Am vergangenen Samstag waren wieder zwei Riegen unserer Sportler in Aktion. Mike und Hannes starteten beim stark besetzten Sudenburg-Lauf über 4,4 km. Mike belegte in der AK 50, in 18:54 min den 4.Platz. Hannes siegte in 15:31 min in der U20 und belegte unter allen Teilnehmern Rang vier. In Vorbereitung auf die Bezirksmeisterschaften der U10/U12 gingen unsere jüngsten Sportler, beim Bernburger Sparkassen-Cup an den Start. Nora und Silas waren ebenfalls dabei und wollten nach ihren eigenen BM noch einen kleinen Nachbrenner zünden. Nora kam ins Sprint-Finale und belegte dort einen sehr guten vierten Platz. Beim Weitsprung kam sie auf Rang sechs ein. Silas nutzte die Gunst der Stunde und verbesserte, bei seinem Sieg über die Hürden, seine Hausmarke deutlich. Trotz recht mäßiger Leistung beim Hochsprung belegte er dort den dritten Platz. Im Weitsprung konnte er aber noch einmal zuschlagen und sich den Sieg mit neuer Bestleistung erkämpfen. Bei den jüngeren Damen waren die beiden Gretas, Jule und Fenja im Einsatz. Greta E. belegte bei ihrem ersten Dreikampf in der W08 einen tollen achten Platz. Bei sehr vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, kam Greta R. in der W09 auf den 17. Platz. Jule konnte sich im Weitsprung der W10 auf 3,26 m verbessern. Fenja lieferte einen guten Sprint ab und war in der AK 11 auch im Weitsprung nicht unzufrieden. Bei den Knaben versuchte sich Lucas in der M09 im Dreikampf. Mit durchweg guten Ergebnissen sicherte er sich den vierten Platz in der Gesamtwertung. In der AK 10 kam Ben ins Sprint-Finale. Dort verbesserte er sich noch einmal und wurde Vierter. Rang vier gab es auch nach guter Leistung im Weitsprung. Dank einiger guter Ergebnisse, können wir uns Hoffnungen auf die ein oder andere Medaille am kommenden Wochenende in Schönebeck machen.


Am Sonntag startete Eva in der AK 15 bei den MDM im Diskus und im Stabhochsprung. Im schönen Gothaer Volkspark-Stadion maßen sich die besten Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen 14 und 15 aus dem thüringischen, sächsischen und unserem Landesverband. Nach, hitzebedingter, schlafloser Nacht, fiel es Eva sehr schwer sich zu motivieren. Beim Diskus lief es nicht so gut wie erhofft. Mit 26,44 m belegte sie den siebenten Platz. Beim Stabhochsprung zogen einige Wolken über das Stadion, sodass die Hitze nicht noch durch die stechende Sonne unterstützt wurde. Somit raffte sie sich noch einmal auf und kämpfte sich in den Wettkampf. Noch mit der Hoffnung auf die Qualifikation für die DM in Bremen, begann Eva bei 2,60 m um über die Zwischenhöhe 2,80 m die nötigen 3,00 m angehen zu können. Mit den 2,60 m stand ihr Sieg tatsächlich schon fest. Sorgen bereitete die ungeliebte Zwischenhöhe. Diese übersprang sie erst im dritten Versuch, was enorme Kräfte kostete. Die ersten beiden Versuche bei 3,00 m verschenkte sie etwas unkonzentriert. Erst im dritten Versuch sprang sie eine saubere Technik, riss die Höhe aber trotzdem knapp. Vermutlich setzte sie sich selber zu sehr unter Druck. Was bleibt ist ein toller erster Platz. Die DM im Block ist auch noch nicht aus der Welt. Bisher steht aber noch nicht fest, wann und wo stattfinden wird.


Auch am Mittwoch war eine kleine Gruppe unserer Schüler aktiv. Sie nutzten die KKJS um zu schauen, wo sie im Vergleich zu ihren Mitschülern des Landkreises stehen. Mindestens zehn Siege konnten unsere Sportlerinnen erringen. Die Werte waren sehr ansprechend, gehen aber leider in keine Bestenlisten ein. Nora hatte ein strammes Programm und konnte tatsächlich vier Siege mitnehmen. Tamina gewann drei goldene Medaillen, Eva zwei und Theresa eine weitere Medaille der Farbe Gold. Dies sollte doch Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben. 


Das letzte Wochenende verlangte unseren Athleten und Betreuern alles ab. Bei, bis zu, 38°C sollte eigentlich jede körperliche Aktivität eingestellt werden, jedoch gab es zwei Meisterschaften und ein Sportfest zu bewältigen. In Halle fanden die offenen Landesmeisterschaften der Senioren statt. Zwei Punkte sind dabei den meisten unserer sachsen-anhaltinischen Starter ein Dorn im Auge. Einmal die offene Ausschreibung, also Starter aus anderen Verbänden dürfen die Titel holen, und zweitens Austragung an nur einem Tag. Da wird es wohl immer unterschiedliche Ansichten geben. Unsere drei Musketiere versuchten der Hitze und dem strammen Zeitplan zu trotzen. Thilo holte, zum Beginn der Veranstaltung, Gold mit dem Speer in der M40. Mit der Weite war er sicherlich nicht unzufrieden. Mike versuchte sich über die 800 m und im Hochsprung. In beiden Disziplinen sicherte er sich den silbernen Rang. Nach chronologischer Abfolge ist er nun der Athlet, der für unseren Verein die 500. Medaille bei LM oder MDM einfahren konnte. Rudi startete in der M70 mit dem Speer. Mit einer Weite, knapp unter 30 m, konnte er, bei starkem Gegenwind, den dritten Platz erringen. Im Stabhochsprung entschied er sich für die AK 50. Dort war sicherlich "nur" der vierte Platz drin, jedoch sprang er mit völliger Selbstverständlichkeit Landesrekord in der AK 70. Mit den 2,40 m sollte er auch recht gute Chancen bei den DM der Senioren haben. Auch in Berlin waren unsere Stabies am Sonntag gut drauf. Trotz der Hitze und den böigen Winden, gab es im Lichterfelder Stadiontolle starke Ergebnisse. Benny schraubte seinen Vereinsrekord in der M13 auf tolle 2,10 m! Eva (W15/2,80 m) scheiterte zweimal nur denkbar knapp an der Quali für die DM der U16, die bei 3,00 m liegt. Jenna konnte endlich wieder frei springen und überquerte jede Höhe, einschließlich der 3,10 m, im ersten Versuch. Bei den MDM der Frauen wäre sie vorn dabei gewesen.... Bereits am Samstag fanden die Bezirksmeisterschaften der Schüler und Jugend in Magdeburg statt. Nach den vielen Veranstaltungs-Ausfällen der letzten zwei Jahre, war es schön, wieder eine Truppe stellen zu können. Tamina setzte mit ihrem überlegenen Sieg im Hochsprung gleich das erste Zeichen. Überraschend konnte sich Janik Bronze mit dem Diskus holen. Im Sprint und Weitsprung verbesserte er seine Hausmarken ebenfalls deutlich. Silas konnte sich, durch einen sicheren Lauf, die Goldmedaille über die 80 m Hürden abholen. Auch sein Weitsprung endete mit einer Bestleistung. Theresa verpasste knapp das Finale im Weitsprung. Für Marie waren es die ersten Meisterschaften. Mit einer guten Zeit im Sprint und Bestleistung im Weitsprung konnte sie zufrieden sein. Auch Amy kommt immer mehr ins Rollen. Die Ergebnisse im Sprint und Weitsprung waren auch für sie Hausrekorde. Nora trat in drei Disziplinen an und war immer dicht am Podest. Im Sprint-Vorlauf verbesserte sie ihren persönlichen Rekord. Über die Hürden gab es einen sehr guten 4. Platz. Im Weitsprung landeten alle Versuche über 4,00 m und der letzte Satz war, mit 4,41 m ebenfalls Bestleistung. Wollen wir hoffen, dass unsere jungen Athleten den Anschluss halten können und in Zukunft auch die Möglichkeit haben, sich mit anderen Sportlern zu messen.


Am vergangenen Wochenende fanden die Landesmeisterschaften der Schüler und Jugend in Haldensleben statt. Mit Spannung erwarteten alle Vereine, wie sich die Einschränkungen der letzten beiden Jahre auf die Ergebnisse der jungen AthletInnen ausgewirkt hatten. Ein großer Abfall der sportlichen Leistungen war nicht unbedingt zu erkennen, jedoch gab es schon Abstriche in der Anzahl an Starterinnen und Starter in einigen Altersklassen. Hinzu kam der Fakt, dass am selben Wochenende die Mitteldeutschen Meisterschaften der Erwachsenen stattfanden. Wollen wir hoffen, dass dies nur eine Ausnahme war, denn die Sportler ab der U18 aufwärts können sich schließlich nicht halbieren. Im wunderschönen Waldstadion waren wir mit acht jungen Sportlern am Start. Benny war am Samstag als erster an der Reihe. Bei seinen ersten Landesmeisterschaften gewann er im Stabhochsprung Gold. (und hat immer noch nicht aufgehört zu feiern) Fast zeitgleich erledigte Emely ihre Pflichtaufgabe über die 2000 m Hindernis. In neuer Bestzeit und Vereinsrekord sicherte sie sich den Titel über diese Strecke. Eva glänzte mit dem Stab und holte sich locker den Titel. Auch Jenna gewann mit dem Stab, musste aber die Anfangshöhe drei mal angehen. Den Vorlauf über die 100 m absolvierte sie in Vereinsrekord. Das Finale ersparte sie sich jedoch, um Gold am Stab zu sichern. Nach dem Stab gab es als Belohnung noch den dritten Platz im Hochsprung. Tamina war unsere jüngste Teilnehmerin. Sie startete zeitgleich mit den Stabis im Hochsprung. Dort zeigte sie eine tolle Leistung und sicherte sich den dritten Platz. Nicolas startete im Sprint und erreichte das Finale über die 100 m. Den Weitsprung musste er nach dem ersten Versuch abbrechen, da er Schmerzen im Fußgelenk spürte. Kjell trat über die 800 m an, verbesserte seine Freiluftbestzeit und holte ebenfalls Rang drei. Mia hatte die schwerste Aufgabe. Als eine der ersten vor Ort, machte sie Fotos für unsere Präsenzen. Erst am Nachmittag ging sie dann in ihre Disziplinen. Im Weitsprung lieferte sie wieder gute Weiten ab. Beim Speer ging ihr, nach dem langen Tag dann etwas die Luft aus. jedoch wurde sie dafür mit dem dritten Platz belohnt. Am Sonntag halbierte sich unser Starterfeld. Jenna trat im Einladungs- und Endlauf über die 100 m Hürden an. Platz vier in, einem starken Feld, war der Lohn. Leider war im Endlauf der Wind wieder nicht auf ihrer Seite. Auch mit dem Diskus erreichte sie einen guten vierten Rang. Eva holte sich die Goldmedaille mit dem Diskus ab und ging anschließend in die Vorbereitung für die Hürden. Im Endlauf lag sie bis zur sechsten Hürde knapp hinter der führenden, strauchelte und und blieb auch an der letzten Hürde hängen. Hinter der Siegerin rollten Eva und Emilie Krüger vom SCM über die Ziellinie. Was anfangs nach schlimmeren Verletzungen aussah, ging zum Glück jedoch glimpflich bei beiden aus. Die Blessuren hielten Eva auch nicht davon ab, mit der Kugel Gold zu gewinnen. Tamina probierte sich noch einmal mit dem Diskus und dem Speer aus. Mit guten Weiten erreichte sie jeweils den Endkampf. Den Abschluss gestaltete Kjell mit einer weiteren goldenen Medaille. Erst kurz vor Lauf-Beginn war klar, dass seine ärgsten Konkurrenten bei den MDM in Sachsen antreten würden. Somit war der Weg für den Sieg über die 1500 m frei. Kjell holte sich die Medaille nicht einfach nur ab, sondern brachte die Strecke in Vereinsrekord über die Ziellinie. Nun haben Sportler unseres Vereines bereits 497 Medaillen bei Landes und Mitteldeutschen Meisterschaften gewonnen. Mit Spannung können wir darauf warten, wer sich mit der 500sten verewigt!


Das Pfingstsportfest zu Leuna lockte wieder eine kleine Gruppe unserer AthletInnen in die Chemie-Region. Mia, Emely, Selma und Kjell starteten zu einem letzten Test für die Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende. Mia hatte es zum ersten mal mit der 4 kg schweren Stoßkugel zu tun. Die 6,33 m waren nicht schlecht, da sie mit dem leichteren Gewicht im Vorjahr nur unwesentlich weiter stieß. Die 4,32 m im Weitsprung bestätigten wieder, dass der Durchbruch, in Sachen Weite, kurz bevor steht. Vielleicht ja in Haldensleben. Auch die 26,09 m im Speerwurf lagen in ihrem derzeitigen Leistungsbereich. Emely testete sich über die 2000 m Hindernis. Da diese Disziplin selten ausgeschrieben wird, war Leuna eine prima Trainingsmöglichkeit. Die 9:0083 min zeigen, dass sie bei den LM klar eine neue Bestleistung ansteuern möchte. Selma steigert sich immer weiter. Schon im Vorlauf über die 100 m verpasste sie ihre alte Bestmarke in 13,72 s nur um eine hundertstel Sekunde. Im Finale konnte sie schließlich in 13,64 s den neuen Hausrekord sichern. Kjell machte ebenfalls einen Testlauf für die LM über 800 m. Die 2:23,31 min bedeuteten gleichzeitig eine neue Freiluftbestleistung. Unsere SportlerInnen scheinen gut vorbereitet, für die anstehenden Meisterschaften.


Da Stabhochsprung-Wettkämpfe in unseren Breiten nicht oft ausgetragen werden, machten wir uns am Mittwoch auf den Weg nach Potsdam. Im Stadion am Luftschiffhafen stand ein Abendsportfest an, bei welchem Springerinnen und Springer vom Anfänger bis zum Profi teilnehmen konnten. Es waren noch einmal Tests in Richtung Landesmeisterschaften angesagt. Jenna hatte wieder Pech und blieb leider ohne Höhe. Eva sprang bis 2,77 m sehr sicher. Der etwas härtere Stab bereitet ihr jedoch noch etwas Kopfzerbrechen. Die 2,97 m waren an diesem Abend zu hoch für sie. Als Fazit konnten wir feststellen, dass wir nicht alles testen konnten, was wir wollten. Ein Abendsportfest direkt nach der Schule scheint zudem keinen Sinn zu machen, da die Konzentration nicht hundertprozentig auf den Wettkampf ausgerichtet ist. Viele Möglichkeiten zu Wettkämpfen gibt es nicht mehr. Da die LM und die MDM auf ein Wochenende gelegt wurden, wurde den Athleten zusätzlich ein Jahreshöhepunkt verwehrt. 


Um, nach der langen Wettkampfpause, unsere jüngsten Sportler wieder ins Geschehen zu bringen, musste eine Lösung gefunden werden. Auch bei uns gab es in den letzten zwei Jahren viele Abgänge von Mitgliedern, welche sonst bei eigenen Austragungen immer fleißig halfen. Wir entschieden uns dafür, den eigenen sportlichen Nachwuchs bereits am Freitag um Weiten kämpfen zu lassen, um am Samstag unsere volle Aufmerksamkeit den Gast-Athleten schenken zu können. Die Freitagshitze und das angedrohte Unwetter ließen uns hurtig beim Weitsprung, Ballwurf und mit dem Speer arbeiten. Viele Neulinge und gestandene Schüler aus unseren Reihen, die trotzdem kaum auf Wettkampfresultate kamen, konnten sich beweisen. Vielleicht ging der eine oder andere Stern am Sporthimmel dabei auf. Am Samstag dann ein völlig anderes Bild. Die Temperaturen deutlich im Keller und ein satter böiger Wind, machten es den Sportlern nicht leicht gute Leistungen zu erzielen. Die Speerwerfer mussten gegen den Wind ankämpfen, kamen aber dennoch zu recht guten Werten. Erstaunlich waren die Resultate im Stabhochsprung. Unter stürmischen Bedingungen springen zu müssen ist nicht gerade einfach. Es war zu befürchten, dass, die zum Teil sehr weit angereisten Gäste, die Fahrt vergebens gestartet hatten. Der Wettkampf verlief jedoch erstaunlich gut. Kein Athlet blieb ohne Höhe und viele Springerinnen und Springer erreichten sogar neue Rekorde. Eingebunden waren die Bezirksmeisterschaften der Schüler und Jugend. Benny, Eva und Jenna konnten sich dabei jeweils die Titel sichern. Der Kampf um die Pokale wurde durch unsere Gäste entschieden. Bei den Damen siegte Mia Kirchner aus Erfurt, die knapp vor Eva und Jenna blieb. Bei den Herren siegte Altmeister Steffen Fricke aus Halberstadt. Nach langer Pause sprang der 39jährige tolle 3,70 m. Den zweiten Platz in der Pokalwertung belegte Malte Schröder vom SC Magdeburg, knapp vor Fabian Mintus aus Havelberg. Extra aus dem Raum Dresden kam eine Gruppe von Athleten der SG Weißig. Auch bei den Springerinnen und Springern dieser Farben gab es zahlreiche neue Hausrekorde. Vielleicht wächst in Zukunft eine neue mitteldeutsche Springer-Gilde zusammen.


Der Mehrkampf in der Leichtathletik hat so seine Tücken. Er gilt nicht nur zurecht als Königsdisziplin, sondern auch als Wundertüte. Bei den Landesmeisterschaften der Mehrkampf-Blöcke und im Sieben- bzw. Zehnkampf in Halle, konnten unsere Sportler alle Facetten des Mehrkampfs durchleben. Eva hatte leider keine Gegnerin im Black Wurf in ihrer AK15. Trotzdem wollte sie beweisen, dass sie den anvisierten Titel nicht einfach so geschenkt bekommen würde. Nach guten Hürden und tollem Vereinsrekord mit der Kugel, waren im Sprint und Weitsprung die Ergebnisse nicht nach ihrem Geschmack. Mit dem Diskus konnte sie jedoch wieder in die Erfolgsspur zurück finden. Am Ende bestätigte sie ihre Qualifikation zur DM im Block und sollte sich auch über den Titel freuen. Tamina probierte sich im Block Basis der AK 12. Bei sehr starken Gegnerinnen musste sie sich eingestehen, dass sie in manchen Disziplinen noch nicht mithalten kann. Der Start war vielleicht etwas verfrüht. Nun hat sie die Einzeldisziplinen fest im Auge. Jenna versuchte ihr Glück im Siebenkampf der U18. Diese, und der Zehnkampf, wurden als offene Mitteldeutsche Meisterschaften ausgetragen. Druck hatte sie wenig, da sie unter den Spezialistinnen kaum auf fordere Plätze hoffen konnte. Letztendlich zeigte sie einen blitzsauberen Mehrkampf, mit einem sehr guten sechsten Platz. Besonders gut gelangen ihr die Sprints mit und ohne Hürde. Alexander war angetreten den Mehrkämpfern das Fürchten zu lehren. Mit Bestzeit über 100 m, im Zehnkampf der Männer, ging es auch stark los. Dann die Ernüchterung im Weitsprung. Nach zwei knappen Fehlversuchen lief er im letzten Sprung nur durch und verschenkte somit fast zwei Meter. Nach seiner einzigen schwächeren Disziplin, dem Kugelstoßen, sollte die Aufholjagt beginnen. Diese wurde jäh gebremst, als er während des Einspringens, beim verlassen der Matte mit dem Sprungfuß umknickte. Damit war der Traum von 6000 Punkten geplatzt. Wollen wir hoffen, dass die Verletzung nicht zu schlimm ist. Da der klare Favorit im Stabhochsprung ohne Höhe blieb, wäre sogar der Titel möglich gewesen, dass war für Alex noch bitterer. 


Auch an diesem Wochenende waren wir mit vielen Sportlern unterwegs. Rudi startete in Sarstedt beim dortigen Stab-Pokal. Nachdem er eigentlich in den sportlichen Ruhestand gehen wollte, juckte es doch wieder. Er begnügte sich mit der Anfangshöhe von 2,22 m, womit er höher sprang als bei den letzten DM der Senioren. Dies lässt auf weitere gute Resultate hoffen, so lange die Gesundheit mitspielt. Das Stadionfest in Haldensleben nutzten gleich fünfzehn unserer Athletinnen und Athleten. An den guten Ergebnissen kann man erkennen, dass die Meisterschaften immer näher kommen. Die Mehrkampfer, die am kommenden Wochenende schon ihren Saisonhöhepunkt haben (MDM und LM in Halle), testeten noch einmal Anläufe und setzten kleine Trainingsreize. Alex ragte dabei nicht nur von der Körperhöhe heraus. Mit 6,57 m stellte er den nächsten Vereinsrekord im Weitsprung auf. Eva nutzte die Gelegenheit, um ihrerseits den Vereinsrekord mit dem Speer um zwei Meter zu verbessern. Jenna verpasste die neue Bestmarke im Sprint nur um eine hundertstel Sekunde. Unsere Neulinge und Wiedereinsteiger zeigten ebenfalls gute Leistungen. Theresa fand im Weitsprung wieder Anschluss an ihre guten Leistungen und konnte auch den Speer ordentlich fliegen lassen. Nora stellte ihren Hausrekord im Weitsprung ein und glänzte im Sprint über 75 m. Tabea kam bei ihrem ersten Weitsprung-Wettkampf gleich in den Endkampf. Jule und Ben verbesserten sich im Dreikampf. Dort holte sich Ben den zweiten Platz und legte mit Rang zwei über die 800 m noch eine Medaille drauf. Mia, Amy und Nicolas verbesserten sich deutlich im Sprint. Tamina erwischte einen guten Tag. Im Weitsprung konnte sie sich den Sieg sichern. Dies gelang ihr auch mit dem Speer, wobei sie ihre alte Marke deutlich verbesserte. Emely hatte vor, den Vereinsrekord über die 800 m zu knacken. Dies gelang ihr auch für die AK U20. Zum Rekord bei den Frauen fehlen noch sechs Sekunden, was nicht unmöglich erscheint. Am Sonntag traten Caroline, Emely und Jenna bei den LM der Mittelstreckenstaffeln in Stendal an. Das Daumendrücken hatte sich gelohnt, den die jungen Damen sicherten sich den Titel mit gleichzeitigem Vereinsrekord. Thilo machte keine leeren Versprechungen und knackte an gleicher Stelle die anvisierte Marke von 30 m mit dem Hammer. Auch dies war ein Vereinsrekord!


Am Tag der Walpurgisnacht reisten wir, nicht mit dem Besen, nach Magdeburg. Auch hier wollten wir die Bahneröffnung nutzen. Das Wetter war schon fast auf dem Niveau, welches wir uns für die kommenden Meisterschaften wünschen. Selma, Mia und unsere drei Kandidaten für die Mehrkampf-Meisterschaften waren am Start. Auf dem Prüfstand waren die derzeitigen Trainingsstände in Sachen Weitsprung und 100 m. Selma verbesserte sich gegenüber Schönebeck um mehr als eine halbe Sekunde und näherte sich schon etwa der Meisterschaftsform. Mia zeigte wieder einen überzeugenden Weitsprung. Leider hatten alle Kandidaten nur drei Versuche. Der erste lag bei ca. 4,70 m, war aber leider leicht übertreten. Eva blieb im Sprint knapp über 14 s und flog im Weitsprung auf 4,73 m. Damit liegt sie voll im Soll. Auch Jenna kann mit ihrer Zeit über die 100 m und dem Weitsprung nicht hadern. Alexander überraschte jedoch im Weitsprung. Aus relativ kurzem Anlauf flog er auf stattliche 6,42 m und landete auch die nächsten beiden Versuche im Bereich des neuen Vereinsrekordes. Beim Sprint leistete er Maßarbeit. Mit 11,99 s blieb er erstmals unter 12 Sekunden. Am nächsten Wochenende get es heiß her. An drei Wettkampforten sind wir mit knapp 20 Startern aktiv. Mit den Mittelstreckenstaffeln in Stendal winken auch die nächsten Medaillen für unsere Läufer.


Sicherlich haben viele schon auf den Bericht von Schönebeck gewartet. Tut mir Leid, wenn es etwas länger gedauert hat, es gibt halt noch lästige andere Dinge die zu erledigen sind. Am Sonntag waren wir mit einem Großaufgebot in Schönebeck, beim dortigen nationalen Bahneröffnungssportfest am Start. Fünfzehn Athleten wollten schauen, wie, nach Ostern, der Hase läuft. Sollte nicht jede sportliche Leistung erwähnt werden, seht es mir nach. Dass der Wettkampf für Sportler und Betreuer anstrengend werden würde, war klar abzusehen. Es gab 411 Athleten und Athletinnen, die teilweise mehrfach ins Rennen gingen. Die Sprinter und Speerwerfer hatten es nicht leicht, da permanenter starker Gegenwind bessere Leistungen verhinderte. Ihren ersten Start für den PSV hatte Amy. Durch den anfänglichen Stau an Disziplinen, kam eine genauere Einweisung etwas zu kurz. Dafür zeigte sie jedoch einen guten Einstand. Beim Hochsprung wird von ihr sicherlich noch deutlich mehr in diesem Jahr zu sehen sein. Mina trat in der gleichen Disziplin an und stellte einen Hausrekord auf. Der Sprung über 1,34 m war technisch auch deutlich der beste. Im Sprint konnte sie, unter knapp 30 Teilnehmerinnen, den Endlauf der besten Sechs erreichen. Jule und Ben traten im Dreikampf an. Beide zeigten tolle Leistungen und landeten mit ihren Ergebnissen im Vorderfeld. Ben wurde sogar glücklicher Dritter, wobei das lange Warten auf die Siegerehrung sicherlich nicht viel Spaß machte. Nora und Benny kämpften beim Speerwurf mit dem Gegenwind. Trotz technisch guter Würfe kamen nicht noch bessere Weiten zustande. Im Weitsprung zauberte Nora allerdings klasse Leistungen hervor. Platz sechs unter vielen Teilnehmerinnen war positiv überraschend. Auch Mia zeigte wieder einen guten Wettkampf im Weitsprung. Eine neue Bestleistung ist nun überfällig. Eva holte einen kompletten Medaillensatz ab. Beim Diskus gewann sie unangefochten. Mit der Kugel wurde sie nur knapp auf den zweiten Rang verdrängt und im Hürden-Finale ließ sie sich auch nicht von störrischen Hürden aufhalten. Jenna und Alex zeigten, trotz guter Weiten, noch einige Baustellen in der Technik beim Diskus auf. Auf den Sprint über die 200 m konnten sie sich kaum vorbereiten. Die Zeiten lassen erahnen, wo es mit ordentlicher Erwärmung und mehr Windunterstützung hingehen kann. Rudi war am selben Tag in Sarstedt unterwegs und konnte, beim dortigen Werfertag, die Klasse M70 unangefochten für sich entscheiden.


Das der Hammer derzeit bei Thilo recht gut fliegt, merkte er schon beim seinem letzten Training am Gerät, am Mittwoch. Sei Ziel war es, am Samstag in Stendal, beim dortigen Werfertag, die 30 Meter anzugreifen. Dies gelang ihm fast. Die magische Grenze ließ er sich damit noch offen. 29,50 m deuten aber deutlich an, wo es in diesem Jahr hingehen kann. Im Weitenbereich zwischen 30 und 35 Meter sollte sich niemand aufhalten.


Der späte Wintereinbruch forderte unsere Athleten und Betreuer am vergangenen Wochenende gehörig. An drei Standorten waren wir aktiv. Am Samstag starteten unsere Läufer bei den LM und BM über die 10 km Straße. Den unangenehmen Temperaturen zum Trotz, zeigten Kjell und Hannes in der U20 hervorragende Leistungen. Beide verbesserten ihre Hausrekorde deutlich und qualifizierten sich damit für die DM über die gleiche Strecke. Im Magdeburger Stadtpark wurde Kjell in 36:28 min Dritter und Hannes in 38,28 min Vierter, hinter den Saar-Brüdern aus Halle. In der BM Wertung belegten sie damit die Plätze eins und zwei. Rudi war am gleichen Tag unterwegs. Er entschied sich erst am Morgen zum Werfertag nach Dissen zu fahren. Seine Werte waren, bei Schneegestöber und kalten Winden, erstaunlich gut. Im Wurf Fünfkampf stellte er in der M70 einen neuen Vereinsrekord auf. Die Kugel flog ebenfalls auf eine neue Bestmarke. Auch Jürgen konnte sich mit diesen Leistungen für die DM im Fünfkampf der Senioren qualifizieren. Am Sonntag wurde schließlich auch geworfen. Sieben Sportler, von jung bis knackig, gingen in Schönebeck, beim dortigen Werfertag, an den Start. Nicht jeder kam mit den winterlichen Bedingungen zurecht. Benny lieferte eine technisch gute Leistung ab. Tamina war vor allem mit dem Diskus und dem Speer stark. Mia stellte mit dem Diskus in der U20 einen Vereinsrekord auf, konnte ihre Ziele mit dem Speer aber nicht erreichen. Die Kälte hinderte auch Alexander daran, sich mit der Kugel und dem Diskus weiter vorn zu Platzieren. Mit dem Speer überraschte er jedoch alle. Bianca freute sich über die Leistungen bei ihrem ersten kompletten Werfertag. Katrins Weiten mit der Kugel und dem Diskus waren recht gut, bei besseren Bedingungen ist wesentlich mehr drin. Den Temperaturen zu trotzen schien jedoch Eva. Mit der Kugel kam sie mehrfach deutlich über ihre bisherige Bestweite und schraubte den neuen Vereinsrekord auf tolle 10,75 m. Auch der Diskus flog sehr gut. Mit 29,99 m ließ sie sich, taktisch klug, noch ein großes Ziel offen. Beim Speer fehlten nur wenige Zentimeter am Vereinsrekord. Der wird sicherlich auch noch fallen.


Getreu unserem Motto "Nur die Harten kommen in den Garten", waren am Sonntag wieder viele fleißige Sportler auf unseren Anlagen unterwegs. Diese ehrgeizige Einstellung hat gegenseitige Schulterklopfer verdient. 

Am Freitag fand die Ehrungsveranstaltung, für die erfolgreichsten Sportler im Jerichower Land der Jahre 2020 und 2021, statt. Wir beschränkten uns bei dieser Veranstaltung darauf, nur die Athleten antreten zu lassen, die in den letzten beiden Jahren bei Deutschen Meisterschaften am Start waren. Nach den Veranstaltungs-Kriterien, hätten noch viele Sportler unserer Abteilung zusätzlich gemeldet werden können. Geehrt wurden Eva, Jenna, Adrian, Kjell und Alexander, für ihre tollen Erfolge der letzten beiden Jahre. Der KSB ließ es sich nicht nehmen, auch die jungen Sportler zu ehren, die im selben Zeitraum zu den Sportschulen des Landes wechselten. Aus unseren Reihen betraf dies Emilie und Rieke, die mittlerweile für den SCM an den Start gehen.

Am Samstag war Rudi in der Werfer-Spur. Beim Werfertag in Borsum, versuchte er die empfindlich kühlen Temperaturen auszublenden. Für die Bedingungen waren die Ergebnisse recht ordentlich. Mit 30,12 m konnte er die Konkurrenz im Diskus in der AK 70 für sich entscheiden. Die Kugel flog auf 9,78 m. Sehr zufrieden stimmte ihn das Ergebnis im Speerwerfen. Rudi schleuderte die 500 g schwere Zigarre auf 33,69 m. Bei etwas besserem Wind wären sogar einige Meter mehr drin gewesen.                            Am Sonntag waren dann unsere Läufer aktiv. Auf den drei unterschiedlichen Strecken, beim 16. Burger Bismarckturmlauf, maßen sich acht Vereinsmitglieder mit ihren Gegnern aus anderen Vereinen. Für die Schüler bis einschließlich der U14 waren die 2,44 km im Angebot. Ben, in der AK10, und Tamina, in der U14, liefen lange zusammen. Am Ende belegten beide den sechsten Platz in ihren Wertungen. Auf den 6,5 km versuchten sich Caro, Emely, Eva und Katrin. In der U20 konnten Emely und Caroline für einen tollen Doppelsieg unserer Farben sorgen. Eva durfte etwas gechillter auf die Strecke gehen und wurde vierte in der U16. Katrin hatte sich eine Zeit von unter 45 min als Ziel gesetzt. Am Ende war sie fünf Minuten schneller und bleib, bei ihrem dritten Rang in der W45, sogar knapp unter 40 Minuten. Den langen Kanten nahmen Hannes und Kjell ins Visier. Auch hier gab es, auf den 10,59 km, in der U20 einen Doppelsieg für unsere jungen Läufer, was für Trainer Holger sicherlich sehr zufriedenstellend war.


Der erste Titel der neuen Freiluftsaison könnte Richtungsweisend für das Jahr 2022 werden. Für die Bezirksmeisterschaften im Cross hatten drei unserer jugendlichen Sportler gemeldet. Mia startete im Wolmirstedter Küchenhorn über die 3,7 km, Kjell und Adrian meldeten sich für die 4,6 km an. Dass die Strecke nicht einfach ist, kann z.B. Hannes berichten, der in der vergangenen Jahren mehrfach das Rennen abbrechen musste. Auch für Mia lief es nicht nach Wunsch. Nachdem sie sich bei der Schuh-Wahl verpokert hatte, war der anvisierte dritte Platz nicht mehr in Reichweite. Obwohl sie schon nach der ersten Schleife auf dem Rundkurs merkte, dass es so nicht geht, lief sie durch und belegte in 18:19 min den fünften Platz. Adrian musste vor dem Start leider absagen. Ihn plagten Knie-Probleme. Für Kjell lief es hingegen recht gut. In der U20 konnte er, mit gut vier Minuten Vorsprung, seinen Lauf gewinnen. Der neue Bezirksmeister absolvierte die Strecke in tollen 17:12 min.


Nun hat es auch uns erwischt. Nachdem wir, gut gesichert, die Stürme der letzten Jahre überstanden hatten, hat uns eines der vielen Frühjahres-Sturmtiefs erwischt. Welche Kraft in den Böen lag, ist auf dem Foto zu erahnen. Da wir am Sonntag unseren ersten Arbeitseinsatz des Jahres durchführten, konnten wir die Schäden zeitnah bereinigen. Ob Versicherungsschäden entstanden sind und wie hoch diese werden, muss in den nächsten Tagen begutachtet werden. Erfreulich war, dass, trotz des schlechten Wetters, viele fleißige Helfer vor Ort waren. Dies macht uns Hoffnung, nach der geschrumpften Mitgliederzahl durch die Pandemie, auch weiterhin als Verein handlungsfähig zu bleiben. Nur die Harten ......

Wenn alles funktionieren würde, bräuchten wir kein Training mehr durchführen oder unsere Athleten wären Roboter. Dass dies nicht so ist, zeigte der Ablauf des letzten Pokal-Springens der LG Nord in Berlin. Am Mittwoch in den Ferien traten wir noch einmal in der Rudolf-Harbig-Halle, gegenüber dem Olympiastadion, zum Stabhochsprung an. Schon Tags zuvor gab es die erste Ernüchterung. Alexander, der uneinholbar in der Pokalwertung der Männer führte, musste durch eine häusliche Quarantäne passen. Dafür nahm Benny am Wettkampf teil. Er zeigte wieder kleine Verbesserungen und steigerte sich gegenüber Potsdam um 3 cm. Die ungewohnten Höhen, jeweils mit einer acht am Ende, verunsicherten unsere SpringerInnen etwas. Jenna stieg bei 2,68 m ein und auch gleich wieder aus. Die Höhe hatte sie locker im Griff, jedoch berührte sie die Latte bei den ersten beiden Versuchen nach der Überquerung und im letzten Versuch fiel auch noch der Stab in die Latte. Damit steht bei ihr nun der erste "Salto Nuilo" zu Buche. Auch sie gab damit den sicheren Pokal noch aus der Hand. Niederlagen müssen auch gelernt werden. Jenna wird sicherlich einiges aus dieser Situation mitnehmen können. Lachende Dritte war Eva. Obwohl sie mit ihren übersprungenen 2,68 m nicht zufrieden war, stand sie nun als Pokal-Siegerin der U18 fest. Bis Mitte April ist nun Aufbautraining angesagt, um, bis zu den Freiluft-Höhepunkten, wieder in die Spur zu kommen. Wir haben auch gelernt, dass die Anzahl der Wettkämpfe deutlich reduziert werden muss, um körperlich und mental voll bei der Sache zu sein.


Das letzte Meisterschaftswochenende der Hallensaison ist nun auch erledigt. Nachdem die MDM ursprünglich im vergangenen Jahr abgesagt wurde (C....), durften die Sportlerinnen und Sportler der U16 nun doch in Chemnitz ihre Titelträger/innen suchen. Im Sportforum fanden die Meisterschaften der AK 14 und 15 statt, die in der Halle bereits gegeneinander antreten müssen. Eva hatte sich für drei Disziplinen qualifiziert und versuchte vor Ort ihr Bestes zu geben. Leicht war es nicht, denn ihr Trainer weilte zur selben Zeit in Potsdam beim dortigen XO-Cup der Stabhochspringer. Der Zeitplan wurde kurz vor der Veranstaltung zu Ungunsten von Eva verändert. Ursprünglich war genügend Platz zwischen den Disziplinen Stabhochsprung und Diskus, nun lag nur eine Stunde zwischen den jeweiligen Starts. Den Stab-Wettkampf meisterte Eva sehr gut. Sie übersprang wieder 2,80 m und belegte damit den zweiten Rang. Beim Diskus machte sich das fehlende Einwerfen und der mangelnde Abstand zum Vorwettkampf bemerkbar. Eine mögliche Medaille war daher nicht drin. Die 22,87 m sind deutlich unter ihrem Vermögen, jedoch Platz vier ist dafür in Ordnung. Zum abschließenden Kugelstoßen konnte sie noch einmal alle Reserven mobilisieren und belegte auch hier, mit sehr guten 9,96 m, den vierten Platz. Im Potsdamer Stadion am Luftschiffhafen waren Jenna und Benjamin am Start. Bei dieser internationalen Veranstaltung war die deutsche Spitze der weiblichen Springerinnen vertreten. Auf drei Anlagen wurde gleichzeitig gesprungen, ehe zum Abschluss die Profis ihre Visitenkarten abgeben durften. Jenna musste ungewohnt früh einsteigen. Ehe die nächsten Damen einstiegen, hatte sie schon einige Höhen absolvieren müssen. Nach Einstieg bei 2,60 m sprang sie auch die 2,95 m im ersten Versuch. Bei 3,05 m fehlte dann das Glück. In der bereinigten Tabelle aller Springerinnen der U18 belegte sie den fünften Platz. Benjamin war jüngster Teilnehmer der Veranstaltung und begann auch mit dem offiziellen Wettkampf. Nachdem ihm fast die gesamte Hallensaison am Stab untersagt blieb, war sein Neueinstieg doch recht ansprechend. Er übersprang 1,75 m und stand damit in der AK 13 bereits als Sieger fest. Die 1,90 m waren locker drin, doch fehlte etwas Glück. Als Sieger wurde er mit seinen Preisen jedoch getröstet. 

Am vierten Wettkampf-Wochenende in Folge, teilweise Samstag und Sonntag, war zu erkennen, dass die letzten sportlichen Auseinandersetzungen ihre Spuren hinterlassen hatten. Hinzu kamen, bei einigen Athleten, weitere drei Abendsportfeste seit Mitte Dezember. Körperlich und mental ist es schwierig, sich auf einem hohen Level zu halten, wenn ein Höhepunkt den anderen jagt. An diesem Sonntag waren es die Mitteldeutschen Hallenmeisterschaften der U18 und U20. Das Murmeltier grüßte schon zum fünften mal in Folge aus Halle. Der Tag in der Brandberge-Halle war sehr lang, wir reisten im Morgendunkel an und verließen die Wettkampfstätte wieder im Dunkel. Eva, Jenna, Mia und Adrian hatten sich für diese Meisterschaften qualifiziert. Für Eva gab es wenig Druck, da sie noch der U16 angehört. Durch die übersprungene Qualifikations-Höhe konnte sie aber bei den älteren Damen starten. Sie bewies einmal mehr ihre gefundene Wettkampf-Stabilität und wurde mit guten 2,80 m Vierte. Jenna hatte sich mit dem Stab sicherlich mehr erhofft. Beide Stabis hatten jedoch schon den dritten Wettkampf der letzten acht Tage in den Beinen, sodass nicht alles funktionierte. Bis zu den übersprungenen 2,90 m lag sie vorn, scheiterte dann aber äußerst knapp an 3,00 m. Kurios kam sie auch im Weitsprung zu Bronze. Dort startete sie in der U20, da sie bei den LM aus Zeitplan-Gründen in dieser Disziplin mit auf dem Podium stand. Da sie nach den hohen Belastungen der letzten Wochen das Sprungbein wechselte, war mit Bestleistungen nicht zu rechnen. Eine neue Wettkampfregel bescherte ihr dann die Medaille, da ab diesem Jahr drei ungültige Versuche, auch bei weniger als acht Teilnehmern, zur Disqualifikation führt. Die Speerwerferinnen der U20 hatten mit den sehr starken Winden zu kämpfen. Bei den wenigen gültigen Versuchen konnte sich Mia über einen recht gut getroffenen Wurf freuen. Der sechste Platz bei MDM ist für Mia ein tolles Ergebnis. Um 16.50 Uhr ging dann endlich Adrian an den Start über die 3000 m. Er hatte noch eine Rechnung mit zwei Magdeburger Lauf-Kollegen offen, die ihm bei den letzten Landesmeisterschaften, jeweils auf der Zielgeraden, noch einen Platz stibitzten. Sein Plan ging mehr als auf. Nach halber Strecke setzte er sich von der Gruppe der beiden SCM-Läufer ab und baute den Vorsprung immer weiter aus. Zu Gold reichte es nicht, jedoch war der zweite Platz nie gefährdet. Seinen Hausrekord verbesserte er um glatte zehn Sekunden, was gleichbedeutend mit einem tollen neuen Vereinsrekord ist. Auch am nächsten Wochenende geht es noch einmal auf die Pisten. Am Samstag startet Eva in Richtung Chemnitz, um dort bei den MDM der U16 anzutreten. Wenn alles ohne Probleme abläuft, könnte auch hier noch eine Medaille winken. Der Rest der Stabis fährt nach Potsdam, um, am Luftschiffhafen, beim dortigen XO-Cup teilzunehmen. Dort wird auf drei Anlagen gesprungen. Amateure und Profis können dann bestaunt werden.


Berlin ist immer eine Reise wert! Zwar sahen unsere Stabies nichts von der Stadt, jedoch scheint ihnen die Rudolf-Harbig-Halle zu liegen. Beim gestrigen zweiten Pokal-Springen der Dreierserie der LG Nord Berlin, traten wieder Jenna, Eva und Alexander im Stabhochsprung an. Direkt nach Schulschluss ging es auf die Reise. So langsam scheinen unsere Springer-innen das Trainingsloch des vergangenen Herbstes überwunden zu haben. Alexander hatte etwas Pech. Nach seinem furiosen Auftritt am Samstag in Halle, lief es in Berlin nicht optimal. Nach dem Einspringen musste er 90 min warten um seinen ersten Wettkampfsprung machen zu können. Dass er bei 3,65 m einstieg zeigte schon einiges; denn es war immerhin seine zweitbeste Höhe überhaupt. Dies gelang ohne Probleme. Jedoch bei 3,85 m schlichen sich technische Fehler ein, die noch größere Höhen nicht möglich machten. Eva und Jenna sah man beim Einspringen schon an, dass sie etwas vor hatten. Eva stieg bei 2,45 m ein und überquerte danach die 2,65 m. Für die 2,75 m benötigte sie den zweiten Versuch, da der Stab zuvor in die schon übersprungene Latte fiel. Die 2,85 m bedeuteten Bestleistung. Tatsächlich übersprang sie diese Höhe im dritten Versuch und war überglücklich. Jenna stieg bei 2,65 m ein und übersprang die 2,85 m ebenfalls. Die nächste Höhe ließ sie aus. Die Chance nutzte Eva mit härterem Stab und übersprang sogar die 2,95 m im zweiten Versuch. Plötzlich lag sie damit in der Pokal-Wertung der U18 vorn. Jenna konnte jedoch kontern und überwand die 3,05 m im dritten Versuch. Diese Höhen machen Hoffnung für den Sonntag. Dann heißt es, bei den MDM in Halle, die Nerven zu bewahren. Die Bestleistungen der vier teilnehmenden Springerinnen liegen nur 16 cm auseinander! Schöner Nebeneffekt für Eva und den Verein war, dass Eva die Kadernorm von 2,90 m nun in der Tasche hat. Noch 5 cm, dann ist sie sogar für die DM der U16 qualifiziert!

Es geht erfolgreich weiter! Gestern fanden in Halle die Landesmeisterschaften der U18 und F/M statt. Eingebunden darin waren die LM der Läufer über 1500 m und im Stabhochsprung aller Altersklassen. Das Ausrichter-Team in der Brandbergehalle bewies einmal mehr, wie man sehr gute Veranstaltungen austrägt. Wir gingen mit neun Athleten ins Rennen. Alles klappte an diesem Tag nicht, jedoch waren wiederum hauptsächlich positive Aspekte mitzunehmen. Nicolas trat bei den Männern im Sprint und Weitsprung an. Bei starken Gegnern, unter ihnen Zehnkampf-Hoffnung Marvin Bollinger, blieb ihm im Sprint der 11. und im Weitsprung der sechste Platz. Mia startete im Weitsprung bei den Frauen und konnte sich dort über Platz fünf und einen neuen Hausrekord freuen. Im Winterwurf, der nicht Programm der LM war, siegte sie mit dem Speer in der U20. Jenna hatte im Stab etwas Pech. Sie blieb unter ihren eigenen Erwartungen und holte Rang zwei. Den Hürdenlauf, der gleichzeitig mit Stab stattfand, musste sie auslassen. Mit dem Diskus lief es dafür besser. Auch ohne Training konnte sie mit etwas Glück den zweiten Platz erringen. Eva lieferte wieder einen guten Stab-Wettkampf ab und konnte sich, bei eingestellter Bestleistung, über den Titel freuen. In der höheren U18 trat sie zusammen mit Jenna beim Diskus an und belegte dort einen sehr guten 4. Rang. Auch unsere Läufer bewiesen wieder ihren starken Aufwärtstrend. Emely, Adrian und Kjell stellten über die 1500 m jeweils einen Vereinsrekord auf. Adrian wurde in der U18, nachdem er auf der Zielgeraden noch abgefangen wurde, Dritter. Auch Emely holte sich Rang drei in der U20. Kjell schraubte seinen Rekord deutlich nach unten und wurde Vierter. Alexander hatte bei seinen Starts ein Problem. Schon nach erster Einsicht des Zeitplanes war klar, dass sich sein Hochsprung und der Stabhochsprung überschneiden würden. Letztendlich kam es so, dass er in beiden Disziplinen der Männer zum selben Zeitpunkt seine Anfangshöhe springen sollte. Da er im Anschluss auch beim Stab die Hochsprung-Spikes anbehielt, konnte er die einzigartige Situation gut managen. Nach ständigem hin und her brach er den Hochsprung ab, nachdem sein Sieg feststand. Währenddessen hatte er mit dem Stab fast unbemerkt seinen Hausrekord um 30 cm verbessert. Für die 4,00 m reichten allerdings dann doch die Kräfte nicht mehr. So wurde Alex im Stab zweiter, hinter seinem Vereinskameraden Johannes, der mit übersprungenen 4,10 m eine starke Leistung bot. 



Am zweiten LM-Wochenende kamen unsere Athleten so richtig ins Rollen. Tatsächlich gab es in der Hallenser Brandbergehalle keine leistungsmäßigen Ausfälle. Vielmehr purzelten die Vereinsrekorde und positiven Überraschungen. Los ging es mit Thilo, der seit zwei Jahren wieder eine Meisterschaft besuchte. In der M40 stellte er seine LM-Bestleistung ein und wurde Landesmeister. Eva sprintete über die Hürden ins Finale. Sie zeigte sich verbessert gegenüber dem Mehrkampf der vergangenen Woche. Im Finale legte sie noch einige Körner zu und wurde dort, mit ihrer besten Hallenzeit, überraschend Vierte. Mit der Kugel klappte noch immer nicht alles, jedoch zeigte Eva Nervenstärke und stieß das Gerät im letzten Versuch auf die Bronze-Weite. Mia musste in die Kälte zum Winterwurf mit dem Speer. Zum ersten mal warf sie im Wettkampf die 600 g-Rakete. Im letzten Wurf traf sie das Gerät optimal, sodass es, neben dem Vereinsrekord, dafür auch die silberne Medaille gab. Im Weitsprung verbesserte sie ihren Hallen-Rekord und belegte den fünften Rang. Jenna trat eine Klasse höher in der U20 an, da sie am kommenden WE neben dem Stab kaum andere Disziplinen belegen kann. Im Sprint über die 60 m wurde sie 15., was allerdings nichts aussagt, da die komplette Landesspitze der U20 vor Ort war. Mit ihrer Zeit verbesserte sie den U20 Vereinsrekord über diese Strecke. Selbes gelang ihr im Weitsprung, bei dem es zusätzlich die Silbermedaille gab. Kjell erwischte einen optimalen Tag. Vom Beginn des 800 m-Rennens an, versuchte er an der vor ihm laufenden Gruppe zu bleiben. Dies brachte ihn Durchgangszeiten über 200 m und 400 m ein, die unter seinen Streckenrekorden lagen. Im Ziel war er mit Vereinsrekord und 18sekündiger Verbesserung seines Hausrekordes überglücklich. Auch Katrin griff seit langer Zeit wieder einmal ein. Sie schnappte sich die Kugel und wurde auf Anhieb wieder Landesmeisterin. Auch sie konnte sich über einen Vereinsrekord freuen.

Am Mittwoch ging es, in Vorbereitung auf die Landesmeisterschaften, nach Magdeburg. Beim dortigen Abendsportfest traten sieben unserer Sportler/innen an. Eva siegte mit dem Stab in der W15; gleiches gelang Jenna in der U18. Dabei sprang sie endlich wieder über die 3,00 m. Auch Alexander und Johannes traten beim Stabhochsprung an. Alex wurde Vierter, direkt hinter Johannes. Mia zeigte wieder einen guten Weitsprung und konnte den Sieg in der U20 mitnehmen. Auch Caroline siegte. Über die 1000 m stellte sie zudem einen Vereinsrekord auf. Nicolas kam im Weitsprung noch nicht zurecht, beim Sprint sah es aber schon recht gut aus. Er lief über die 60 m seine zweitbeste Zeit. Vielen Dank auch den Helfern beim Stabhochsprung. Ohne eure Hilfe, bis in die späten Stunden, wäre der tolle Wettkampf nicht zustande gekommen.



Das neue Wettkampfjahr startete am Samstag und Sonntag in einen Meisterschafts-Marathon, der am 5. Februar sein Ende finden wird. Bis dahin treten unsere Athleten noch dreimal in Halle, zweimal in Berlin, einmal in Potsdam und mehrfach in Magdeburg an. Ein Durchatmen für Athleten und Trainer ist also kaum zu erwarten. Los ging es am Samstag mit den Landesmeisterschaften in den Bahn-Langstrecken. Adrian und Kjell traten dazu, in der Brandbergehalle zu Halle, in den AK U18 und U20 über die 3000 m an. In der sehr großen Sport-Arena, sind die längeren Läufe nicht unbedingt angenehm. Die trockene Luft verhindert Rekordergebnisse. Kjell lief zum ersten mal diese Strecke und konnte mit Rang vier in 10:30,96 min zufrieden sein. Adrian ging mit dem besten Vorwert ins Rennen. Pech hatte er schon bei der Startaufstellung. Trotz seiner Meldeleistung musste er auf den äußersten Teil der Bahn. Bei zehn Läufern dauerte es eine Weile, bis er sich an die Spitze kämpfen konnte. Dann bestimmte er über weite Strecken das Rennen und wurde erst in der letzten Runde überspurtet. Silber, in einer guten Zeit von 9:33,06 min, kann sich sehen lassen. Am Sonntag standen für Eva die Zeichen etwas anders. Die LM Fünfkampf der U16 wurde mitgenommen, um im Vorfeld der vielen Meisterschaften zu sehen, wie das hindernisreiche Training (für alle) sich ausgewirkt hatte. Schon bei der ersten Disziplin musste korrigiert werden. Auf dem Weg zur ersten Hürde stellte Eva von sieben auf acht Schritte um. Die Zeit war dafür recht ordentlich. Die Zitterdisziplin Hochsprung bewältigte sie im erwarteten Bereich. Beim Kugelstoßen klappte leider nicht alles, dort wäre sicherlich ein Meter mehr möglich gewesen. Überraschend lief es im Weitsprung recht gut, was auf die Einzel-LM hoffen lässt. Bei den abschließenden 800 m musste Eva nach halber Streck abreißen lassen. Die trockene Luft traf sie besonders. Die Platzierung war letztendlich nicht so wichtig, der Mehrkampf Block Wurf ist halt etwas anderes.


Letzter Akt des Jahres 2021 war unser Sylvester-Lauf. Nachdem wir im vergangenen Jahr bei Minusgraden und Schnee, paarweise um die Wette liefen, war der Lauf zum Abschied des Jahres von überaus milden Temperaturen geprägt. Am Start waren nicht ganz so viele Pärchen wie erhofft, jedoch hatten die Anwesenden sehr viel Spaß beim Lauf. Zum ersten mal in der kurzen Geschichte dieser Tradition, hatten wir sogar einen virtuellen Auftritt. Mia und Addi starteten im hohen Norden und übermittelten im Anschluss ihr sagenhaftes Ergebnis. Laufbegeisterte Fremdstarter waren ebenfalls vor Ort. Diese scheiterten knapp an einer Traummarke. Erwähnt werden muss auch Thilos Auftritt, der als Allein-Starter erst in der letzten Runde Unterstützung bekam. Last uns die Tradition beibehalten, nächstes Jahr vielleicht mit größeren Starterfeldern.

Team
Runden
km
Platz
Spock & Kirk / Basti und Christoph
39 + 350 m
15,950 km
1
Virtuell / Mia + Addi
37
18,800 km
2
Dünn und doff doof / Jenna  + Eva
28 + 50 m
11,250 km
3
Silberrücken / Katrin + Mario
26 + 200 m
10,600 km
4
Mix / Benny, Bianca, Tamina, Holger, Martina
25 + 50 m
10,050 km
5
Thilo + Merle
17
6,800 km
6





Liebe Sportfreunde, hinter uns liegt ein Jahr, dass uns in vielen Möglichkeiten einschränkte. Trotzdem war es mit Abstand das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Abteilung. Nun gilt es nachzuweisen, ob wir auch in diesem Jahr in der Lage sind, in der regionalen Spitze mitzuhalten. Im Mittelpunkt wird aber sicherlich weiterhin die Gesundheit stehen, mit allen Einschränkungen, die wir dabei auch erdulden müssen. Lasst uns alle an einem Strang ziehen, dann wird die Gegenwart erträglicher und die Zukunft um so schöner.