Nach dem Wettkampf ist nicht nur vor dem Wettkampf, sondern auch Vereinsarbeit. Am Sonntag waren erfreulich viele Helfer auf dem Platz um unseren Frühjahresputz 2.0 abzuarbeiten. Es standen einige Aufgaben an, die wir teilweise schon Jahrzehnte vor uns hergeschoben hatten. Der Berg der Arbeit nimmt von Mal zu Mal mehr ab. Vorerst liegen nur noch Kleinigkeiten an, die wir sicherlich auch gemeinsam bewerkstelligen können. Danke an alle fleißigen Helfer, die ihren Sonntagmorgen für den Verein "opferten".


Nach den Läufern, starteten nun auch die Werfer in die neue Freiluftsaison. Beim 41. Werfertag des LV Stendal waren neun unserer Vereinsmitglieder am Start. Dabei deckten wir das komplette Altersspektrum unserer Abteilung ab. Merle versuchte als jüngste Teilnehmerin des PSV den Schlagball auf eine gute Weite zu befördern. Bei ihrem ersten Wettkampf verpasste sie den Endkampf in der w10 nur knapp. Ihre Weite war gut und bei mehr Lockerheit fallen die 20 m demnächst auch. Tamina belegte in der W14 alle drei angebotenen Disziplinen. Sie brachte es fertig, auch jeweils auf dem Treppchen zu landen. Auch Schwester Eva (U18) startete mit der Kugel, dem Diskus und dem Speer. Bei ordentlichen Weiten reichte es zweimal für die Siegerehrung. In der Familienwertung hatte Bianca die Nase vorn. In der W50 konnte auch sie drei Urkunden erhaschen und verbesserte dabei jeweils ihren Vereinsrekord. Bei den Frauen konnte Mia den Vereinsrekord im Speerwurf verbessern. Nun fehlen nur noch 1,49 m zur magischen 30er-Marke. Katrin und Mario begnügten sich mit dem Diskus. Beide waren mit dem Auftakt nicht unzufrieden. Thilo schleuderte den Hammer auf Siegesweite. Auch mit dem Diskus belegte er den ersten Platz in der AK 40. Altmeister Rudi startete ebenfalls mit drei Wurfgeräten. In der AK 75 holte er unangetastet die Siege mit dem Speer, der Kugel und dem Diskus. Die Überraschung des Tages gelang Ole mit dem Speer. Als Späteinsteiger in die Leichtathletik, trat er erstmals zu einem Wettkampf in der U18 an. Gleich im ersten Versuch, der bei guten 48 m lag, zeigte er wo es hingehen kann. Mit 52,56 m im dritten Versuch schockte er die Konkurrenz und sich selbst. Mit dem Sieg rückte er bis 3,50 m an die Quali für die DM U18 heran. Zum Vereinsrekord, der schon 23 Jahre alt ist, fehlen nur noch zwei Meter. Gratulation an alle Teilnehmer.

Am Sonntag fand die 18. Auflage des Bismarckturmlaufes statt. Organisator war der Heimatverein Burg, welcher unsere Heimstätte traditionell als Start- und Zielort auserkoren hatte. Knapp 300 Teilnehmer aller Altersklassen suchten ihre Sieger auf den drei Teilstrecken. Das tolle Laufwetter beteiligte sich an der sehr guten Organisation. An dieser Stelle möchten wir uns besonders bei allen Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäckern sowie den Helfern vor Ort bedanken, die den Reibungslosen Ablauf der Veranstaltung mit garantierten. Aus unseren Reihen waren 15 Läuferinnen und Läufer am Start. Hannes siegte über die 6,5 km in den Farben des SC Magdeburg. Unsere Sportler konzentrierten sich hauptsächlich auf die 2,4 km. Da die Altersklassen unterschiedlich stark besetzt waren, wurde nicht jeder für seinen starken Auftritt belohnt. Alle gaben ihr Bestes und die Zeiten unterstrichen dies. Als Zweiter der Gesamtwertung kam Anton ins Ziel. Er gehörte zu den wenigen Läufern, die die Strecke unter 10 Minuten absolvieren konnten. Ebenfalls Rang Zwei konnte Charlotte in der U12 ergattern. Platz Drei ging an Janik in der U10, der uns als jüngster Sportler auf dem Podium vertrat. Einen überraschenden Sieg holte sich Moritz in der U12. Damit machte er seinen Trainer der Fußball-Abteilung besonders stolz. Pech hatten unsere U10er Damen, die trotz hervorragender Zeiten knapp am Podium vorbeiliefen. Auf der mittleren Strecke über 6,5 km ging Caro an den Start. In einer starken Zeit konnte sie sich in der W20 durchsetzen und den Sieg holen. Gratulation allen Läuferinnen und Läufern.


 



2,4 km

gesamtPlatz AK


Anton2011U142.2.9:38,4 min


Leopold2012U1412.8.10:32,0 min


Moritz2013U1218.1.11:44,5 min


Janik2015U1019.3.11:47,9 min


Fenja2011U1421.4.12:06,1 min


Elina2016U1025.4.12:40,5 min


Hanna2015U1027.5.12:43,3 min


Sarah2016U1028.6.12:58,0 min


Charlotte2014U1231.2.13:10,6 min


Benjamin J.2011U1435.12.13:18,6 min


Leon2012U1437.13.13:25,6 min


Miriam2015U1055.12.16:43,3 min


Benjamin G.2014U1256.5.16:43,8 min





6,5 km


Caro2003W2020.1.31:50,0 min



Thilo fuhr am Samstag Richtung Berlin, um einen ersten Wettkampfkontakt zu seinen Wurfgeräten zu finden. In Zehlendorf startete er beim dortigen Werfertag und trat mit dem Diskus und dem Hammer an. Pünktlich zu Wettkampfbeginn öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete recht stark. Für den Diskuswurf, den er in der AK 40 mit 20,69 m gewann, war es unter diesen Bedingungen unmöglich große Weiten zu erzielen. Beim Hammer lief es schon etwas besser. Auch hier konnte er gewinnen, nachdem er den 7,26 kg schweren Hammer auf 24,30 m warf.


Das erste März-Wochenende war sportlich noch einmal von Hallenwettkämpfen geprägt. Zum einen trugen die jüngsten Sportlerinnen und Sportler ihre Bezirks-Besten-Ermittlungen in Magdeburg aus und zum anderen fuhren die älteren Jahrgänge nach Dortmund zu den Deutschen Hallen-Meisterschaften. Bei letzteren Titelkämpfen waren Katrin und Mario im Stabhochsprung am Start. Vornweg muss an dieser Stelle einmal der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen lobend erwähnt werden. Der ausrichtende Verband lieferte toll organisierte Meisterschaften in der Helmut Körnig Halle, im Dortmunder Sportpark aus. Hier standen wirklich einmal die Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt, was nicht in jedem Landesverband der Fall ist. Katrin war am Samstag am Start und wollte nach vierjähriger Pause bei einer DM nahtlos an ihrer Medaillenstatistik weiterarbeiten. Mit übersprungenen 2,30 m sicherte sie sich den dritten Platz und gewann damit die 20. Medaille bei ihrem 20. DM-Start! Eine Medaille war für Mario nicht drin. Für ihn ging es am Sonntag um einen guten Wettkampf und eine weitere Verbesserung nach ebenfalls langer Verletzungspause. Auch er zeigte eine ordentliche Leistung und konnte sich über Rang fünf mit übersprungenen 3,00 m freuen. Bei den BBE in Magdeburg waren am Samstag fünf unserer jüngsten Sportler am Start. Nach der langen Hallen-Saison wollten sie beweisen, dass sie sich durch gutes Training sportlich weiterentwickelt  hatten. Tatsächlich konnten alle Teilnehmer des PSV fast ausschließlich neue Hausrekorde aufstellen. Janik überraschte mit einem tollen Lauf über die 600 m. Am Ende wurde er guter 10. mit neuem Vereinsrekord in der AK 09. Alina und Nele hatten es in der AK 11 mit zahlreichen Gegnerinnen zu tun. Nele konnte sich über die 800 m über eine starke Zeit freuen. Alina glänzte im Sprint und im Weitsprung. In der W10 zeigte Greta eine ausgeglichen gute Leistung in allen drei Disziplinen. Im Weitsprung konnte sie sich deutlich steigern und erreichte den fünften Rang. Im Sprint und über die 800 m wurde sie jeweils sehr gute Neunte. Der jüngsten Starterin war es am Ende vorbehalten eine Medaille zu gewinnen. Sarah kämpfte in der W08 wie eine Löwin und rettete über die 600 m, in Vereinsrekord, die bronzene Medaille. Herzlichen Glückwunsch allen Aktiven und Betreuern des Wochenendes! 

Das Wochenende nach der Ehrung war von Arbeitseinsätzen auf unserem Vereins-Gelände geprägt. Beim ersten Jahres-Einsatz ging es vor Allem um die Instandsetzung der sanitären Anlagen, die Reinigung unserer Trainingsmittel und Trainingsstätten sowie um erste Renovierungs-Arbeiten in verschiedenen Räumlichkeiten. Ein Dutzend Helfer fassten an beiden Vormittagen an. Sicherlich sind noch ein bis zwei weitere Zugriffe nötig, um einen guten Ausgangspunkt für die kommende Saison zu haben. Neue Termine werden wir auch hier veröffentlichen.

Am gestrigen Freitag fand die Ehrungsveranstaltung der Sportler des Jahres 2023 statt. In der Stadthalle am Platz des Friedens wurden zahlreiche aktive Athletinnen und Athleten geehrt, die im vergangenen Jahr Titel auf regionaler und überregionaler Ebene erkämpfen konnten. Aus unseren Reihen waren nicht weniger als 10 Sportlerinnen und Sportler gemeldet, welche mit einem Pokal und einer kleinen Wertschätzung durch den federführenden KSB geehrt wurden. Emely erwischte es leider mit einem Infekt und Mia verpasste ihren großen Auftritt durch einen länger geplanten anderen Termin. Beide erhalten ihre Würdigung demnächst. Hardy Gnewuch führte die Sportler, Trainer, Familienmitglieder und Ehrengäste durch eine Stimmungsvolle Veranstaltung. Dank seiner guten Vorbereitung und Sachkenntnis, konnte er tatsächlich zu jedem nominierten Sportler Informationen beisteuern. Auch die Versorgung klappte in diesem Jahr hervorragend. Alles in allem eine gelungener Abend im Kreise der Sportschaffenden im Jerichower Land.

Für unsere Senioren sind die Hallenmeisterschaften noch nicht beendet. Am 2. und 3. März liegt noch der Termin der DM Masters in Dortmund an. Katrin und Mario haben diese Meisterschaften im Visier. Der letzte Start bei einer DM liegt für beide bereits knapp drei Jahre zurück. Nach den Freiluftmeisterschaften in Baunatal 2021 hatte Katrin mit einigen Rückenproblemen zu kämpfen und Mario zog sich dort seine schwere Schulterverletzung zu. Nun kommen beide wieder in die Gänge und wollen vielleicht um Medaillen mitkämpfen. Auf dem Weg dorthin hieß am Samstag die Station offene Berlin-Brandenburgische Meisterschaften der Senioren. In der Trainingshalle im Komplex Sportforum stiegen die Wettbewerbe. Die Platzierungen waren beiden egal, es ging noch einmal um den Feinschliff und etwas Routine. Katrin kam mit dem Stab gut in den Wettkampf. Nach übersprungenen 2,20 m war jedoch die Spannung raus. Die vielen Wettkämpfe der letzten Wochen hatten doch einige Spuren hinterlassen. Trotz allem holte sie sich ohne Probleme den Titel und denkt schon, dass in Dortmund ausreichend Motivation aufkommen wird. Mario wollte wieder einmal andere Stäbe testen, was ihm auch gelang. Nach übersprungenen 2,90 m ließ er die Latte auf 3,10 m legen. Die Höhe konnte er noch nicht meistern jedoch den härteren Stab dabei ausprobieren. Auch er konnte den Titel nach Burg holen. Was bei den eigenen LM in Halle noch schief lief klappte beim Hochsprung ohne Stab in Berlin wesentlich besser. Nach Einstieg bei 1,35 m meisterte er auch die 1,41 m, die 1,44 m und sogar die 1,47 m. Die letzte Höhe übersprang er im dritten Versuch, was ihm einen weiteren Titel einbrachte. Während beide nun für Dortmund gerüstet scheinen, bereiten sich noch einige Sportlerinnen und Sportler der AK 8 - 11 auf die Mehrkampfmeisterschaften des Bezirkes in der Halle vor. Am 2. März steigen diese Dreikämpfe in Magdeburg. Hoffen wir, dass dort einige Sterne am Leichtathletik-Himmel aufgehen werden.


Den Abschluss der Hallensaison für die jugendlichen Leichtathleten der Region bildeten die Mitteldeutschen Meisterschaften am 3. Februar in Erfurt. In der Leichtathletikhalle im Steigerwald-Sportkomplex waren über 500 Leichtathleten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Start um ihre Meister zu küren. Starten durfte nur, wer im Vorfeld eine Norm erfüllen konnte oder zu den drei Erstplatzierten bei den Hallen-Landesmeisterschaften der U16 bis U20 zählte. Trotz der Masse der Athleten hatten die Veranstalter die Organisation voll im Griff und bereiteten den Athletinnen und Athleten einen würdigen Saisonhöhepunkt. Aus Burger Sicht traten unsere Stabhochsprungdamen Eva und Jenna bei den Titelkämpfen an. Eva hatte zudem die Normen für Diskus, Speer und Kugel in der Tasche, entschied sich neben dem Stab für Kugel und Speer. Jenna hatte auch die Norm für den Weitsprung, konnte diesen aber nicht wahrnehmen, da der Wettkampf zeitgleich mit der Stabhochsprungkonkurrenz begann. Einziges Manko der Organisation war, dass die weibliche und männliche Riege bei den Stabies zusammengelegt wurde. Beide Gruppen waren groß genug um getrennte Wettkämpfe durchzuführen. So gab es vor allem bei den besser springenden Sportlern lange Wartezeiten. Eva begnügte sich mit einem kurzen Anlauf, da die Vorbereitung auf diesen Wettkampf durch kleinere Verletzungen alles andere als günstig verlief. Letztendlich genügte ihr ein einziger gültiger Sprung bei 2,50 m um den Titel in der U18 nach Burg zu holen. Anschließend stürmte sie zum Kugelstoßen, welches nahtlos an der Nachbaranlage begann. Dort zeigte sie eine sehr gute Leistung und konnte, Dank des Vereinsrekordes von 10,93 m, in den Endkampf vordringen. Wiederum ohne Pause ging es nach draußen zum Speerwurf. Der Spannungsabfall war nun deutlich festzustellen, sodass keine gute Weite mehr zustande kam. Jenna hatte den Kopf frei für den Stabhochsprung der U20. Vier Athletinnen waren auf etwa gleichem Niveau. Der Einstieg bei 2,80 m ließ schon auf einen sehr guten Verlauf hoffen. Durch die Massen an Startern wurde der Wettkampf bei 3,00 m kurz unterbrochen, um den einsteigenden männlichen Springern noch kurze Tests zu ermöglichen. Beim Wiedereinstieg fiel die Latte bei Jenna unglücklich. Im zweiten Versuch sprang die Burgerin jedoch deutlich über das Hindernis. Bei 3,10 m ging es nun um Gold oder Silber. Jenna wählte einen längeren Anlauf und einen härteren Stab, was sich als goldrichtige Entscheidung herausstellte. Im ersten Versuch bewältigte sie die 3,10 m und stand als Mitteldeutsche Meisterin fest. Auch die 3,20 m meisterte sie ohne Probleme. Nun ging es an den neuen Haus- und Vereinsrekord von 3,30 m. Diesen versuchte sie schon seit einem guten Jahr zu erreichen. Nun endlich funktionierte das technische System und Jenna holte überzeugend mit 3,30 m den Titel im Stabhochsprung für den PSV Burg.

Katrin und Mario hatten sich entschlossen an den diesjährigen Hallen-DM der Senioren teilzunehmen. Diese finden am ersten März-Wochenende in Dortmund statt. Auf dem Weg dorthin zeigte Katrin schon sehr gute Leistungen. Mario hinkte noch etwas hinterher. Nach der Schulterverletzung dauerte es doch länger als gedacht um wieder in Schwung zu kommen. Um noch etwas Sicherheit zu gewinnen starteten beide am Mittwoch beim Abendsportfest in Potsdam. Bei über 30 Meldungen wurden die Teilnehmer auf zwei Anlagen verteilt. Katrin sprang wieder gut. Ihr fehlte nur die letzte Motivation, sodass sie sich dieses mal mit 2,30 m und Rang vier begnügte. Bei Mario klappte es schon etwas besser. Zwar sprang er immer noch aus acht Schritten, jedoch testete er einen weiteren Stab. Lohn waren Rang zwei und die 3,00 m die er genau vor einem Jahr, an selber Stelle das letzte mal sprang. Nun geht es noch nach Berlin. Dort finden am 17. Februar die Masters Berlin/Brandenburg statt. Dort testen sich beide ein letztes mal.

Die Bezirksmeisterschaften in der Magdeburger LA-Halle waren sehr gut besucht. Wir hatten allerdings nur einen Athleten vor Ort, welcher sich aber prächtig schlug. Bei den gut organisierten Wettkämpfen ging Anton in der AK 13 im Sprint und über die 800 m an den Start. Im Vorlauf über die 60 m konnte er sich in guten 8,60 s für das Finale qualifizieren. Eine Stunde nach dem ersten Sprint ging er in den Endlauf über die 800 m. Auch wenn er Landesmeister der Vorsaison war, war er in diesem Rennen nicht der Favorit. Seine Taktik, etwa 150 m vor dem Ziel einen Sprint anzusetzen ging dieses mal nicht auf. Sein Hauptgegner vom SC Magdeburg rechnete damit und hielt stark dagegen. Letztendlich kam Anton jedoch mit neuer Bestzeit von 2:32,23 min, knapp geschlagen als zweiter Läufer ins Ziel. Nur wenige Minuten Später war dann schon der Endlauf über die 60 m. Eine bessere Zeit war nach der Vorbelastung nicht mehr drin. Mit dem vierten Platz kann er aber auch hier sehr zufrieden sein. Nun beginnt die Vorbereitung auf die Freiluftsaison. Vielleicht steigen dann noch einige Neulinge in das Wettkampfgeschehen mit ein.


Auch mit relativ wenigen Athleten bleiben wir in der Erfolgsspur. Eine Woche nach den LM der Erwachsenen und U18 fanden an selber Stelle, in der Brandbergehalle in Halle, auch die Landesmeisterschaften der U20 und Senioren statt. Lediglich mit sechs Sportlerinnen und Sportlern gingen wir an den Start. Diese holten jedoch bei 13 Starts gleich 8 neue Vereinsrekorde und weitere fünf Medaillen. Los ging es jedoch etwas stolprig. Die Temperaturen machten es Tamina und Jenna beim Diskuswurf nicht einfach. Beide konnten sich nicht auf die Bedingungen einstellen, sodass keine vernünftigen Weiten zustande kamen. Jenna brach nach dem Vorkampf den Wurf auch ab, um sich auf den Kurzsprint zu konzentrieren. Tamina versuchte es im Schnee noch einmal mit dem Speer. In der AK 14 konnte sie eine tolle Weite erzielen und verpasste knapp eine Qualifikation zu den Mitteldeutschen Meisterschaften. In der Halle ging es weiter mit dem Sprint über 60 m. Eva zeigte einen ordentlichen Lauf und war mit ihrer Zeit zufrieden. Jenna hatte sich eine Verbesserung des Vereinsrekordes aus der Vorwoche vorgenommen. Dies gelang schon im Vorlauf. Im Finale verpasste sie etwas den Start, sonst wäre auch dort eine noch bessere Zeit möglich gewesen. Ihren zweiten Vereinsrekord holte sie sich im Weitsprung. Die fünf Meter waren schon lange überfällig. Endlich konnte sie die Marke knacken und dies gleich dreimal. Mit 5,15 m belegte sie einen hervorragenden dritten Platz. Eva konnte im Weitsprung ebenfalls überzeugen. Am Ende kam sie auf dem sechsten Rang. Unsere drei Senioren kümmerten sich um die restlichen Vereinsrekorde. Auch wenn diese teilweise durch den Aufstieg in die nächste AK möglich waren, stimmten die Leistungen auf jeden Fall. Bianca holte sich den Rekord bei den LM im Kugelstoßen und bei den eingebundenen Halleschen Werfertagen mit dem Speer und dem Diskus ebenfalls Rekorde. Katrin Erwischte wieder einen tollen Tag mit dem Stab. In hervorragender Form übersprang sie 2,40 m und wurde damit auch Landesmeisterin. Mit der Kugel konnte auch sie einen Vereinsrekord aufstellen und zudem Silber gewinnen. Mario hatte einen sehr guten Sprung mit dem Stab. Dieser ging über 2,90 m und bedeutete Vereinsrekord in der M55. Auch im Hochsprung gab es den Rekord. Dort allerdings mit eher mäßigen 1,40 m. In beiden Disziplinen sicherte er sich den zweiten Platz bei den LM.


Vier Tage nach den Landesmeisterschaften der Jugend und Erwachsenen, wurden gestern in Magdeburg die Bezirksmeisterschaften der Jugend im Stabhochsprung ausgetragen. Eingebettet in ein Abendsportfest der U12 und U10 sowie parallel mit dem Peter Bernhardt-Cup im Stabhochsprung, wurde diese Meisterschaft ausgetragen. Der Termin wurde kurzfristig verlegt, da am eigentlichen Wunsch-Tag die DM der Masters stattfinden und somit Kampfrichter fehlen würden. Für einige Schüler, vor allem jene, die am Wochenende schon aktiv waren, war es nicht so einfach mental wieder bei der Sache zu sein. Noch dazu lag ein langer Schultag hinter ihnen. Andere überraschten mit unerwartet guten Leistungen. Anton war jüngster Teilnehmer und noch etwas verunsichert, da der letzte Wettkampf am Stab schon 4 Wochen zurück lag und auch kein Training in der Zwischenzeit möglich war. Mit übersprungenen 2,00 m verbesserte er sich um sensationelle 40 cm und wurde zudem Meister. Benny hatte nach den LM noch etwas gut zu machen. Auch er sprang sehr gut und konnte seinen starken Gegner vom SCM noch einmal in die Schranken weisen. Die Damen kamen nicht ganz so gut weg. Eva scheiterte knapp an der Anfangshöhe und Jenna kam, nach dem Titelgewinn im ersten Sprung, leider nicht so recht in den Wettkampf. Beide haben Anfang Februar noch die Mitteldeutschen Meisterschaften im Programm. Bis dahin wird wieder alles funktionieren.


Bei den ersten Landesmeisterschaften des Jahres traten wir mit einem kleinen Team bei den Titelkämpfen in Halle in der Brandbergehalle an. Dank der Faruenpower konnten wir uns auch über gute Platzierungen, Vereinsrekorde und Medaillen freuen. Die Herren der Schöpfung hielten sich etwas bedeckter. Schon im Vorfeld mussten Thilo und Ole nach jeweiligen Unfällen ihre Starts absagen. Benny und Mario hatten bei ihren Auftritten im Stabhochsprung kaum eine Chance auf Medaillen und begnügten sich mit soliden Wettkämpfen im Stabhochsprung. Da Jenna in die U20 aufrücken konnte, sahen die Voraussetzungen für zwei Medaillen im Stab recht gut aus. Eva überzeugte endlich wieder und siegte in der U18 und Jenna nahm den Titel in der U20 mit. Im Kugelstoßen konnte Eva mit etwas Glück sogar die Bronzemedaille ergattern. Beim Weitsprung fehlte ihr jedoch das Glück und sie ging ohne Wert aus dem Wettkampf. Mia landete bei den Frauen einen guten Sicherheitssprung, übertrat danach jedoch zweimal unglücklich knapp. Mit ihrem Speer-Ergebnis war sie jedoch recht zufrieden.  Bei riesigen Starterfeldern im Sprint versuchten Jenna und Selma Bestzeiten zu laufen. Mehr war nicht drin, da die komplette mitteldeutsche Spitze am Start war. Beide liefen stark und bei Jenna reichte es sogar zum neuen Vereinsrekord. Katrin konnte wieder eine gute Leistung mit dem Stab abrufen und holte sich überraschend Bronze. Auch hier war durch die offene Ausschreibung nicht mehr drin. Schade für die Athleten des Landes, die einzige/letzte Möglichkeit der Erwachsenen Farbe für die Herkunft zu zeigen wurde ihnen genommen. Glücklicherweise wurden bei den Jugendlichen die Fremdstarter herausgerechnet. Es wäre schön, wenn dies auch bei den älteren Jahrgängen so gehandhabt würde, denn aus diesen Sportlern rekrutieren sich sehr viele aktuelle und vielleicht auch zukünftige Übungsleiter und Trainer. Für Athleten der zweiten Reihe sind die Landesmeisterschaften das höchste sportliche Gut! Bianca und Katrin trauten sich auch an den Winterwurf heran. Ihre Ergebnisse konnten sie recht gut einordnen, da sie ja nicht in den Jungbrunnen gefallen waren. Nächste Woche sieht es bei den Seniorinnen sicherlich anders aus. Höhepunkt des Abends war die abschließende 4 x 200 m Staffel. Der Titel sollte verteidigt werden. Tatsächlich gelang dies auch. Nach einem anstrengenden Tag war dies ein belohnender Ausklang für Selma, Jenna, Eva und Mia.


Willkommen im Sportjahr 2024.


Liebe Mitglieder, uns steht ein Jahr des Umbruchs im Verein bevor.

Vieles wird sich ändern jedoch der Hauptgedanke unseres Sportvereines wird weiterhin im Mittelpunkt stehen. Wir werden gemeinsam alles versuchen satzungsgemäß an sportlichen Erfolgen zu stricken und unseren Verein für die kommenden Aufgaben der nächsten Jahre zu stärken. Durch den Generationswechsel bei Sportlern und Verantwortlichen, werden wir 2024 sicherlich nur etwas kleinere Brötchen backen können. Wir denken aber langfristig und wollen auch in Zukunft in der Erfolgsspur bleiben.

Lasst uns also gemeinsam anpacken!