springen unseres Stab-Teams beinhaltete. Sicherlich hätten auch mehr Vereinsmitglieder kommen können, denn auch die Abteilungen Volleyball und Gymnastik waren eingeladen, jedoch machten die Anwesenden genügend Stimmung, um die Kolonie leicht zum beben zu bringen. Gegen 16.30 Uhr wurde unsere Parcours-Bahn nicht nur von den jüngsten Schülern genutzt. Im direkt folgenden Paarlauf, den unsere Laufgruppe organisiert hatte, traten acht Teams an, die sich ab und an durch eingekaufte Läufer verstärken durften. Alle Starterinnen und Starter gaben ihr bestes, wobei Adrian und Kjell mit gelaufenen 23 Runden herausstachen. Gegen 18.00 Uhr entwickelte sich dann an der Stab-Anlage ein Wettstreit der Trainingsgruppe, mit geladenen Gästen. Da der Wettkampf vom DLV zugelassen wurde, konnte auch um Rekorde gesprungen werden. In der M70 versuchten es Jürgen und Joachim Kotzek vom SCM. Beide ließen sofort den Landesrekord auflegen, der immerhin bei 2,26 m liegen würde. Leider klappte es an diesem Tag nicht, beide halten aber mit 2,25 m weiterhin die Marke. Lucie, Jenna und Eva wollten an der Schraube des Haus-Rekordes drehen. Eva war bombig drauf, nur die Stäbe waren zu weich. Bei Lucie sind die Höhen mit einer drei am Anfang nun endlich sicher. Mit 3,01 m verbesserte sie ihre alte Bestleistung um einen Zentimeter. Auch Jenna gelang dies. Mit übersprungenen 3,11 m ist sie nun die beste Springerin aller Altersklassen im mitteldeutschen Raum. Alexander versuchte, nach seiner Grippe, vorsichtig wieder anzugreifen. Mit seiner Höhe konnte er zufrieden sein. Auch Mario freute sich über sein Ergebnis. Johannes, frischgebackener Mitteldeutscher Meister, zeigte allen interessierten Zuschauern, wie Sprünge über vier Meter aussehen. Nach starken 4,21 m scheiterte er knapp an einer neuen Bestleistung. Nach dem anschließenden gemeinschaftlichen Futtern und Gedankenaustausch an den Grill-Tischen, wurde noch mit unterschiedlichen Bällen gespielt. Mit dem Einbruch der Dämmerung leerten sich die Runden etwas. Der harte jugendliche Kern blieb aber vor Ort und übernachtete wieder auf der Stab-Anlage. Auch diese Tradition können wir beibehalten, solange alles in gesunden Bahnen verläuft. Nun ist in den Ferien erst einmal Wunden lecken angesagt. Wir bieten nur Mittwochs ab 17.00 Uhr Training an, dies auch nur für Leute die Lust haben. Zwei junge Damen müssen allerdings noch etwas nachlegen, da die Deutschen Meisterschaften der U16 vorbereiten werden müssen.

Gruppe 1Adrian, Kjell23 Runden1
Gruppe 3Caro, Emely18 Runden2
Gruppe 9Jule, Kati, Stephan18 Runden2
Gruppe 7Max, Nicolas, Mario, Alex17 Runden4
Gruppe 8Rieke, Nora17 Runden4
Gruppe 4Simon, Tabea, Anie, Ronald16 Runden6
Gruppe 6Johanna, Elli, Mila, Sarah16 Runden6
Gruppe 2Martina, Katrin12 Runden8
Gruppe 5??????
???



Der Meisterschafts-Marathon ist nun erst einmal beendet. Drei Wochenenden hintereinander, an denen es um Medaillen bei Landes-Meisterschaften und Mitteldeutsche Meisterschaften ging, sind erfolgreiche Geschichte. Auch bei den drei Veranstaltungen am letzten Wochenende konnten unsere Athleten sehr erfolgreich abschneiden. Los ging es am Samstag mit den MDM der U16 in Haldensleben. Wie immer, bot das dortige Team eine gelungene Meisterschaft im wunderschönen Wald-Stadion an. Jenna und Eva waren schon wieder aktiv und kämpften gegen Starterinnen aus Thüringen, Sachsen und unserem Bundesland um Medaillen. Beim Diskus konnten sich beide tatsächlich noch einmal steigern. Eva schleuderte die 1 kg schwere Scheibe in der W14 auf 28,63 m und holte damit Silber. Jenna, die in Stendal noch auf den vierten Platz verdrängt wurde, traf gleich den ersten Wurf optimal und ließ diesen auf 30,08 m fliegen. Dies gelang keiner weiblichen Sportlerin des Vereins zuvor. Der dritte Platz war Lohn für die tolle Leistung. Beim Stabhochsprung kamen alle Teilnehmerinnen nicht ganz zurecht. Ständig drehende Winde und anstehende weitere Disziplinen machten die Jagd nach neuen Rekorden unmöglich. So mussten sich Jenna und Eva mit 2,40 m und 2,80 m zufrieden geben. Dass es die Titel in der W14 und W15 waren, realisierten sie erst später. Die 80 m Hürden-Vorläufe fanden direkt im Anschluss statt. Bei sehr großen Starterfeldern war ein Vordringen ins Finale unrealistisch. Beide jungen Damen zeigten bei leichtem Gegenwind jedoch einen guten Lauf und scheiterten mit Platz neun (Jenna 12,78 s) und Rang 10 (Eva 12,89 s) nur knapp. Einen Tag später starteten Mathilda, Nora und Rieke in Dessau, bei den Landesmeisterschaften der U14. Mathilda startete in der AK 13 über die 800 m. Nach 500 m musste sie leider aufgeben, da sie sich an die Spitzengruppe anhängen wollte. Ihr Lauftalent hat sie auf jeden Fall bewiesen und in zukünftigen Wettkämpfen wird auch sie es krachen lassen. Nora explodierte über die Hürden. Nach nur wenigen Trainingseinheiten, war sie in der Lage sich über die 60 m Strecke um 0,8 Sekunden zu verbessern. Auch sie verpasste mit Platz neun, in 11,15 s knapp das Finale. Im Hochsprung zauberte sie mit der Schere 1,25 m und den vierten Rang hervor. Rieke startete wie Nora in der AK 12. Da sie nur maximal drei Disziplinen belegen durfte, wurde vom Trainer-Stab entschieden, sie mit dem Speer, dem Diskus und im Hochsprung antreten zu lassen. Diese Entscheidung veredelte sie jeweils mit einer Medaille. Mit dem Diskus holte sie Bronze für 18,77 m. Der Speer flog auf tolle 25,94 m, was Silber einbrachte und auch im Hochsprung gab es bei 1,37 m Silber. Für ihre Leistungen mit dem Speer und im Hochsprung wurde sie für den Mitteldeutschen Ländervergleich, Mitte September in Markkleeberg, nominiert. Auch die alten Säcke waren aktiv. Bei den MDM der F/M in Sömmerda hatten wir vier Athleten melden können. Leider erwischte Adrian und Alexander die Grippe, sodass ein Start unmöglich War. Für Alex, nach den DM der U23, schon die zweite große Meisterschaft des Jahres die er verpasste. So waren nur die Haudegen Johannes und Mario mit dem Stab bei den Männern in der Anlaufspur. Mario belegte mit übersprungenen 3,20 m den achten Platz. Johannes, der vor Wochenfrist seinen 30. Geburtstag feierte, zeigte eine fabelhafte Leistung. In einem sehr spannenden Wettkampf, setzte er sich gegen zwei Starter aus Leipzig durch und konnte den Sieg, mit stolzen 4,30 m, für unseren Verein erkämpfen. 27 Medaillen bei LM und MDM können kein Zufall sein. Der PSV gehört mittlerweile zu den sechs erfolgreichsten Vereinen Sachsen-Anhalts. Weiter so!!! Verschweigen wollen wir nicht den tollen Lauf von Hannes. Über die 800 m verbesserte er sich auf 2:02,45 min. Diese Bestleistung errang er für den SC Magdeburg.



Liebe Freunde und Mitglieder des PSV Burg. Leider wird dies wieder ein langer Text. Die Ergebnisse und Leistungen unserer Athleten bei den Landesmeisterschaften der U16 bis U23 machen dies notwendig. Am vergangen Wochenende fanden die genannten Meisterschaften in Stendal, im Stadion am Galgenberg statt. Eine große Schar an Helfern, machte es den Verantwortlichen des SLV 92 möglich, diese Meisterschaften auszutragen, ohne in großen Zeitverzug bei der Disziplinfolge zu geraten. Das Wetter stimmte, wobei der Wind nicht immer auf Seiten der Sportler war. Wir traten mit zwölf Athleten an, die sich in 26 Disziplinen messen wollten. Für Maylin war es Neuland, bei größeren Meisterschaften zu starten. Sie hatte etwas Pech mit dem Speer, denn nur der kürzeste Wurf war gültig und konnte gemessen werden. Auch Adrian blieb ohne Medaille, was seine Leistung überhaupt nicht schmälert. Er bewies Courage über 800 und 1500 m der U18 und konnte in beiden Rennen den Vereinsrekord brechen. Über die 1500 m lief er sogar sicher die Norm für die MDM der Männer, nächstes Wochenende in Sömmerda! Alle anderen Athletinnen und Athleten hatten das Glück oder die Form, Medaillen zu erringen. Max, Nicolas und Alexander traten in der U23 an. Die Entscheidung, diese Altersgruppe in die Meisterschaften zu integrieren, kann man nur beglückwünschen. Alex versuchte sich nach seiner Fußverletzung im Hochsprung und Stabhochsprung. Beide Disziplinen gewann er mit tollen Werten souverän. Max und Nicolas tauschten wieder die Plätze im Sprint und Weitsprung. Max holte Rang drei über die 100 m und verdrängte dabei Nicolas auf den vierten Platz. Im Weitsprung war es dann anders herum. Mit der 7,26 kg schweren Kugel konnte sich Max im Anschluss den Sieg sichern. Kjell war über die 400 m und 1500 m aktiv. Als Langstreckler nutzte er die "kurzen" Läufe als Training für seine Tempohärte. Über 400 m erzielte er fast die identische Zeit wie im vergangenem Jahr, die 1500 m brachten ihn, bei einer Zeit knapp über 5 Minuten, die Silbermedaille ein. Die jungen Damen standen den großen Jungs in Sachen Medaillen nicht nach. Caroline wurde 2. über die 400 m der U20. Alexandra wurde in gleicher AK fünfte mit dem Speer und überraschte als Dritte beim Kugelstoßen. Mia konnte, trotz leicht angeschlagener Gesundheit, Platz sieben im Weitsprung und Rang sechs mit dem Speer belegen. Emely versuchte sich über die 2000 m Hindernis und freute sich über eine Zeit unter neun Minuten und den Vize-Titel. Alle vier legten zusammen noch einen drauf und gewannen die 4 x 100 m - Staffel der U20. Für Jenna und Eva war es das zweite Wettkampf-Wochenende hintereinander, bevor am kommenden Samstag Teil drei der Wettkampfserie, bei den MDM der U16 in Haldensleben, beginnt. Mit zwei goldenen und drei Silbermedaillen war Eva eine der erfolgreichsten Athletinnen des Wochenendes. Eva siegte im Stabhochsprung und mit dem Diskus, jeweils mit toller Bestleistung. Für Silber mit dem Speer reichte ein gültiger Versuch. Auch im Kugelstoßen verbesserte sie sich und im Lauf über die 80 m Hürden kam, trotz Gegenwind, eine gute Zeit und Rang zwei hinzu. Jenna gestaltete den Stabhochsprung wieder souverän und ließ keinen Zweifel zu, wer im Land im Moment am höchsten springt. Über die Hürden zeigte sie sich stark verbessert, musste sich jedoch mit dem vierten Platz begnügen. Rang vier gab es auch im Diskus. Dafür überraschte sie im Hochsprung mit Platz drei. Solide 1,48 m, bei der letzten Disziplin des Wochenendes bestätigten ihre Form. Vielen Dank allen Trainern und Eltern, die geholfen haben, uns mit unseren Athleten in der Landesspitze zu etablieren. Nächsten Samstag nun die MDM der U16, bei denen Jenna und Eva mit dem Stab, dem Diskus und über die Hürden antreten. Tags darauf geht es nach Sömmerda. wo sich Adrian, Alexander und auch Mario in den Disziplinen versuchen, für die sie sich qualifizieren konnten. Ebenfalls Samstag finden in Dessau Landesmeisterschaften der U14 statt. Dort haben wir mit Mathilda, Rieke und Nora noch drei Eisen im Feuer.




Gestern fanden die Landesmeisterschaften im Block-Mehrkampf statt. Das Stadion an der Robert-Koch-Str. in Halle bot dazu recht ordentliche Bedingungen. Der anvisierte Zeitplan konnte jedoch leider nicht eingehalten werden, da bereits am Einlass ein Stau entstand und im anschließenden Wettkampf, die Zeitmess-Anlage sehr schleppend funktionierte. Letztendlich dauerte alles zwei Stunden länger als geplant. Den Leistungen der Sportler tat dies aber keinen Abbruch. Unsere vier jungen Damen zeigten jeweils einen hervorragenden Fünfkampf. Für Nora war es der erste größere Wettkampf überhaupt. Dies merkte man ihr aber kaum an. Besonders erfreulich war ihre Leistung über die Hürden. Bei ihrem ersten Start in dieser Disziplin, konnte sie gleich komplett im Dreierrhythmus bleiben. Mit Platz 19 unter 26 Teilnehmern war ihr Auftritt aller Ehren wert. Rieke startete, wie Nora, in der AK 12. Im Weitsprung zeigte sie gute 4,26 m und auch sie konnte die Hürden im schnellen Rhythmus überlaufen. In einem fehlerfreien Wettkampf ragte vor allem ihr Ergebnis im Ballwurf heraus. Mit tollen 42,50 m (Vereinsrekord) konnte sie nach drei Disziplinen sogar die Gesamtführung übernehmen. Der 5. Platz in der Endabrechnung war mehr als wir erhofft hatten. Bei Eva und Jenna war die Sachlage etwas anders. Wenn alles normal laufen würde, hätte Eva in der W14 gewinnen und Jenna in der W15 den zweiten Platz belegen müssen. So kam es schließlich auch. Durch die genannten Verzögerungen begann der Hürdenlauf erst eine Stunde nach dem offiziellen Zeitplan. Drehende Winde ließen zudem kaum gleiche Bedingungen zu. Jenna musste gegen 2,0 m/s Wind anlaufen, was sich in der Zeit niederschlug. Eva hatte da mehr Glück und zauberte bei leichtem Rückenwind starke 12,70 s über die 80 m hervor. Ähnlich ging es im Weitsprung weiter. Beide zeigten super Leistungen, wobei Eva im Schnitt der drei Sprünge über fünf Meter blieb. Jenna blieb mit ihrem zweiten Versuch nur knapp darunter. Beim Kugelstoßen war das Ergebnis etwas verdreht, da Jenna mit Bestleistung erstmals mit der Weite vor Eva lag. Bei den 100 m zeigte sich, wie sehr der Wind bei den Hürden gestört hatte. Jenna stellte ihre Bestleistung fast ein und Eva blieb sogar knapp darunter. Der abschließende Diskus war leider geprägt von einer unmöglichen Kampfrichter-Entscheidung. Die Hauptkampfrichterin ließ lustlos nur einen Einwurf zu und verschwand zudem nach dem ersten Wurf im Wettbewerb. Jenna hatte damit echte Probleme. Jeder Wurf rutschte ihr aus der Hand, sodass am Ende nur ein Wert in die Liste einging, der 10 m unter ihrer Bestleistung lag. Da jedoch schon alle fronten geklärt waren, war ihr der zweite Platz nicht mehr zu nehmen. Eva rundete einen blitzsauberen Wettkampf mit einer guten Weite ab und wurde unangefochten Landesmeisterin. Ebenfalls am Samstag waren Kjell und Andreas wieder aktiv. Beim Sudenburglauf gingen sie über unterschiedliche Strecken. Andreas startete in der M50 über die 4,4 km. In 20:49 min kam er als sehr guter Vierter in Ziel. Kjell lief wieder den längeren Kanten. Die 11 km konnte er in 42:39 min absolvieren. Damit gewann er die U20 und kam in der Gesamtwertung auf Rang acht. Seine Durchgangszeit bei 10 km lag bei 39:02 min! Auch am Sonntag waren unsere Athleten unterwegs. Mit mulmigen Gefühl ging es nach Bernburg. Mulmig deshalb, weil in vorherigen Wettkämpfen der Zeitplan fast nie gehalten werden konnte und die Teilnehmeranzahl rekordverdächtig ausfiel. Überrascht wurden wir aber vom ganzen Gegenteil. Eine blitzsaubere Organisation und Athleten freundliche Atmosphäre setzten neue Maßstäbe. Am Start waren Tamina und Hanna. Für Hanna war es der erste Wettkampf in der W10. Bei Unmengen an Starterinnen wurde sie mit 2,75 m 42. im Weitsprung. Beim Ballwurf konnte sie mit 23,73 m einen tollen 14. Platz erringen.  Die Sprint-Zeit und Platzierung müssen wir nachreichen. Mina blieb im Weitsprung, mit 3,93 m und Rang 15, knapp unter ihrer Bestleistung. Mit dem Ball kam sie in den Endkampf und konnte mit 34,17 m den 6. Platz einheimsen. Die guten 7,90 s im Sprint über 50 m reichten für Platz 11 in der AK11. Rudi war am Wochenende ebenfalls aktiv. Er startete in der M70 bei den Bezirksmeisterschaften in Edemissen (Niedersachsen). Obwohl er nicht ganz zufrieden mit deinen Leistungen war, sprang ein Vereinsrekord im Speerwurf heraus. Der Speer flog auf 33,37 m, die Kugel auf 9,78 m und der Diskus landete bei 31,61 m.


Unsere starken Läufer hinterließen wieder eindrücklich ihre Spuren. Beim 15. Bismarckturm-Lauf, gab es ausschließlich Siege für unsere Vertreter. Dabei waren die Bedingungen nicht unbedingt perfekt. Bei Temperaturen weit über 30°C, war die Belastung für den Kreislauf schon recht hart. Tamina siegte in der AK 11 über 2,44 km. Da sie vermutlich zu schnell anlief, war sie mit ihrer Endzeit nicht zufrieden. Über die 6,5 km glänzten Emely und Adrian. Adi blieb noch unter 24 Minuten und konnte sich neben dem Altersklassen-Sieg, auch den Pokal für den Streckensieg holen. Emely kam nach guten 32 Minuten ins Ziel und konnte sich ebenfalls über den Sieg in ihrer AK freuen. Auch Andreas siegte bei gleicher Streckenlänge bei den Junggreisen der AK 50. Auf den langen Kanten, über die 10,59 km, machte sich Kjell. Auch hier Sprang ein Sieg in der U20 heraus. Nach 46,31 Minuten kam er als gesamt Neunter ins Ziel. Bereits vor 14 Tagen bewies er sein Talent über die kurze Langstrecke. Beim Sportscheck Run in Bremen, startete er in der Distance Edition über 10 km. Die Läufer konnten sich einen Termin vom 5. bis zum 11. Juni aussuchen. Kjell lief gleich am ersten Tag und landete in 42:46 min auf dem 11. Platz in der Gesamtwertung.


Der MSC schrieb kurzfristig einen Sprint-Sprung-Wettkampf im Magdeburger Leichtathletik-Stadion an der MDCC Arena aus. Statt des sonntäglichen Trainings, entschieden wir uns dafür daran teilzunehmen. Unter dem Motto "Wettkampf ist das beste Training" gingen wir an den Start, um eventuelle Reserven vor den vielen Meisterschaften zu entdecken. Die guten Zeiten und Weiten über 100 m und im Weitsprung wurden leider vom Winde verweht. Max und Nicolas deuteten ihre Sprintstärke an und sprangen jeweils Bestleistungen. Bei Nicolas und auch Mia war der letzte, knapp ungültige Versuch, hart an noch größeren Weiten. Auch unsere Mittel- und Langstreckler versuchten sich im Sprint. Die Zeiten überraschten teilweise positiv. Mit dem Sprint in den Beinen und dreistündiger Wartezeit, starteten Eva und Jenna in den Stab-Wettkampf. Eva hatte sich fest vorgenommen, dieses mal Bestleistung zu springen. Sie wechselte bei 2,60 m auf einen härteren Stab und übersprang die Höhe im dritten Versuch. Die Landeskader-Norm lag bei 2,70 m. Auch hier konnte Eva im dritten Versuch alles klar machen und ein weiteres Argument für einen Landes-Stützpunkt liefern. Jenna stieg relativ früh ein und hatte etwas mit den windigen Bedingungen zu kämpfen. Gegen Ende des Wettkampfes fand sie zu der Stärke des vergangenen Wochenendes zurück und übersprang 3,00 m technisch sauber. Jürgen und Mario testeten wieder Stäbe und Anläufe und konnten einige Schlüsse ziehen.


https://youtu.be/CFqxlXoovB8




Noch nie hat einer unserer Wettkämpfe im Vorfeld so viele Wellen geschlagen. Die Ausschreibung stammte noch aus dem vergangenen Jahr und wurde mitten in der Zeit der "Notbremse" veröffentlicht. Die Reaktionen an beiden Enden der Verbände hätten unterschiedlicher nicht ausfallen können. Fakt ist, dass der Keil, der zwischen uns Sportlern getrieben wurde, nur schwer wieder herauseitern wird. Wir Amateure wissen nun was wir Wert sind. Trotz allem gaben uns die Inzidenzen Recht, womit wir unseren Wettkampf durchziehen konnten. Und die Ergebnisse, welche erzielt wurden, waren teilweise atemberaubend. Gut Sechzig Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt, Berlin, Sachsen, Thüringen und sogar Westfahlen, wollten die Gunst der Stunde nutzen, endlich wieder auf sportlichem Gebiet die Kräfte messen zu dürfen. Da wir beim Speerwurf die Gruppen begrenzen mussten, damit sich die Athleten aus dem Wege gehen konnten, wurden die Werfer in vier Gruppen eingeteilt. Unsere Burger starteten in Gruppe eins und vier. Da es auch das Wetter unheimlich gut mit uns meinte, flogen die Speere von Bestmarke zu Bestmarke. Tamina startete wieder in der AK12 und konnte sich auf starke 19,63 m verbessern. Rieke siegte in dieser AK mit Vereinsrekord von 25,98 m und gab damit wieder eine Empfehlung für den SCM ab. Auch Mia und Alexandra konnten sich stark verbessern, was beide mit kleinen Luftsprüngen bezeugten. Eva schlug mit Vereinsrekord in der AK 14 (30,41 m) ebenfalls wieder erfolgreich zu. Unsere Gäste standen den guten Leistungen nicht nach. In der AK 14 gewann Darlene Verena Priegnitz  vom Haldensleber SC mit 34,41 m und in der AK 15 Nina Ritter vom SC Magdeburg mit starken 42,11 m. Bei der weiblichen U18 hatte Chiara Schunke vom VfL Kalbe mit 34,66 m die Nase vorn. Yasmin Wilke, ebenfalls vom SCM, schleuderte den Speer in der U20 auf tolle 44,45 m. In der männlichen Riege konnten sich wieder Werfer vom VfL Kalbe auszeichnen. Niklas Könnemann trumpfte mit 39,68 m in der AK 13 auf, Simon Schwarzer kam mit schwererem Speer in der AK 15 auf fast die gleiche Weite und Taylor Kepplinger siegte in der U18 mit 44,93 m. Den weitesten Wurf des Tages landete Malte Eilers bei den Männern. Der Athlet vom SCM ließ das 800 g schwere Wurfgerät auf 56,78 m fliegen. Beim Stabhochsprung gab es überraschend tolle Steigerungen. Der erst 13 jährige Til Heienbrok vom LC Solebad Ravensberg reiste mit einer Bestleistung von 2,93 m an. Schon dies ist ein sehr guter Wert. Im Wettkampf steigerte er sich dann von Sprung zu Sprung und hatte am Ende das überragende Ergebnis von 3,20 m im Protokoll zu stehen. Damit gewann er auch die Pokalwertung in der männlichen Riege. Verdient hätte den Sieg auch Felix Gläser vom Motor Gohlis Nord Leipzig. Auch er verbesserte sich in der U18 enorm und konnte, zusammen mit seiner Trainerin, über die 4,10 m jubeln. Joachim Kotzek vom SCM und Jürgen verbesserten mit ihren 2,25 m gemeinsam den Landesrekord in der AK 70. Da bei beiden der Jubel etwas spärlicher ausfiel, ist zu erahnen, wo sie in diesem Jahr noch landen wollen. Auch die jungen Damen zündeten ein Feuerwerk. Bei unseren Gästen aus Kitzscher konnte Anna Schulze(U20) zum ersten mal die 3,00 m überspringen. Kalina Krebs aus Halberstadt stellte eine neue Hausmarke auf und Lucie Hoyer aus Wittenberg stellte, vier Monate nach dem Bruch ihres Fußgelenks, ihre alte Bestleistung ein. Pech hatte Eva. Sie war sicher über der neuen Bestmarke von 2,55 m jedoch fiel der Stab in die Latte. Der Pokalsieg bei den Damen blieb im Verein. Jenna ging mit Hausrekord 2,70 m in den Wettkampf und hatte diesen mit dem vierten Sprung schon übertrumpft. Während des Wettkampfes wechselte sie gleich dreimal auf härtere Stäbe und hatte damit Erfolg. Sie übersprang nicht nur die 3,00 m, was gleichzeitig die Norm für die DM der U16 bedeutete, sie überflog anschließend sogar die 3,10 m und hat damit schon die Landes-Kadernorm für die nächsten beiden Jahre in der Tasche. Bei allen Helfern, die im Vorfeld und vor Ort für einen reibungslosen Ablauf sorgten, möchten wir uns recht herzlich bedanken. Durch die Wahlen war unsere Personaldecke recht eng gestrickt. Wenn wir auf diesem Niveau weiterarbeiten wollen, benötigen wir jedoch in Zukunft auch die Hilfe anderer Vereinsmitglieder oder Eltern.


 


Am Sonntag, dem 30. Mai, fand nach langer Corona-Pause der erste reale Elbe-Ohre-Cup Lauf statt. Beim 19. Elbe-Brücken-Lauf in Magdeburg konnten erstmals unter Auflagen wieder Läuferinnen und Läufer starten. Das Starterfeld war stark begrenzt und somit schnell ausgebucht. Dennoch konnte sich Kjell einen Startplatz über die 5,8 km sichern. In der neuen Altersklasse U20 bewies er gleich, dass er ein Kandidat für einen Podiumsplatz ist. Das Rennen absolvierte er in einer starken Zeit von 22:27,9 min. Somit landete er in der Gesamtwertung auf Rang drei und in der U20 auf dem zweiten Platz. Einen besseren Einstieg kann es schon fast gar nicht geben! Am kommenden Sonntag geht es für Kjell nach Bremen. Dort will er zeigen, was aktuell auf den 10 km möglich ist.  Hannes Herrmann



Nachdem in den letzten beiden Monaten keine überregionalen Wettkämpfe ausgetragen werden durften, entschieden wir uns einen vereinsinternen Wettkampf durchzuführen. Gleiches taten auch viele andere Vereine, um den Sportlern wieder ein Ziel zu geben. Die Ergebnisse sind sogar Bestenlisten fähig, da diese Form der Ausschreibung zugelassen ist. Wir waren überrascht, wie viele Schüler der jüngeren Altersklassen zum Weitsprung erschienen. Es waren sogar junge Sportler dabei, die schon nicht mehr in den Mitglieder-Statistiken geführt wurden. Weitsprung ist nicht so einfach wie es manchmal aussieht. Da auch das regelmäßige Training fehlte, waren in der AK 10 und 11 nur wenige Überraschungen zu entdecken. Als jüngste Teilnehmerin (W08) konnte sich Elli über eine Weite von 2,60 m freuen. In der AK 12 glänzte Tamina mit einem Sprung auf 4,02 m. Bei den wenigen Buben, zeigte in der AK 13 Silas mit knappen 4 Metern eine ordentliche Leistung. Nicht die Weiten waren ausschlaggebend, sondern endlich wieder im Wettstreit stehen zu dürfen. Die Sportlerinnen und Sportler der höheren Altersklassen wollten sich ebenfalls testen. Eva und Jenna landeten unter windigen Bedingungen bei guten viereinhalb Metern. Mia hatte eine Serie von fünf Sprüngen über 4 m und Kjell konnte im letzten Versuch ebenfalls die Vier knacken. Max war von seiner Bestleistung etwas überrascht und Alexander flog im letzten Versuch auf 6,01 m. Unser Gast, Joachim Kotzek, aus Magdeburg, hatte vor, in der AK 70 ebenfalls über 4,00 m zu springen. Dies misslang ihm nur knapp. Der Hochsprung war erst ab der AK 12 ausgeschrieben. Hier gab es überraschend gute Resultate. Tamina und Nora sprangen 1,25 m, Mia und Rieke 1,30 m und auch Eva und Jenna landeten bei Werten knapp unter ihren Bestleistungen. Für Sarah und Benny war es der erste Hochsprung-Wettkampf. Beide konnten sich über den übersprungenen Meter freuen. Joachim war auch hier in Aktion. Nachdem er im letzten Jahr mit 1,45 m Landesrekord in der M70 gesprungen war, kam er an diesem Tag auf gute 1,40 m. Max testete sich auch hier und war mit übersprungenen 1,55 m zufrieden. Für Alexander stand schon etwas mehr auf dem Spiel. Nachdem die letzten Verordnungen es ihm nicht ermöglichten an Standorten zu springen, die einen Vergleich mit ähnlich starken Springern zulassen würden, musste er versuchen, sich auf der Heimanlage ausreichend zu motivieren. Da die DM U23 Ende Juni im Raum stehen und noch keine Entscheidung in Richtung Teilnahme gefallen war, sollte die Sprunghöhe eine wichtige Entscheidungshilfe werden. Im letzten Jahr sprang er an gleicher Stelle mit 2,04 m Bestleistung und gleichzeitig die Quali-Höhe für diese Meisterschaften. Und tatsächlich konnte er wieder zeigen, was in ihm steckt. Bis 2,00 m sprang er alle Höhen im ersten Versuch. Tatsächlich gelangen ihm, unter großen Jubel seiner Vereinskameraden, im zweiten Versuch auch die 2,05 m. Nach zwei knappen gerissenen Versuchen bei 2,08 m brach er den Wettkampf schließlich ab. Es wäre schön, wenn Alexander die Chance nutzen würde, in Koblenz auf sich aufmerksam zu machen. Da er der jüngste Starter sein würde, könnte er ohne Druck antreten. Mal schauen, wie er sich entscheidet.








C.... blenden wir heute aus. Heute gab es eine Sternstunde in der Geschichte der Burger Leichtathletik! Gleich zwei unserer Athletinnen konnten die Qualifikation zu Deutschen Meisterschaften erringen. Dies, obwohl wir nicht wussten wie sich unsere Form des Winter-Trainings auf die Leistungen auswirken würde. Unser "Partner-Verein", der SC Magdeburg, konnte wenige Sportler aus anderen Vereinen zur Bahneröffnung einladen. Das war ein Glücksfall für uns, denn Rieke, Jenna und Eva hatten somit die Möglichkeit, sich mit guten Leistungen zu empfehlen. Für Rieke ging es um das Kennenlernen neuer Disziplinen in Wettkampf-Form. Innerhalb ihrer zukünftigen Trainingsgruppe trat sie im Fünfkampf Block Basis an. Bei sehr kühlen Temperaturen, aber glücklicherweise auch Rückenwind in den Läufen und beim Weitsprung, trat der gesamte Magdeburger Nachwuchs ebenfalls in den Blöcken an. Im Weitsprung ging es bei Rieke erstmalig vom Balken. Dazu musste der Anlauf neu gefunden werden. Nach einem ungültigen und einem Versuch unter 4 Meter, passte der letzte Sprung und Rieke flog auf tolle 4,41 m. Bei den Hürden machte sich das fehlende Winter-Training bemerkbar. An der dritten Hürde blieb sie stehen, was aber keine Schande war. Der Ball flog dafür sensationell auf eine neue Vereins-Rekordweite. Die 75 m lief sie unter 11 Sekunden und im abschließenden Lauf über die nicht gemochten 800 m, blieb sie knapp über 3 Minuten. Eva wollte unbedingt die Norm für die DM im Block Wurf der AK 14 erreichen. Dementsprechend motiviert ging sie ans Werk. Für Jenna, im gleichen Block der W15 startend, war das Erreichen der Norm nur durch zahlreiche Bestleistungen möglich. Daher konnte sie locker in den Mehrkampf gehen. Über die Hürden liefen beide ein sehr starkes Rennen. Eva absolvierte die 80 m zum ersten mal, lief dabei eine tolle Zeit. Jenna verbesserte sich um eine ganze Sekunde!! und pulverisierte damit den alten Vereinsrekord. Im Kugelstoßen zeigten beide gleich im ersten Stoß, dass sie die Quali im Blick behalten wollten. Der Diskus war nichts für schwache Nerven. Eva machte den ersten Versuch unnötig ungültig und setzte den zweiten Versuch ins Netz. Unter Druck kamen im letzten Wurf nur noch knappe 21 m heraus, womit die Hoffnung auf die Norm in weite Ferne rückte. Jenna zauberte im zweiten Versuch unglaubliche 29 m hervor, was ihr den zweiten Vereinsrekord einbrachte. Plötzlich lag sie auf Kurs. Die 100 m und der Weitsprung mussten also entscheiden. Ausgerechnet jene Disziplinen, die durch die fehlende Hallen-Saison nicht einzuschätzen waren. Über die 100 m liefen beide deutliche Bestleistungen, wobei Jenna wieder einen Vereinsrekord knackte. Die Zeiten waren so gut, dass für beide im abschließenden Weitsprung eine Weite von 4,30 m reichen würde. Jenna erledigte dies gleich mit einem Sicherheitssprung im ersten Versuch. Im zweiten Versuch sprang sie starke 4,90 m. Eva arbeitete wieder an der Gesundheit des Trainers. Sie ging volles Risiko und setzte die beiden ersten Versuche zwar weit aber ungültig in die Grube. Auch hier war der letzte Versuch ausschlaggebend. Zwar mit dem "falschen" Bein jedoch mit guter Weite brachte sie doch noch die Qualifikation ins Ziel. Glückwunsch den beiden jungen Mehrkämpferinnen. Wollen wir hoffen, dass die DM im August auch stattfinden. Allein die Qualifikation dafür sollte beiden jungen Damen zeigen, was alles möglich ist.



Endlich berichten wir wieder einmal von einem Wettkampf. Um dies zu können, mussten wir selber aktiv werden. Geplant war, unseren 13. Werfer-Tag vereinsintern auszutragen und die Werfer der U16 der Bezirksregion Magdeburg einzuladen. Da dies auf der Melde-Plattform LADV schwer einzurichten war, gab es einige Unstimmigkeiten im Vorfeld. Letztendlich wurde den geladenen Magdeburger Sportlern leider verboten an unserem Wettkampf teilzunehmen. Andere Sportler traf es noch härter, da viele Wettkämpfe der letzten und nächsten Tage abgesagt wurden. Sei es wie es sei, wir starteten durch und hielten uns streng an die Weisungen der 11. Eindämmungsverordnung des Landes. Neben unseren Athleten traten auch Sportler aus Magdeburg, Genthin und Halberstadt, die zu Beginn der Ausschreibung bereits angefragt hatten, an. Auch zwei Haldenslebener Athletinnen waren am Start und nutzten die Möglichkeit gern. Mit etwas Glück war auch das Wetter auf unserer Seite und der Inzidenzwert lag am Morgen bei 95,99. Nun zum Sportlichen. Nachdem ein Teil unserer Athleten im Winter bei Frost, Schnee und und aufgeweichtem Boden trainierte, waren wir gespannt, ob sich der Aufwand auch gelohnt hatte. Etliche Vereinsrekorde belegen, dass sich die Mühe gelohnt hat. Mia verbesserte sich mit dem Diskus und dem Speer, Alexandra zeigte mit der Kugel und mit dem Speer gute Leistungen und Tamina traute sich erstmals an die neuen Wurfgeräte. Ebenfalls neu am Speer, der Kugel und dem Diskus waren Rieke, Maylin und Benjamin, die sich über Verbesserungen der wenigen Trainingswerte freuen konnten. Eva und Jenna gehörten zu jenen, die im Winter durchtrainierten. Für Eva gab es dafür drei tolle Vereinsrekorde. mit 10,04 m im Kugelstoßen durchbrach sie eine kleine Schallmauer. Eva und Jenna konnten mit dem Diskus jeweils tolle Weiten über 27 m erzielen. Wenn es noch Wettkämpfe im Block-Mehrkampf Wurf gibt, wäre für beide Mädel eine Qualifikation für die DM der U16 möglich. Der jüngsten Teilnehmerin Tamina, stand die älteste Teilnehmerin Loti Borghardt gegenüber. Zwischen beiden liegen stolze siebzig Jahre. Lotti war wieder einmal Gast des PSV im Kugelstoßen. Bei den männlichen Startern war Jürgen Rudert der älteste Sportler. In der AK 70 konnte er vor allem mit dem Diskus überzeugen und stellte mit tollen 32,34 m einen neuen Vereinsrekord auf. Unsere Gäste aus Haldensleben stachen mit hervorragenden Weiten heraus. Anna Lena Piele siegte mit dem Diskus in der U20 mit 36,45 m. Speer-Talent Nele Strauß schleuderte in der W15 die Zigarre auf hervorragende 38,17 m. Ein großes Aufgebot an fleißigen Helfern machte es uns möglich, den Wettkampf verordnungskonform durchzuführen. Dafür einen herzlichen Dank. Es ist durchaus möglich, auch trotz Corona Wettkämpfe durchzuführen. Man sollte nicht immer danach suchen, was eventuell problematisch werden könnte, vielmehr sollte man nach jeder Möglichkeit suchen den Sportlern aller Altersklassen die Chance zu geben sich im Wettkampf zu beweisen. 

Zeitversetzt ( Covid...) starteten am späten Nachmittag unsere jüngsten Sportler in ihr Wurf-Abenteuer. Für viele war es der erste Wettkampf überhaupt, doch von Aufregung war keine Spur. Die coolen "Kleinen" zeigten, was sie auf dem Kasten haben, und welche Talente in Zukunft auf uns zukommen werden. Bei den jungen Damen konnte Elli, in der AK 8, den Ball auf erstaunliche 17,66 m schleudern. In der AK 9 siegte Jule mit starken 20,16 m und in der AK 10 Leonie mit 21,90 m. Tamina ging auch hier noch einmal an den Start und warf den 80 g schweren Ball auf 29,40 m. Mit dem 200er Ball konnte Rieke ihr Wurftalent andeuten. Sie schleuderte den Lederball in der AK 12 auf 31,26 m. Die jungen Buben überzeugten ebenfalls. Luca konnte in der AK 8 die kleine Knolle 17,01 m weit werfen. In der AK 9 siegte Oskar mit 18,86 m. Janik schleuderte den schwereren Ball in de AK 12 auf 29,44 m und Carl schaffte den weitesten Wurf des Tages mit 33,21 m. Schön, das mit den 21 jungen Schülerinnen und Schülern fast alle Mitglieder dieser Altersklassen am Start waren.





Da auch die 11. Eindämmungsverordnung es zulässt, Training in der Form durchzuführen, wie wir es handhaben, starten wir ab Dienstag offiziell in die neue Freiluftsaison. Es gelten dazu unsere bekannten Trainingszeiten. Die Anzahl der Übungsleiter und die, leider etwas geschrumpfte Zahl unserer Mitglieder, gibt ein Training unter den gebotenen Bedingungen her. Lasst uns positiv denken!


In diesem Sinne starten wir mit guten Nachrichten. 


Den Aufnahmetest für die 5. Klassen an den Magdeburger Sportschulen konnten drei unserer TAG-Mitglieder erfolgreich absolvieren. Marie-Luise, Lina und Fritzi bewiesen dabei ihr ausgesprochenes Talent. Unser Training hat damit recht wenig zu tun, da wir die Trainingseinheiten ja fast an den Händen abzählen konnten. Die eine oder andere Unterstützung konnten Katrin und Kollegen vielleicht aber doch geben. Auch Rieke wird im Sommer nach Magdeburg wechseln. Katrin und Wilfried konnten ihr Talent in die richtigen Bahnen lenken. Beim ersten Trainingslager, mit den neuen Sportkameraden der kommenden 7. Klassen, konnte sie ihr Können unter Beweis stellen. Jenna wurde für ihre Leistungen in der vergangenen Saison in den Kreis der Landes-Kader berufen. Die offizielle Ehrungsveranstaltung musste mehrfach verschoben werden und fiel am Ende leider ganz aus. Aus diesem Grund bekam sie ihre Urkunde und das dazugehörige Kleidungsstück, beim ersten Stabtraining dieser Saison überreicht.




Es gibt aber auch gute Nachrichten, die jedoch noch aus entspannteren Zeiten stammen. In der Wertung des Elbe-Ohre Cups, lagen unsere vier jungen Teilnehmer auf hervorragenden Plätzen in der Pokal-Wertung. Caro konnte in der U18 mit 136 Punkten den Sieg an sich reißen. Auch Fynn siegte in der U16 mit tollen 160 Punkten. In der männlichen U18 drehte Hannes dieses mal den Spieß um und siegte mit 160 Punkten knapp vor Kjell, der 152 Punkte ins Ziel brachte. Tolle Leistung!!


Nachdem sich nun auch das Wetter, in Sachen Training, gegen uns gestellt hat, gibt es den neuerlichen Nackenschlag der Politik. Bis zum 7. März bleiben die bisherigen Verbote für den Amateursport bestehen. Da wir aber damit schon rechnen konnten, liegen die Steine nicht so schwer im Magen. Sobald "Tristan" seine frostigen Ausläufer abzieht, powern wir wieder für die Freiluftsaison. Training in der Halle wird es in diesem Frühjahr nicht mehr geben. Wir hoffen auf gutes Wetter und starten ab dem 7.03. voll durch. Die Hürden- und Sprung- Spezialisten haben dann am meisten zu tun, denn es bleibt nur wenig Zeit bis zu den ersten Meisterschaften.


Da es einige Fragen zur Beitragszahlung in diesen Zeiten gab, geben wir nun Auskunft. Es ist sicherlich nicht schön, für eine Leistung zu bezahlen, die man nicht bekommen kann. Allerdings müssen einige Dinge bedacht werden. Der Verein hat sich schon immer bemüht, die Mitgliedsbeiträge so gering wie möglich zu halten. Wer es geschickt anstellt, bekommt am Ende des Jahres sogar mehr Geld durch die Krankenkassen zurück, als an den Verein zahlt. Auf die Beiträge können wir nicht verzichten. In Härtefällen, z.B. bei längeren Krankheiten, haben wir schon immer die Mitgliedschaft ruhen lassen. Da wir jedoch weiterhin an Betriebskosten und nötige Reparaturen gebunden sind, benötigen wir jeden Cent. Die Mitgliedsbeiträge decken nur die Hälfte der laufenden Jahreskosten. Zudem haben wir Mindereinnahmen aus dem Bereich Schulsport. Einige Sportfreunde haben ihre Beiträge schon gezahlt. Lobend erwähnen müssen wir die Gymnastik-Damen, die schon komplett für das gesamte Jahr den Beitrag entrichtet haben. An der Situation können wir im Moment nichts ändern. Wir hoffen nur, dass sich die Politik endlich mehr um die zu schützenden Menschen kümmert und weniger die gesunden bevormundet.


Derzeit trainieren wir bei jedem Wetter-extrem. Erstaunlich ist, dass es bisher keine Erkältungen bei unseren Sportlern gab. Um dies aber nicht zu provozieren, machen wir erst nach dem neuerlichen Wintereinbruch weiter. Die Hallen bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Die allgemeine Fitness können wir gut aufrecht erhalten. Hingegen wurde den Technikern, aus dem Bereich Sprung und Hürden, eine Saison gestohlen. 



Da der Bewegungsdrang ungebrochen ist, luden wir für den Sonntag zum Stunden-Paarlauf ein. Mit Sicherheit wird diese sportliche Aktion für alle Teilnehmer unvergessen bleiben. Vorbildliche Heinzelmännchen hatten Tags zuvor die Bahn beräumt, dass der Lauf tatsächlich auch möglich war. Bei Temperaturen weit unter Null, aber fantastischem Sonnenschein, trauten sich sieben Pärchen auf die Spur. Insgesamt wurden stattliche 215 Runden zurückgelegt. Die besten Kilometerfresser waren Kjell und Hannes, die 14,8 km

abarbeiteten. Dicht dahinter lagen Addi und Alexander, denen nur eine Runde zur selben Strecke fehlte. Bianca und Mario schlossen das Feld als bewegte Beobachter mit 8,8 km ab. 


Dies ist die grobe Einteilung der Sportler in den unteren Altersklassen. Pragmatische Änderungen sind jeweils möglich. Alle älteren Sportler sollten wissen, zu welcher TG sie gehören. Wenn es dennoch Unsicherheiten gibt, einfach bei den Übungsleitern nachfragen.

 

U10/U8U14/U16U12
MartinaHolger, Jens, MarioWilfried



LaraIsabelValerie B.
MilaMathildaTamina
JohannaSilasValerie S.
Oskar P.CarlPia Sophie
AlexanderSinaZoe
Elli-SophieNathalieLeonie-Nyla
Luca AndreasSarah MarieHanna
Oskar B.Maylin Estelle
Marie LuiseNoraKatrin
Lotte-ClaraRieke

JanikJule

BenjaminTil

AlvinTAG

Theresa

 

Am letzten Wochenende, nutzten einige hartgesottene Sportfreunde den Platz auch bei idyllischen drei Grad minus.


Das neue Jahr beginnt, wie das alte endete; mit einer Auszeichnung. Im Focus standen dieses mal unser Läufer. Vier unserer jungen Roadrunner nahmen am Novo Nordisk Landescup 2020 teil. Das jeder von ihnen eine Medaille abräumen konnte, zeigt die Qualität der Läufergruppe um Holger aus. Fynn belegte in der U16 den silbernen Rang. Silber gab es auch für Caroline in der U18. Ebenfalls in der U18 konnte sich Kjell den Gesamtsieg holen. Eine Goldmedaille bekam er nicht, jedoch konnte ihn der Pokal darüber hinweg trösten. Hannes komplettierte das gute Abschneiden mit dem dritten Rang in der selben Lauf-Klasse. In der Mannschaftswertung belegten die vier jungen Läufer, mit 260 Punkten, den zehnten Platz in der Landescup-Wertung. Gratulation!!






Liebe Vereinsmitglieder, liebe Sportler,


in der Hoffnung, dass das Jahr 2021 in Sachen Gesundheit, Miteinander und natürlich auch sportlich ein besseres wird , wünschen wir allen, die dem Projekt PSV Burg angehören, oder diesen Verein unterstützen, ein erfolgreiches und hoffentlich auch gesundes Neues Jahr. Wir werden weiterhin versuchen unseren Weg zu gehen, also immer den Sportler im Mittelpunkt unserer Arbeit sehen.